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Das Klima in Südamerika (siehe weiter unten)



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Die Indianer in Nord-, Mittel- & Südamerika


Die Sitten und Bräuche, die Lebensweise, die Sprachfamilien & Stämme, die Kulturareale und Hochkulturen,
die Kriege und der Freiheitskampf der Indianer



Indianer von Nord- bis Südamerika ?


Indianer in Nordamerika werden im Englischen als Indian, American indian, First nation, Native american ... bezeichnet. Von Mittel- bis Südamerika ist für die Indianer das spanische Wort "Indio" verbreitet.

Für die "Indianer" und "Inder" ist im Spanischen nur das Wort "Indio" vorhanden. Um beide Völkergruppen zu unterscheiden, verwendet man in fast allen lateinamerikanischen Ländern den Begriff "Indio" für die amerikanischen Ureinwohner und "Hindu" für die Inder.

Auch im Englischen gibt es nur die Vokabel "indian", weshalb sich für den amerikanischen Ureinwohner auch die Bezeichnung "Red Indian" = "Roter Indianer" durchsetzte.

"Indiens" heißen die "Indianer" und "Inder" im Französischen, weshalb die Begriffe "amerindien" und "amerindio" geprägt wurden.

Die deutsche Bezeichnung "Indianer" geht auf das spanische Wort "Indio" zurück.

In der jeweiligen Indianer-Sprache bedeutet der Stammname meist soviel wie "Mensch" oder "Volk", manchmal auch erste, edle bzw. wirkliche Menschen oder auch "Wir, sind das Volk".

Um die Indianer als unzivilisiert und religionslos darzustellen, waren die Begriffe "Wilde" und "Heiden" im Gebrauch.


Geschichte, Kulturareale, Hochkulturen, Sprachfamilien, Stämme, Häuptlinge, Lebensweise, Sitten und Bräuche - Indianer heute & ihre Errungenschaften ...




 


Von der Wüste bis hin zum Regenwald - das Klima in Südamerika


Südamerika ist der viertgrößte Kontinent der Erde und somit ist es nicht verwunderlich, dass es dort viele verschiedene Klimazonen und Wettereinflüsse gibt. Einen besonderen Einfluss auf das Wetter in Südamerika hat beispielsweise der Humboldtstrom. Dieser kalte Meeresstrom sorgt an der Westküste für ein Abkühlen der Luft und trägt so zum Entstehen von Wüsten an der Küste bei. Als natürliche Klimascheide wirken jedoch die Anden. Während es auf der einen Seite des Gebirges zu häufigen Niederschlägen kommt, ist die andere Seite von Trockenheit gekennzeichnet.

In der Amazonasregion von Südamerika ist hingegen das tropische Klima vorherrschend, welches besonders im tropischen Regenwald seine Eigenschaften zeigt. So regnet es hier fast jeden Tag, da durch die heißen Temperaturen so viel Wasser verdunstet, dass bereits am Nachmittag ein heftiges Regenschauer folgt. Dieses wird dazu noch meist von einem Gewitter begleitet. Es kommen ebenso noch die anderen tropischen Klimazonen in Südamerika vor, diese sind aber bei Weitem nicht so vorherrschend.



KURZE EINFÜHRUNG ZUM THEMA "INDIANER"

Wer ist eigentlich ein Indianer ?


Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Wenn man wie ein Indianer lebt, wohnt, spricht und glaubt wie die Ahnen, ist man noch nicht eindeutig Indianer. Für das Bureau of Indian Affairs (BIA) ist ein Indianer, wer zu 50 Prozent (in Ausnahmefällen 25%) indianischer Abstammung ist und einen offiziell anerkannten Indianer-Stamm angehört.

Jedoch hat jeder Indianer-Stamm noch seine eigene Definition. Für die US-Zensusbehörde ist Indianer, der es sein will. Der Wille ist fast genauso wichtig wie die ethnische Abstammung.


Kurz zur Geschichte der Indianer


Für viele ist bis heute die Vielfalt und der Reichtum der indianischen Kulturen ziemlich unbekannt geblieben. Auch Amerika wurde einmal von den Indianern besiedelt. Bereits in vorkolumbischer Zeit bewohnten 30 - 75 Millionen (Zahlen sind nicht eindeutig gesichert) Menschen den amerikanischen Kontinent. Sie kommunizierten in ca. 2.000 Sprachen (Siehe weiter unten) und hatten das Land mit Handelsnetzen durchzogen.

Von Nord- über Mittel- bis nach Südamerika entwickelten die Indianer unterschiedliche wirtschaftliche und gesellschaftliche Strukturen. Ihre verschiedenartigen Verpflichtungen bestanden vor allem in der Nahrungssuche, dem Jagen, Fischen und Sammeln. Vor etwa 7.000 Jahren begannen die amerikanischen Ureinwohner Wildformen von Pflanzen für die Nahrung nutzbar zu machen - zu domestizieren.

Als sich Europa zwischen der Spätantike und dem Mittelalter befand, waren die Kulturen der Azteken und Maya in Mittelamerika antike Gesellschaften mit ungeheurem Reichtum und weit reichendem Einfluss. Ihre Kultur beruhte auf viel ältere Völker wie Olmeken und Tolteken.

Auch in Südamerika blühten jahretausendelang verschiedene indianische Hochkulturen in den küstennahen Tälern und im Hochland, deren reiche Kultur aufeinander folgten wie die der Paracas, Nasca, Moche, Chivú, Inka ...(alles Themen dieser HP)

Jedoch hatten alle Indianer ein gemeinsames Schicksal, nämlich die Vertreibung, Unterjochung und Ausrottung ihrer Kultur durch die "Weißen".


Sprachfamilien und Sprachen der Indianer


In Amerika gab es zur Zeit der Kontaktaufnahme zwischen Indianern und Europäern im Jahre 1492 in Kanada und in den USA 500 bis 600 Indianer-Sprachen, die nach dem neuesten Stand der Forschung in 11 große Sprachfamilien eingeordnet werden. Von diesen Sprachen existieren heute noch etwa 200.

In Mittelamerika einschließlich Mexiko sind heute etwa 350 Sprachen bekannt, die man wiederum in 4 Sprachfamilien aufgeteilt.

450 bekannte Indianer-Sprachen gibt es in Südamerika, die in 33 Sprachfamilien zusammengefasst werden, 120 Sprachen sind ausgestorben und in Dokumenten sind noch 1500 bis 2000 weitere aufgeführt.

Heute werden noch Hunderte von Indianer-Sprachen gesprochen, aber viel mehr sind ausgestorben. Mit dem Aussterben einer Sprache sind auch deren Vertreter - die Indianer - nicht mehr existent.

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Soweit ein kurzer Einblick zum Thema 'Indianer'

Jedem Interessierten möchte ich eine detaillierte Darstellung über die Geschichte und das Leben der Indianer auf bereits mehr als 550 (2011) Seiten geben.

Ich wünsche Ihnen/Euch nun eine gute Unterhaltung auf meiner Indianer-Homepage.



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Aktualisiert: 15.06.2013

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