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Die Anden - Atacama-Wüste, Titicacasee, Altiplano


Anden Mit rund 7.500 Kilometer Länge erstrecken sich in Südamerika die Anden - von der Karibikküste bis hinunter nach Feuerland. Die Breite der Anden liegt zwischen 200 und 800 Kilometern. Die Anden sind ein Faltengebirge, welche entstand als sich die südamerikanische Kontinentalplatte über die pazifische Platte schob. Heute sind die tektonischen Veränderungen immer noch nicht abgeschlossen. Davon zeugen die Erdbeben und Vulkanausbrüche im letzten Jahrhundert.
In Feuerland erreichen die Südanden eine Höhe von 1.500 Meter, in Mittelchile sind sie schon 3.500 Meter hoch und im Westen von Argentinien haben sie bereits die stattliche Höhe von 5.000 Metern überschritten. Hier liegt auch der höchste Berg der Anden, besser der gesamten Kordilleren - der erloschene Vulkan Aconcagua mit 6.960 Metern.
Die Zentralanden beginnen bei der Atacama-Wüste. Der Altiplano, wo sich der Titicaca- und Poopósee befindet, liegt zwischen der West- und Ostkordillere. Im Gebiet der Zentralanden erheben sich mehrere Sechstausender, wie der Sajama mit 6.520 m, der Ausangate mit 6.387 m und der Illampu mit 6.362 m. In diesem Gebiet befinden sich die weltberümten Ruinen der «Vergessenen Stadt» (= «Machu Picchu») der Inkas. 1911 wurde die Stadt wiederentdeckt.
Die Anden sind im Norden von Peru verhältnismäßig niedrig bevor sie in Ecuador wieder bis auf 6.276 Meter ansteigen. Der Cotopaxi - mit seinen 5.897 Metern Höhe - ist der höchste aktive Vulkan unserer Erde, der sich in Ecuador erhebt. Trotz alledem das bis fast an die Erdoberfläche glühendes Magma aufsteigt, ist der Berg ganzjährig schneebedeckt. 1928 ereignete sich sein letzter Ausbruch.
Nahe dem Nudo de Pasto teilen sich die Kordilleren in drei parallelverlaufende Hauptketten. Der mittlere Gebirgszug steigt nochmals auf 5.750 Meter Höhe an bevor er wie die beiden anderen Kordillerenketten langsam niedriger werden. Die Kordillere von Mérida - ein Ausläufer der Ostkordillere - erstrecken sich bis nach Venezuela hinein.

Die Atacama-Wüste befindet sich im Norden von Chile. Sogenannter Abtragungsschutt kennzeichnet ein Gebiet der Puna, welches als Atacama-Wüste bekannt ist. Der geringe Niederschlag ließ die Oberfläche mit salzverkrusteten Sand und Kleingeröll entstehen. Diese Salzkrusten werden als Salare bezeichnet. Die trockenste Wüste unseres Erdball ist die Atacama-Wüste. Starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht sowie der wenige Niederschlag lassen nur sehr wenig Vegetation zu.

Mitten im Herzen der Anden zwischen Peru und Bolivien liegt der 8.300 Quadratkilometer große und zugleich größte Hochlandsee unserer Erde - der Titicaca-See. Der 3.812 Meter über dem Meeresspiegel gelegene See ist auch das höchstgelegene schiffbare Gewässer weltweit. Der See hat eine Länge von 190 Kilometer, ist etwa 50 Kilometer breit und 281 Meter tief. An seinem Ostufer erhebt sich der 6.362 Meter hohe Illampu. Der Titicacasee wird von 20 Flüssen gespeist, die je nach Jahreszeit unterschiedlich Wasser führen. Über den Rio Desaguadero fließt überschüssiges Wasser in den abflußlosen Poopósee ab. 34 Inseln und einige Halbinseln gliedern den See. Für die Uru-Indianer ist die Isla del Sol in der Mitte des Sees mythologisch wichtig. Die Insel gilt für sie als Geburtsstätte der Sonne und ist ein beliebter Ort für traditionelle Feste und Feierlichkeiten.

Das Hochland von Altiplano ist 3.600 bis 4.000 Meter hoch gelegen. Es liegt zwischen der West- und Ostkordillere. Diese Hochebene mit einer Länge von 700 Kilometern und einer Breite von 200 Kilometern ist abflusslos. Spärliche Vegetation bedeckt es. Hier liegt die Heimat der Aymará-Indianer. Auf der Hochfläche bauen sie Kartoffeln, Mais und Gerste an. Schafe und Hühner liefern Fleisch, Milch und Eier. Das Fell der Lamas wird zu Wolle gesponnen. Mehrere 100 Meter starke Schuttschichten überlagern seit dem Quartär das darunter liegende Gestein. Gebirgszüge, die in Nord-Süd-Richtung verlaufen, gliedern die Altiplano in mehrere Landschaftsbecken. Die südlichen Teile der Altiplano sind durch ausgedehnte sogenannte Salzpfannen charakterisiert.
 
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