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Die
Indianer
Nordamerikas
 
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Einführung


 

Indianerbuch-Autoren


An dieser Stelle sollen einige Autoren, welche Indianer-Bücher verfaßt haben, vorgestellt werden.
 

Babendererde, Antje (1963 -...)


Antje Babendererde wurde 1963 in Jena (Thüringen) geboren. Ihre Schulzeit und das Abitur absolvierte sie in Gotha. Nach der Töpferlehre (1983 - 85) in Saalfeld arbeitete Antje bis 1990 als Hortnerin, Töpferin und Arbeitstherapeutin in der eigenen Töpferwerkstatt bevor sie sich ab 1990 mit Indianer-Themen literarisch beschäftigte. Ab 1994 bereist Frau Babendererde Indianerreservate in Nordamerika. Seit 1996 ist sie freie Autorin und Mitglied des Schriftstellerverbandes VS. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Liebengrün in Thüringen. 2002 erhielt sie ein Stipendium der Stiftung Kulturfonds (Arbeitsstipendium des Thüringer Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst 2002). Nur ein Jahr später verlieh man der Schriftstellerin den Jugendliteraturpreis der Stadt Nettetal (Nordrhein-Westfalen) «Eselsohr 2003».

Ihre bisher herausgegebenen Bücher:
Es gibt einen Ort in uns (Erzählung, 1996)
Der Pfahlschnitzer (Roman, 1999)
Der Walfänger (Roman, 2002)
Wundes Land (Roman, 2003)
Der Gesang der Orcas (Roman, 2003/04)
Lakota Moon (Jugendroman, 2005)
Die Suche (Jugendroman, 2005)
Talitha Running Horse (Jugendroman, 2005)
Libellensommer (Jugendroman, 2006)
Zweiherz (Jugendroman, März 2007)
Die verborgene Seite des Mondes (Jugendroman, Juli 2007)
Starlight Blues (Anfang 2009)
Findet mich die Liebe? (Anfang 2009)
Indigosommer (2009)
Rain Song (2010)


Cooper, James Fenimore (1789 - 1851)


James Fenimore Cooper wurde am 15. September 1789 in Burlington New Jersey geboren. Von 1806 bis 1810 diente er als Marineoffizier in der US-Navy. Im Anschluß lebte er an der Grenze zum Wilden Westen. Berühmt wurde der amerikanischer Schriftsteller vor allem durch die fünf Romane seiner Lederstrumpf-Erzählungen. Nach dem Erscheinen feierte Coper einen großen Erfolg in allen Altersgruppen. Neben diesen Romanen verfaßte er auch zahlreiche Seeromane und Reiseberichte sowie Bücher über Amerika und Europa. In seinen letzten Lebensjahren war er in der amerikanischen Öffentlichkeit eine stark umstrittene und angefeindete Person. James Fenimore Cooper starb am 14. September 1851 in Cooperstown.

Seine berühmtesten Werke:
The Pioneers (Die Ansiedler, 1823 [Lederstrumpf 4])
The Last of the Mohicans (Der letzte Mohikaner, 1826 [Lederstrumpf 2])
The Prairie (Die Prärie, 1827 [Lederstrumpf 5])
The Pathfinder (Der Pfadfinder, 1840 [Lederstrumpf 3])
The Deerslayer (Wildtöter, 1841 [Lederstrumpf 1])


Jürgen, Anna alias Anna Müller-Tannewitz (1899 - 1988)


Bekannt wurde diese Schriftstellerin durch das Kinderbuch «Blauvogel». Verfilmt in der DDR und in einem Mehrteiler des ZDF.
Anna Jürgen wurde 1899 im Rheinland geboren. Nach ihrem Studium in Germanistik, Zeitungswissenschaft und Völkerkunde nahm sie eine Tätigkeit als Bibliothekarin in Berlin auf. Sie interessierte sich schon wegen ihrer Berufes mit Völkerkunde und unternahm mehrmals Reisen in die USA. Dort studierte sie die indianische Geschichte und begann ab 1945 Jugendbücher zu schreiben. Ihr letzter Wohnort befand sich in der Schwäbischen Alb nahe Urach. Anna Jürgen starb 1988.

Einige Ihrer Bücher:
Blauvogel
Blauvogel Sohn der Irokesen
Blauvogel Wahlsohn der Irokesen

Ich gehe davon aus, dass es sich in allen Auflagen, um das gleiche Buch handelt nur mit anderem Titel.

Einige Bücher unter dem Namen Anna Müller- Tannewitz
Marys neue Schwestern
Kleine Sonne Schonela (Geschichte aus dem alten Louisiana, 7. Auflage, 1966)
Kleiner Bär und Prärieblume (1965)
Die weißen Kundschafter (Entdeckung der Indianer Virginiens, 1. Auflage, 1967)
Das neugierige Stinktier und andere Indianermärchen (1970)
Avija, das Mädchen aus Grönland (1973)
Tochter der Prärie (1973)
Die rote Lady (Die Häuptlingstochter Sternblume, 2. Auflage, 1975)
Pocahontas (1982)


May, Karl (1842 - 1912)


Am 25. Februar 1842 wird Karl May als fünftes Kind des Webers Heinrich May und dessen Ehefrau Wilhelmine (geb. Weise) in Ernstthal (Sachsen) geboren. Karl erblindet kurz nach seiner Geburt. Von 13 Geschwistern sterben 9 bereits in frühester Kindheit. 1847 wird er von seiner Erblindung geheilt. Am 29. September 1856 beginnt seine Ausbildung als Volksschullehrer in Waldheim in Sachsen. 1860 wird Karl wegen eines Diebstahls von sechs Kerzen von der konfessionellen Schule verwiesen. May reicht ein Gnadengesuch beim Kultusministerium ein, dem stattgegeben wird. Am 13. September 1861 besteht das Lehrerexamen und erhät bereits am 26. Oktober eine Anstellung als Lehrer bei den Fabrikschulen in Altchemnitz (Sachsen). Wegen erneuten Diebstahl am 26. Dezember 1861 wird May zu einer sechswöchigen Freiheitsstrafe verurteilt. Aus diesem Grund verliert er auch seinen Arbeitsplatz. Zwei Jahre später - 1863 - wird ihm vom Kultusministerium die Lehrbefugnis entzogen.

1865 prellt May in Gastwirtschaften die Zeche. Wiederum erhält Karl May eine Strafe - diesmal vier Jahre Arbeitshaus. Am 2. November 1868 wird er vorzeitig aus der Haft entlassen. Er gibt sich als Polizist, Generalstaatsanwalt und Advokat aus und begeht erneut mehrere Diebstähle. Für diese Delikte wird er zu einer vierjährigen Haft (1870 - 1874) im Zuchthaus Waldheim (Sachsen) verurteilt. Nach seiner Haftentlassung arbeitet May von 1875 bis 1878 in Dresden als Redakteur der Wochenblätter «Der Beobachter an der Elbe» und «Frohe Stunden». Es werden Erzählungen veröffentlicht. 1880 heiratet Karl May mit Emma Pollmer.

Von 1881 bis 1887 arbeitet May als freier Schriftsteller. Im katholischen Familienblatt «Der Deutsche Hausschatz» erscheinen Erzählungen und Kolportageromane, die er teilweise unter Pseudonymen veröffentlicht. Karl May erhält ab 1888 eine Anstellung als fester Mitarbeiter des Stuttgarter Verlags.
Im Zeitraum zwischen 1893 bis 1910 wird der vierteilige Roman «Winnetou» herausgegeben. Ab 1895 werden jährlich über 60.000 Exemplare seiner Romane verkauft. Im Jahre 1898 sind mehr als 30 Bände des Schriftstellers May erschienen. May wird bekannt und ist Gast bei zahlreichen Empfängen der bürgerlichen und adligen Gesellschaft. Von 1899 bis 1900 unternimmt Karl May erstmals eine Reise in den Orient. Am 4. März 1903 wird May von seiner Frau geschieden. Im gleichen Monat - 31. März - heiratet er seine Sekretärin Klara Plöhn.
Der Journalist Rudolf Lebius erpreßt 1904 May mit der Herausgabe seiner Haftstrafen. May geht vor Gericht, wo seine Gefängnisaufenthalte bekannt werden. Lebius veröffentlicht 1908 die Broschüre «Karl May - ein Verderber der deutschen Jugend».
Von September bis Dezember 1908 bereist Karl May zum ersten Mal die USA. 1910 erscheint der erste Band seiner Autobiographie «Mein Leben und Streben». Karl May stirbt 1912 in Dresden an einem Herzschlag.

Seine Werke (Auswahl)
Winnetou I - III
Old Surehand I - II
Winnetous Erben
Unter Geiern
Der Schatz im Silbersee
Der Ölprinz
Halbblut
Das Vermächtnis der Inka
Die Pyramide des Sonnengottes
Old Firehand
Trapper Geierschnabel
Im Tal des Todes
Der Waldläufer


Welskopf-Henrich, Liselotte (1901 - 1979)


ist am 15. September 1901 in München geboren worden. Ihr eigentlicher Name war Elisabeth Charlotte Welskopf - geborene. Henrich. Sie kam als Tochter eines Rechtsanwalts zur Welt. In Berlin machte sie ihr Abitur. Im Anschluß studierte sie Ökonomie, Geschichte und Philosophie an der Humboldt-Universität in Berlin. Hier promovierte sie 1925. Sie war von 1928 bis 1945 Angestellte beim Statistischen Reichsamt Berlin. Von 1938 an nahm sie am antifaschistischen Widerstandskampf teil. Sie versteckte von 1944 bis 1945 ihren späteren Ehemann - den Kommunisten Rudolf Welskopf - vor den Nazis. Sie blieb nach dem Krieg im Ostteil von Berlin, heiratete 1946 Rudolf Welskopf und gebar ihr Sohn Rudolf 1948. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Humboldt-Universität arbeitete sie von 1952 bis 1959. 1960 wurde sie nach ihrer Habilitation Professorin für Alte Geschichte. Ab 1963 bis 1974 besuchte sie bei Reisen in die USA und nach Kanada die Dakota-Indianer, deren Leben und Traditionen sie studierte.

Bekannt wurde die deutsche Schriftstellerin und Historikerin vor allem durch ihre Indianerromane mit wissenschaftlich fundierten Kenntnissen. Der sechste Band von «Die Söhne der Großen Bärin» wurde 1965 durch die DEFA verfilmt. Die Lebensgeschichte ihres Ehemannes wurde im Roman «Jan und Jutta» beschrieben. Unter ihrem Namen Elisabeth Charlotte Welskopf veröffentlichte sie historische Fachbücher. Liselotte Welskopf-Henrich starb während eines Aufenthaltes in Garmisch-Partenkirchen am 16. Juni 1979.

Ihre Bücher (Auswahl):
Die Söhne der großen Bärin (Romanzyklus, 1951-67)
Der Steinknabe (1952, nach einem Märchen der Dakota-Indianer)
Jan und Jutta (Roman, 1953)
Zwei Freunde (Romantrilogie, 1955)
Das Blut des Adlers (Pentalogie, 1966-1980):
1. Nacht über der Prärie (Roman, 1966)
2. Licht über weißen Felsen (Roman, 1967)
3. Stein mit Hörnern (Roman, 1968)
4. Der siebenstufige Berg (Roman, )
5. Das helle Gesicht (Roman, ).

Für mich die besten Bücher über die Geschichte der Dakota.


Wustmann, Erich (1907 - 1994)


Erich Wustmann wurde am 9. November 1907 in Niedersedlitz bei Dresden geboren. In Bad Schandau wuchs er auf bevor er 1933 nach Norwegen auswanderte. 1940 wurde er nach Deutschland ausgeliefert. Bis zu seinem Tod lebte der Ethnologe und Buchautor in Bad Schandau in der Sächsischen Schweiz. Seine Reisen führten ihn nach Skandinavien, auf die Färöer-Inseln, nach Indien, Nordafrika und zuletzt nach Südamerika. Seine zahlreichen Bücher - von Kinderbüchern bis hin zu völkerkundlichen Beschreibungen - bildeten Einnahmequellen für seine Reisen.

Er besuchte die Indianerstämme des Rio Xingu und weitere Völker. Erich Wustmann hatte es sich zur Aufgabe gemacht, nachdem Nordamerika schon umfangreich erforscht war, den südamerikanischen Kontinent ethnologisch zu erkunden. Seine Bücher waren zu DDR-Zeiten Bück-dich-Ware, seine Vorträge füllten große Hallen.
Die Bücher erschienen in Ost- wie auch in Westdeutschland und fanden zahlreiche Interessenten. Im Buch «Durch Tundra, Wüste und Dschungel», welches 1983 in der ehemaligen DDR erschien, ließ der Schriftsteller sein Leben Revue passieren. Erich Wustmann starb am 24. Oktober 1994 in Bad Schandau.

Einige seiner Bücher
Taowaki, das Mädchen von Amazonas
Weiter Weg in Tropenglut
Crao, Indianer der roten Berge
Karaja, Indianer vom Araguaia
Xingu, Paradies ohne Frieden
Yahua, die Blasrohrindianer
Bahia - unter Palmen und braunen Menschen
Wilde Reiter im Sertao
Indios im Hochland der Kordilleren
Unterwegs zu Zwergindianern in Kolumbien
Indianer, wo bist du?
Abschied von den Indianern
Durch Tundra, Wüste und Dschungel
Die junge Sonne Koata

Alle hier aufgeführten Bücher befinden sich in meinem Besitz
 
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