NORDAMERIKA
Sonstige Themen
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Indianer-Tiere: Der Biber
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Der Biber (lateinisch: Castor fiber) ist ein bis zu einem Meter langes,
20 bis 30 Kilogramm schweres amphibisches Nagetier mit kräftigem,
gedrungenem Körper und einem breiten Schwanz, der am Ende Schuppen trägt.
Der Schwanz dient zum einen der Zeichengebung wie auch als Steuer. Die fünf
Zehen der Hinterfüße sind durch Schwimmhäute verbunden. Ein dichter
hell- bis dunkelbrauner Pelz, der als wertvoller Edelpelz gehandelt wird, schützt
den Körper des Bibers.
Der Biber fällt Bäume durch allseitiges Annagen und errichtet aus ihnen
kunstvolle Dammsysteme zur Konstanthaltung des Wasserspiegels im Bereich seiner
sogenannten Biberburgen. Diese sind nur aus dem Wasser über ein Zugang erreichbar.
Der Biber bekommt zwei bis fünf blindgeborene Junge, die sich im dritten Jahr von
ihren Eltern trennen und eigene Burgen erbauen. Er ist hauptsächlich in Nordamerika
beheimatet, seltener in Europa. |
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