Die
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Sioux: Dakota, Lakota, Nakota

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Die Sioux (sprich: Ssu) - ja, richtig gehört - so werden die drei Gruppen der Dakota, Lakota und Nakota in anthropologischer Gesamtheit bezeichnet.
Hau kola ! - dies ist Lakota und bedeutet: «Hallo Freund !»
Nicaze kin taku hwo/he (Ausspr. Nitschasche kin dagu hwo/he [m/w])? = Wie heißt du ?
Mehr Redewendungen demnächst oder kauft euch die Bücher (erste und zweite Reihe) meiner neuen Seite.
Bücher, CDs über die Lakota
 

Aus dem Inhalt der Sioux-Seite

Einführung zum Thema Eine kurze Einführung zum Thema Sioux.
Westwanderung Auch die Sioux sind einmal in die Plains gezogen. Aus Bauern wurden Bisonjäger.
Sioux-Nation Gliederung der Sioux nach Gruppen und Untergruppen
Sioux-Gruppen wie Dakota, Lakota, Nakota.
Sitten, Alltag Tagesrhythmus der Sioux.
Familie Das Familienleben der Sioux.
Geschlechter Mann und Frau.
Nomadentum Der ständige Ortswechsel war an die Nahrung gebunden - immer schon hatten die Sioux eine enge Bindung zu ihrem Land.
Jäger / Sammler Jagdmethoden und Nahrung
Gebrauchsgegenstände Herstellung von Gebrauchsgegenständen, wie Gerben des Felles, Bau des Tipi, Handarbeitm, Sticken und Nähen, Essenszubereitung, Herstellen der Kleidung, Schmuck, Religionsgegenstände...
Sioux-Universum Die Religion der Sioux
Visionssuche  
Sioux-Lebensweg Der Lebensweg des Menschen. Hier vom Baby bis zum Tod eines Sioux.
Persönlichkeiten Schamanen und berühmte Häuptlinge.
Kriegszüge  
Geschichte Hier finden Sie wichtige Fakten zur Sioux-Geschichte
Sioux Heute Was ist aus den Sioux geworden ? Hier erfahren Sie Fakten ihrer heutigen Situation.
Reservationen Heute Hier finden Sie eine Übersicht der heutigen Sioux-Reservationen
 

Lakota-, Dakota-, Nakota-Steckbrief

Kurzbeschreibung:

Sioux (Dakota, Lakota, Nakota, Otchente, Chakowin)

Geographische Region:
Plains und Prärien

Sprachgruppe:
Sioux (Dakota)

Wohnstätte:
Plain-Tipi
Zelte der Oglalla-Sioux

Hauptnahrung: Bison

Untergruppen:
Eastern oder Santee-Gruppe:
M'dewakanton, Santee, Sisseton, Wahpekute, Wahpeton

Zentrale Gruppe:
Yankton, Yanktonai (Little Yankton)

Westliche oder Teton-Gruppe:
Blackfeet, Brulé, Hunkpapa, Minneconjou, Oglalla, Sans Arc, Teton, Two Kettle

Außer Brulé und Oglalla waren die Mitglieder der Teton-Gruppe unter gleichen Namen bereits in prähistorischer Zeit bekannt.

Große Häuptlinge waren:
Tatanka Yotanka (Sitting Bull), Sitting Bull, Oglalla-Teton-Sioux
Tashunka Witko (Crazy Horse), Mahpiua-Iuta (Red Cloud), Gall, Big Foot...

Von den Kansa, Iowa, Omaha, Osage, Ponca und Quapaw wurde der Sioux-Dhegiha-Dialekt gesprochen. Wegen dieser sprachlichen Verwandtschaft werden sie als sogenannte Süd-Sioux bezeichnet, waren aber selbständige Völker und haben nichts direkt mit den Sioux zutun.

In welchem Gebiet lebten die Lakota ?

Das Stammesgebiet der Lakota erstreckte sich einst innerhalb eines Gebietes, welches im Norden durch den Heart River (ein linker Nebenfluß des Missouri), im Süden durch den Platte River (ebenfalls ein linker Nebenfluß des Missouri), im Westen durch die Big Horn Mountains und im Osten durch den Missouri begrenzt wurde.

Und in welchem Gebiet waren die Dakota beheimatet ?

Die Dakota lebten am oberen Missouri in Minnesota.

Und wo nun lebten die Nakota ?

Die Nakota wohnten zwischen den Santa im Osten und dem Mittellauf des Missouri im östlichen South Dakota. Im Land der Dakota und Nakota gab es um 1650 noch keine Weißen.

Lebten die Sioux schon seit Urzeiten in diesen Gebieten ?

Nein. Vor 1500 war ihre Heimat das heutige North Carolina, wo sie als seßhafte Waldindianer lebten. Sie bauten Mais und Gemüse an, betrieben Fischfang, gingen der Jagd und einer Sammelwirtschaft nach. Bis 1600 treibt der Druck der Irokesen die Sioux in das Mille-Lacs-Gebiet westlich der Großen Seen - eine Wanderung von 1.800 Kilometer. Gelegentliche Jagdausflüge in die Plains unternehmen erste Sioux-Gruppen um 1640 und verbringen als bisonjagende Nomaden das ganze Jahr dort. Die Lebensweise der gesamten Sioux-Nation verändert sich. Auseinandersetzungen mit den Cree und Ojibwa treibt die Mais anbauenden Sioux-Gruppen weiter nach Westen. Hier verdrängen sie ihrerseits die Iowa und Omaha. Vor 1740 entdecken die Sioux das Pferd, ohne ihm wäre das Präriejägertum nur bedingt möglich gewesen. Aus Waldindianern waren bis 1750 Prärienomaden geworden. Die Teton erreichten als erste den Missouri. Um 1765 erobern die Sioux die Black Hills, 1823 das Big Horn Gebiet von den Crow.

Machten sich die Sioux mit ihrem Eroberungen Feinde ?

Ja, sie waren regelrecht von ihnen umzingelt. Feinde der Sioux waren die im Norden lebenden Hidatsa, Mandan und Plains Cree, die im Nordosten wohnenden Arikara, die im Südosten beheimateten Ponca und Omaha, die im Südwesten lebenden Ute und Shoshoni und die im Nordwesten zurückgedrängten Crow.

Hatten sie auch Freunde ?

Ja, aber nur wenige und zwar die Cheyenne und Arapaho.
 
Literatur aller D(L)(N)akota-Seiten:
Das Buch der Sioux, Royal B. Hassrick, Eugen Diederichs Verlag, 1. Auflage, Köln, 1982
Das neue Indianerlexikon, Kuno Mauer, Langen Müller in der F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung GmbH, München, 2002





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