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Die
Indianer
Nordamerikas
 
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Die Fauna (Tierwelt) von Nord- bis Südamerika


Die Tierwelt der Erde wird - ähnlich wie man die Indianer in Kulturareale einteilt - in tier-geographische Regionen des Festlandes eingeordnet. Auch ich werde mich dieser Gruppierung anschließen. So ist der amerikanische Kontinent in drei Regionen gegliedert:

  1. Arktis/Grönland: Holarktis (nur teilweise interessant - wird auch Europa und Asien hinzugerechnet)
  2. Nordamerika: Nearktis und
  3. Mittelamerika und Südamerika: Neotropis.
Umbau gerade in Bearbeitung
 
Nordamerika oder die Nearktis

Grizzly Zahlreiche Arten der Säugerfamilie, die es in Nordamerika gibt, sind auch in Eurasien heimisch. Manche von ihnen sind bis nach Südamerika vorgedrungen.

Huftiere: Das wohl bekannteste und zugleich größte Tier Nordamerikas ist der Büffel. Er war Hauptnahrung und gleichzeitig Existenzgrundlage der Prärie-Indianer. Man unterscheidet Waldbison (Bison bison athabascae) und Prärie-Bison (Bison bison bison). Mehr als 30 bis 50 Mill. Exemplare dieser Art kamen zwischen den westlichen Bergketten und den Appalachen vor, bevor sie fast nahezu ausgerottet wurden.
Pferde waren in Nordamerika ausgestorben und Schweine gab es nicht.
Im arktischen Archipel und an der Nordküste von Grönland ist das amerikanische Rentier - das Karibu - verbreitet. Jedoch kommen in den USA bis Washington und Idaho hinunter einige Exemplare vor. Der Rothirsch (Cervus elaphus), der in Amerika als Wapiti bezeichnet wird, ist in Nordamerika in mehreren Unterarten vertreten, jedoch ist er heute fast nur noch in den Rocky Mountains zufinden.
Elch Zweitgrößtes Tier ist der Elch (Alces alces). Er ist hauptsächlich im Nordwesten und Nordosten der USA und in Kanada anzutreffen. Der Weißwedelhirsch gehört zur gleichen Gattung (Odocoileus) wie der Maultierhirsch, der von Alaska und in der kanadischen Provinz Manitoba bis hinunter nach Mexiko in Gebirgen und Wüstengebieten vertreten ist. Als Hornträger ist der Gabelbock oder Pronghorn (Antilocapra americana) eine Art, die sich in seiner Familie von anderen Hornträgern unterscheidet - das Horn ist gegabelt und wird jährlich ohne den Knochenzapfen gewechselt. Einst war das rehgroße Tier von Alberta bis Manitoba in Kanada bis hinunter nach Texas und Niederkalifornien wie auch nach Mexiko in großen Herden in den Prärien der mittleren und westlichen Nearktis beheimatet. Von 50 bis 100 Millionen Exemplaren war ihre Zahl im Jahre 1908 auf 19.000 Stück zusammengeschrumpft. Zur Mitte des 20. Jahrhunderts hatte die Population wieder die 350.000 erreicht.
Ebenso wie die Schneeziege (Oreamnos americanus) ist die Gemse ein Vertreter der Böcke. Sie leben in den westlichen Hochgebirgen zwischen Alaska und Montana. Im Westen ist bis nach Mexiko das Dickhornschaf vertreten. Es ist in Asien der nördlichste Hornträger, in Amerika macht ihm der Moschusochse diesen Rang streitig.

Raubtiere: In Nordamerika gibt es zwei Hundearten. Einmal der Wolf (Canis lupus), der im Polargebiet bis Grönland und bis nach Florida und Zentralmexiko im Süden verbreitet ist, und als zweite Art - der Rotfuchs (Canis vulpus), der sich von Alaska bis in den Süden der USA ausgebreitet hat. Der anpassungsfähige Coyote oder Heulwolf (Canis latrans) hat seine Population trotz starker Verfolgung verdoppelt. Er ist von Alaska bis Kostarika heimisch und erinnert eher an einen Schakal als an einem Wolf. Ein noch größeres Areal hat der Graufuchs (Canis cinereoargenteus), der von der kanadischen Grenze bis nach Patagonien vorkommt.
Als Untergattung des Braunbären (Ursus arctos) gelten der berühmte wie auch gefürchtete Grizzly und der noch größere Alaskabär. Sein Revier dehnte sich von Alaska bis in die Rocky Mountains aus. Von Alaska bis nach Mexiko und Florida liegt das Einzugsgebiet des Schwarzbären (Ursus americanus) oder Baribal und seine Unterarten.
Auch von Mardern sind mehrere Arten verbreitet. So zum Beispiel der Kleine und Große Wiesel (Mustela nivalis und Mustela erminea) - bekannter unter Hermelin - und der wesentlich größere Vielfraß (Gulo gulo), deren Heimat das subpolare Gebiet ist. Der Zobel ist ebenfalls eine Marderart.
Eine Restpopulation gibt es von Mink (Mustela Vison) und Nerz (Mustela lutreola) südlich der kanadischen Grenze. Auch Dachse sind von Südkanada bis Nordmexiko durch eine Art der Gattung (Taxidea) heimisch. In mehreren Arten kommen Skunks (Stinktiere Mephitis und andere Gattungen) über den gemäßigten Teil Nordamerikas vor. Vom subarktischen Kanada bis Feuerland ist die Gattung Lutra durch die Unterfamilie der Fischotter verbreitet.
Sogenannte Schleichkatzen sind in Nordamerika nicht vorhanden. Echte Katzen sind aber vertreten, wie der Berglöwe - wird auch als Puma bezeichnet, der Nordluchs (Lynx lynx), der in Kanada verbreitet ist, und der Rotluchs (Lynx rufus), dessen Revier sich südlich bis nach Mexiko anschließt.

Nager: Im Westen von Nordamerika leben die Stummelschwanzhörnchen (Aplodontidae). Weitere Hörnchen sind die Erdhörnchen mit mehreren Vertretern und das Baumhörnchen - beide gehören der Zieselgattung Citellus an und überschreiten die Gattung Marmota in der Gebirgsbaumgrenze. Das Murmeltier ist die größte Hörnchenart der Erde, die in Alaska lebt. Das langschwänzige Woodchuck, das im Wald lebt, gehört genauso zu den Murmeltieren wie die fast ausgerotteten Präriehunde (Cynomys). Das Chipmunk (Tamias) wie auch der Ziesel sind Vertreter der Backenhörnchen. Die Gattung Glaucomys ist mit Flughörnchen vorzufinden, die sich bis Guatemala ausbreiten konnten.
Nur zwei Nagerfamilien sind in Amerika anzutreffen, die jedoch eine größere Artenzahl aufweisen. Charakteristisch sind Backentaschen. Eine Art sind die Taschenratten oder Pocket-Gopher (Geomyidae), die von Kanada bis Panama verbreitet sind, in unterirdischen Höhlen leben und Vorräte anlegen. Die zweite Art sind die Taschenmäuse, die ähnlich wie Ratten und Mäuse leben, aussehen und auch die gleiche Größe haben. Sie sind zwischen Südkanada und dem nördlichen Südamerika heimisch. Zu den Taschenmäusen gehören auch die Känguruhratten.
Stark verfolgt wegen seines Felles waren die Biber - besser der amerikanische Biber (Castor fiber canadensis), der in Nordamerika von Kanada und zur Baumgrenze Labradors bis hinunter zum Rio Grande und Florida verbreitet war und nur in einer Unterart vorkommt. Durch Schutzmaßnahmen hat seine Population wieder zugenommen.
Zu den Nagern gehören auch die Mäuse, die den Wühlern (Cricetidae) zugeordnet werden. Zwei Unterfamilien sind anzutreffen. Die eine Unterfamilie ist mit den Hamstern (Cricetinae) verwandt, die andere Unterfamilie wird von den Wühl- oder Kurzschwanzmäusen (Microtinae) eingenommen. Die Hirschmaus oder Erntemaus, die in nordamerikanischen Wäldern heimisch ist, gehört zur ersten Unterfamilie. Ebenso die Heuschreckenmäuse, die vorwiegend Insektenfresser sind. Lemminge gehören zu den Wühlschwanzmäusen - also zur zweiten Gruppe. Vom hohen Norden bis nach Kansas und Virginia sind diese Nager heimisch. Weitere Vertreter sind die Feldmaus (Microtus), Rötelmaus (Clethrionomys), Kleinäuige Wühlmaus (Pitymys) und der Graulemming (Lagurus). Auch die Bisamratte ist ein Vertreter.
Langschwanzmäuse sind in Amerika nicht anzutreffen. Jedoch gibt es noch die Hüpfmäuse (Zapodidae).
Zu den Stachelschweinverwandten gehört der Urson (Erethizon dorsatum), der von Alaska bis Labrador im Norden und bis nach New Mexico, Virginia und Kentucky im Süden vertreten ist. Sie leben auf Bäumen und wurden wegen der großen Forstschäden verfolgt.

Hasentiere: (Lagomorpha). Zwei Arten der sogenannten Pfeifhasen (Ochotonidae) sind anzutreffen, die im westlichen Nordamerika zwischen Alaska und New Mexico verbreitet sind. Hasen und Kaninchen sind artenreich vertreten. Kaninchenarten der Gattung Sylvilagus leben in Sümpfen, können schwimmen und sogar bei Gefahr tauchen.

Fledermäuse: 5 Arten der Glattnasen (Vespertilionidae) sind in Nordamerika vertreten. Zu den Bulldoggfledermäusen wird die Tadarida mexicana gerechnet, die in Höhlen von New Mexico und Texas lebt. Sie sind Insektenfresser und orientieren sich mit Hilfe von Ultraschall.

Insektenfresser: Zahlreich sind in Nordamerika Maulwürfe (Talpidae) und Spitzmäuse (Soricidae) vertreten. Sogenannte Wimper- und Weißzahnspitzmäuse (Crocidurinae) trifft man nicht an. Der Sternmull (Condylura) ist eine bekannte Maulwurfart. Ein nachtaktives Tier in unseren Breiten ist der Igel, den man in Nordamerika vergeblich sucht.


Weitere nützliche Tiere für den Indianer waren Fasane, Truthähne, Wildenten, Rebhühner, Wildgänse und Birkhühner.
Auch die Raubvögel wie Falken, Habichte, Bussarde und nicht zuletzt der Adler waren zahlreich vertreten.


Einige, die diese Webseite besucht haben, werden gestutzt haben, wieso Vögel bei den Nagern standen. Ganz einfach. Ich habe an dieser Stelle meine Bearbeitung, ohne entsprechende Leerzeilen zu hinterlassen, unterbrochen.

 

Mittelamerika und Südamerika oder die Neotropis

In der Neotropis - Mittel- und Südamerika - findet man eine den Tropen angepaßte Tierwelt. Sie umfaßt viele Arten, die ausschließlich hier vorkommen.

Säugetiere
Nager: (= Rodentia) sind durch zahlreiche, charakteristische Arten vorhanden. Mäuse (Muridae) trifft man nicht an, dafür aber sogenannte Wühler, die mit etwa 40 Arten vertreten sind. Die Nager in der Neotropis sind Angehörige der Stachelschweinverwandten (Hystricomorpha). Diese sogenannten Greifstachler oder Coendus kommen von Mexiko bis Brasilien in drei Gattungen vor. Als Unterordnung werden hier auch die Meerschweinartigen (Cavioidea) hinzugefügt. Die Inka hielten einen Vertreter der Gattung Cavia als Haustier, die auch bei uns bekannt ist - nämlich das Meerschweinchen. Ein ferner Vertreter ist der Capybara - ein bis 50 kg schweres Tier. Acuchys, Agutis, Maras, Pakaranas und Pakas sind weitere Angehörige. Die Nager wurden weltweit bekannt durch ihre wunderschönen Felle.
Hasenmäuse (Chinchillidae), die nur in Südamerika vorkommen, wurden wegen ihres Felles stark dezimiert. Die Viscacha (Lagostomus) ist das größte Exemplar dieser Gattung mit 50 Zentimeter Länge. Ihr Fell ist nicht so gefragt, sie wird aber wegen ihrer Wühltätigkeit und den damit verbundenen Schaden gejagt. An schwer zugänglichen Stellen in den Bergen von Peru bis zur Magellanstraße kommen die eigentlichen Chinchillas (Lagidium) vor. Zur Familie der Trugrattenartigen (Octodontoidea) gehören 5 Vertreter in der Neotropis. Bekannteste Art ist der Nutria, der von Paraguay und Chile bis Patagonien beiderseits der Anden verbreitet ist.
Die Tierfamilie der Nager konnte sich auch auf den Antillen festsetzen, wo sie neben Schlitzrüßlern und Fledermäusen die einzigen Sägetiere sind. Von Norden über Mexiko bis zum nördlichen Südamerika sind die Taschenratten (Geomyidae) und Taschenmäuse vorgedrungen. Hingegen nur spärlich vertreten, sind die Hörnchen (Sciuridae). Sogenannte gleitfliegende Säugetiere sind in Südamerika nicht vorhanden, aber Flughörnchen haben sich von Norden her in Guatemala angesiedelt.

Raubtiere: Es gibt zahlreiche Arten von Raubtieren. Sogenannte Schleichkatzen und Hyänen trifft man allerdings nicht an. Ebenso sind auch keine Wölfe vorhanden, statt dessen aber Füchse. Der bekannteste Vertreter ist der Mähnenwolf (Chrysocyom brachyurus). Er ist ein Kleintierfresser, der in Savannen Mittelbrasiliens und im Gran Chaco vorkommt. Ein dackelgroßer Waldhund ist in den Urwäldern Ekuadors und Guayana bis hin nach Paraguay verbreitet.
Der Brillenbär (Tremarctos ornatus) ist der einzige Bär in der Neotropis. Sein Verbreitungsareal sind die nordwestlichen Anden. Jedoch sind mehrere Arten von Kleinbären (Procyonidae) anzutreffen. Bekanntester Vertreter ist der Waschbär (Procyon lotor), der von Kanada bis Panama heimisch ist. Südlich davon grenzt ein Gebiet an, welches bis nach Nordargentinien reicht, in dem der Bergnasenbär (Nasuella), Wickelbär (Potos flavus) und Schlankbär (Bassaricyon) ihr Revier haben. Der Katzenfrett (Bassariscus) und eine Art der Nasenbären (Nasua) kommen in der Neotropis und im Süden der Nearktis - Nordamerika - vor.
Einige Arten gibt es an Mardern (Mustelinae). Der Fischotter (Lutra) ist wiederum die bekannteste Art. Er hat sich bis zu den südlichsten Inseln Feuerlands ausgebreitet. Fast genauso interessant wie bekannt ist das Stinktier (Mephitinae), das sich bis zur Megellanstraße vorgewagt hat.
Zwei Arten von Katzen haben sich in der Neotropis angesiedelt. Einmal der Puma (Felis concolor) und zum anderen der Jaguar (Panthera onca). Der Puma existiert in 30 Unterarten und war einst von Südwestalaska bis Feuerland heimisch. Seine gute Anpassungsfähigkeit an die verschiedenen Landschaften, wie felsige Gebirge, trockene Steppen wie auch im tropischen Urwald ließen ihn in Amerika in fast allen Klimazonen Fuß fassen. Vom Süden Nordamerikas bis nach Patagonien hinunter kam einst der Jaguar vor. Heute ist er in den USA ausgestorben und im Süden bis zum Wendekreis zurückgedrängt. Auch diese Großkatze lebt in unterschiedlichen Biotopen. Acht Kleinkatzen kommen in der Neotropis vor. Bekannteste Art ist der Ozelot (Leopardus pardalis). Sein Verbreitungsgebiet ist der Süden der Vereinigten Staaten bis nach Nordargentinien und Südostbrasilien.

Huftiere: Lamas auf den Hochebenen der Anden

Zahnarme:

Affen:

Insektenfresser:

Beuteltier:

Fledermäuse:

Vögel

Die Neotropic ist die vogelreichste Region unserer Erde. Allein in Kolumbien gibt es mehr als 1.500 Arten. Ich kenne mich zwar mit Vögeln nicht aus, trotz alledem werde ich dieses Thema nun doch ausführlich bringen. Grund: Im Internet fand ich auf einer Seite einen Hinweis auf meine HP von Vogelliebhabern.

Ich werde vor allem die Familien bringen, die nur in der Neuen Welt vorkommen. Das sind ungefähr die Hälfte aller Familien - von ihnen sind allein 93 Familien in Südamerika vertreten.

In der Neotropis gibt es aber auch Drosseln, Eulen, Greifvögel, Ibisse, Kibitze, Papageien, Rallen, Reiher, Spechte, Störche, Tauben, Wachteln und weitere wie auch vertraute Vogelfamilien. Sehr zahlreich sind die Papageien vertreten. Zu ihnen gehören die Amazonen (26 Arten in Mittel- und Südamerika), die Mönchssittiche (Myiopsitta monachus) und die großen wie auch farbenprächtigen Aras (Anodorhynchus-Arten in Mittel- und Südamerika und den westindischen Inseln [Karibik]).

Sogenannte Nashornvögel und Kraniche sind nicht vorhanden. Singvögel sind nur schwach vertreten (tropische Vögel singen nicht, sondern schreien).

Flachbrustvögel (Ratitae): Nur erwähnt zur Vollständigkeit.

Gänsevögel (Anseres): Wehrvögel (Anhimidae)

Greifvögel (Accipitres): Neuweltgeier (Cathartidae)

Hühnervögel (Galli): Hokkohühner (Cracidae), Hoatzins (Opisthocomidae)

Kranichvögel (Grues): Sonnenrallen (Eurypygidae) ist nur eine farbenprächtige Art, die von Guatemal bis Südbrasilien vorkommt.

Nachtschwalben (Caprimulgi): Fettschwalme (Steathornithidae), Tagschläfer (Nyctibiidae)

Rackenvögel (Coracii): Todis (Todidae), Sägeracken (Momotidae)

Schmuckvögel (Cotingidae): Etwa 90 Arten.

Schnurrvögel (Pipridae): Von Mexiko bis Argentienien sind etwa 60 Arten heimisch. Es sind Waldbewohner, die relativ klein, sehr beweglich und kurzschwänzig sind. Die Männchen sind sehr farbenprächtig, die Weibchen hingegen unauffällig grün. Zur Paarung gehört eine ausgeprägte Balz.

Seglerartige (Macrochires): Kolibris (Trochilidae)

Seriemas (Cariamides): (= Schlangenstörche). Es sind Laufvögel der Savannen, die gelegentlich auch fliegen. Zwei Arten sind Südbrasilien, Uruguay, Paraguay und Nordargentinien heimisch. Sie fressen Reptilien, wie Schlangen, Mäuse, Insekten, aber auch Beeren ...

Singvögel (Oscines): Sie ist die größte Unterordnung der Sperlingsvögel mit ca. 4.000 Arten.

Spechtvögel (Pici): Tukane, Pfefferfresser (Ramphastidae)

Sperlingsvögel (Passeres): Schreivögel (Clamatores) gibt es etwa 1.000 Arten. Die Mehrzahl ist in der Neotropis heimisch. Ameisenvögel (Formicariidae) sind meist sperlings- bis drosselgroß, schlechte Flieger und besonders im tropischen Regenwald anzutreffen. Diese Vögel sind mit etwa 220 Arten vertreten.

Stärlinge (Icteridae): Von Alaska bis Feuerland sind etwa 90 Arten - einschließlich Karibik - vertreten. Sie sind star- bis krähengroß, leben oft in Kolonien und ähneln im Nestbau den Webervögeln. Einige Arten sind Brutschmarotzer.

Steißhühner (Crypturi): Die Steißhühner (Tinamidae) sind in Mittel- und Südamerika außer Inseln vertreten. Verwandt wahrscheinlich mit Laufvögeln - Unterschied zu diesen: Sie können fliegen, sind etwa so groß wie Wachteln oder wie unser Haushuhn und sind als Jagdbeute beliebt. 43 Arten sind vorhanden.

Töpfervögel (Furnariidae): Mehr als 250 Arten sind von Mexiko bis Feuerland anzutreffen. Es handelt sich um kleine, meist braune Insektenfresser, die teilweise oder auch ganz aus Lehm ihre Nester herstellen. Der Töpfervogel (Furnarius rufus) baut ein zweikammriges Nest in unmittelbarer Nähe von Menschen. Der Baumsteiger (Dendrocolaptinae) wird oft als eigene Familie aufgefaßt, die aus etwa 50 Arten besteht (Vogelsachkundige können mir ja mal ein Mail schreiben).

Trompetervögel (Psophidae): Es sind Urwaldbodenvögel, die mit den Kranichen verwandt sind. In Südamerika gibt es drei Arten, die in großen Trupps vorkommen.

Tyrannen (Tyrannidae): Mehr als 360 Arten umfassende Vogelfamilie, die größtenteils Insektenfresser sind, die zwischen Alaska und Feuerland vom Strand bis zum Hochgebirge wie auch in Steppen und Urwald vorkommen. Im Norden und Süden ihres Einzugsgebietes sind es Zugvögel. Sie jagen von ihrem Ansitz aus.

Weber- und Finkenvögel (Fringilloidea): Tangaren (Thraupidae) sind den Finken nahestehende Frucht- und Insektenfresser, die drosselgroß und farbenprächtig sind. Gelegentlich naschen sie auch Nektar. Einige Arten sind Sänger. Mit enger Eingrenzung sind 236 Arten vertreten, wovon 4 in Nordamerika heimisch sind.

...wird in Juni bzw. Juli fortgesetzt. Wer Bilder zum Thema hat, könnte mir eins bis zwei zu schicken. Sie werden selbstverständlich unter Eurem Namen veröffentlicht.

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Wirbellose Tiere

 
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