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Frühe Kulturen: Fremont-Kultur
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Fremont: 700/950 bis 1200/1300 n. Chr.
Nördlich der Anasazi - im Osten von Utah und im äußerten Nordwesten von
Colorado - lebten die Fremont-Leute, deren Lebensstil ähnlich den der Anasazi war.
Ihre Dörfer bestanden aus verschiedenartigen Gebäuden - auch Grubenhäuser
- die wie die der Anasazi aus Stein und Lehm gebaut wurden. Türme sind an Orten
errichtet, die leicht zu verteidigen waren. Sie dienten wahrscheinlich wie auch andere
Einrichtungen in ihrem Gebiet als Vorratsspeicher, die niedrige Eingänge oft unter
Felsvorsprüngen oder auf steilen Klippen besitzen. Dies ließ eine Legende
von einem Zwergenvolk aufkommen, die in winzigen Steinhütten gelebt haben sollen.
In ihrem Territorium sind zahlreiche Felshöhlen und Schutzhütten anzutreffen,
die wahrscheinlich Wanderern als Obdacht zur Nacht dienten.
Die Fremont-Leute waren Jäger und Ackerbauern. Als Schuhe trugen sie aber statt
Sandalen Mokassins aus Leder. Zahlreiche wunderschöne Piktogramme
hinterließen die Fremonts, die Tiere, Pflanzen und Menschen mit dreckeckigen oder
trapezartigen Körper erkennen lassen. Sie stellten aber auch schon Keramiken mit
vielfältigen Formen her, die teilweise bereits Henkel besaßen.
Zwischen 1100 und 1300 gaben sie ihre Siedlungen auf und wanderten nach Süden oder
Osten ab. Woher sie kamen, welchen Ursprung ist für die Archäologen immer
noch eine unbeantwortete Frage. Manche Wissenschaftler vermuteten, dass sie in ihrer
Abstammung Anasazi sind. Dies ist aber wegen der zahlreichen Unterschiede beider
Kulturen umstritten. Andere Gelehrten glauben oder glaubten, dass sie von der Hochebene
stammen und nach Süden gezogen sind. | | |
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