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Die
Indianer
Nordamerikas
 
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Häuptlinge - nach Stämmen sortiert


 

Häuptlinge der Comanchen


Gap-in-the-Woods 
(= Bresche-in-den-Wäldern). Er war Häuptling der Yampari-Comanchen. Gap-in-the-Woods war für Frieden mit den Weißen, da er die Aussichtslosigkeit des bewaffneten Kampfes gegen die Bleichgesichter erkannt hatte.


Iron Jacket 
Iron Jacket bedeutet übersetzt "Eiserne Weste". Iron Jacket war ein Häuptling der Comanchen, der ein kugelsicheres Panzerhemd der Spanier trug. Das Lager von Iron Jacket, das am Robe Creek nördlich des Canadian River aufgeschlagen war, wurde am 12. Mai 1858 von 102 Texas-Rangern und 113 Indianer-Scouts überfallen. Das aus 70 Zelten bestehende Indianerdorf wurde völlig zerstört. 77 Krieger darunter auch Iron Jacket wurden bei diesem Massaker getötet. Mit dem Tod des Häuptlings endete die Sage des Unverwundbarseins, was über Iron Jacket berichtet wurde. Durch das Panzerhemd hatte ein Tonkawa-Scout eine Pulverladung geschossen.


Milky Way 
Sein Name bedeutet "Milchstraße". Milky Way war Häuptling der Penateka-Comanchen, der an der Verhandlung am 06.September 1872 am Leepers Creek teilnahm, wo es um die Umsiedlung des Stammes in eine Reservation ging. Milky Way beschwerte sich beim Indianer-Agenten Alvord, der aus Washington angereist war, in der Hinsicht, dass die Weißen noch nie ein Vertrag eingehalten hätten. Alvord beachtete diese Äußerung Milky Ways gar nicht, was die Comanchen veranlaßte, die Verhandlungen abzubrechen.


Quanah Parker
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Ten Bears 
Ten Bears bedeutet im Deutschen "Zehn Bären", indian.: Parra-Wa-Samen. Er war Häuptling der Yamparika-Comanchen, der bereits im Greisenalter war, als die USA begann die Comanchen in Reservationen einzupferchen. Ten Bears wurde im Jahre 1865 vom US-Präsidenten in Washington empfangen. Der Präsident sicherte dem Häuptling zu, dass die Comanchen eine Reservation auf ihrem ehemaligen Stammesgebiet zu gewiesen bekämen. Diese Zusage wurde im Oktober 1867 in Friedensverhandlungen am Medicine Lodge nicht eingehalten. Eine Verhandlungskommission verlangte von den Comanchen, Cheyenne, Southern Arapaho, Kiowa und Kiowa-Apachen in eine große Reservation sich anzusiedeln. Während der Konferenz hielt Ten Bear eine Rede für die Freiheit seines Volkes, jedoch verklangen seine Worte in Schall und Rauch. Die Häuptlinge der obengenannten Stämme unterzeichneten am 21.10.1867 den Friedensvertrag und im Dezember 1868 begann ihr Marsch in die Reservation. Als Ten Bears - der stets für Frieden eintrat - und die Indianer-Delegation nochmals im Jahre 1872 in Washington von Präsident Grant mit allen Ehren empfangen wurde, forderte Grant Ten Bears und Towasi auf, ihre Lager nicht weiter als 16 Kilometer von Fort Sill und der Indianer-Agentur anzusiedeln. Damit schwand für die Yamparika und Penateka jede Hoffnung, dass es ihnen einmal besser gehen würde. Ihr Schicksal war damit besiegelt.


Tosawi 
(auch Silver Knife = Silbermesser). Er war Oberhäuptling der Penateka-Comanchen, der am 21.10.1867 den Friedensvertrag von Medicine Lodge Creek für die Penateka unterzeichnete. Auch er war bereit mit den Penateka in ein großes Reservat zu ziehen. Als die überlebenden Cheyenne vom Massaker am Wichita River 1868, welches von Colonel Custer ausgeführt wurde, in Fort Cobb eintrafen, kamen wenige Tage später die Penateka-Comanchen unter der Führung von Tosawi. Nachdem Tosawi zu Sheridan gebracht wurde, sagte er in gebrochenen Englisch »Tosawi guter Indianer«. Daraufhin antwortete der General voller Verachtung, dass die einzigen guten Indianer, die seien, die tot sind. Aus diesen Worten entstand später der Ausspruch: »Nur tote Indianer, sind gute Indianer«. Die Penateka hatten mit den Vereinigten Staaten Frieden geschlossen, weshalb sie in der Reservation immer ärmer wurden. Tosawi besuchte im September 1872 den Präsidenten in Washington, der ihn aufforderte das Lager im Umkreis von 16 Kilometer von Fort Sill aufzuschlagen und sich friedlich zu verhalten. Vollständig resigniert unterwarfen sich die Penateka dem schweren Leben in der Reservation.


Voice-of-the-Sunrise 
bedeutet üersetzt "Stimme des Sonnenaufganges". Voice-of-the-Sunrise war Häuptling der Yampari-Comanchen. Er nahm an den Friedensverhandlungen am Leepers Creek teil und war gegen das menschenunwürdige Leben in der Reservation.
 
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