Häuptlinge der Arosguntacook Zurück zu Stämmen des Nordostens
Mugg
Mugg war Häuptling der Arosguntacook, eines kleinen Neuenglandstammes. Er kämpfte
1675 gegen die Briten, machte Gefangene und setzte alles daran, diese am Leben zu
erhalten. Er hatte die Engländer geschlagen, bot aber trotzdem Frieden an. Zu
den Verhandlungen brachte er die Gefangenen mit, wurde anschließend eingesperrt
und gefoltert, konnte aber fliehen. Mit seinen Kriegern überfiel er die englische
Siedlung Black Point und machte so viele Gefangene wie er ergreifen konnte. Diesmal
folterte er vor den Augen der Verteidiger die Gefangenen zu Tode. In einem kurzen
Gefecht am 16. Mai 1877 wurde Mugg getötet.
Häuptlinge der Chippeway Zurück zur Chippeway-Seite
Nagonub
Er war Häuptling der Fond du Lac-Chippeway. In Washington wurde er wegen seiner
guten Manieren, seines Aussehens und wegen seines Charms von General Levis den Damen
vorgestellt, wessen Favorit er wurde. In La Pointe im Bundesstaat Wisconsin
unterzeichnete Nagonub am 4. Oktober 1842 für seinen Stamm eine Friedensvertrag mit
den Vereinigten Staaten.
Nanawonggabe
Nanawonggabe war Oberhäuptling der Chippeway am Oberen See in Kanada. Seine Tochter
war Chippeway-Prinzessin, welche als einzige weibliche Person des Stammes Kriegerin war,
die Kleidung der Krieger anzog, die Waffen wie ein Krieger führte und auch an den
Zeremonien der Krieger sich beteiligen durfte.
Okeemakeequid
war ein berühmter Sachem der Chippewa, der im 19. Jahrhundert lebte.
Pizhiki
Er war Häuptling der Chippeway, der 1759 geboren wurde. Die Amerikaner nannten ihn
Buffalo. Pizhiki unterzeichnete zahlreiche Verträge. Er starb 1855.
Häuptlinge der Delawaren Zurück zur Delawaren-Seite
Black Beaver
bedeutet im Deutschen »Schwarzer Biber«. Er war einst mächtiger Häuptling der
Delawaren. Im hohen Alter nahm Black Beaver 1867 an den Verhandlungen des
Medicine-Lodge-Vertrages teil. Als Armee-Scout und Dolmetscher sah er zu, wie die
Regierungskommissare den Häuptlingen der Arapaho, Cheyenne, Comanchen, Kiowa und
den Prärie-Apachen den Friedensvertrag zur Unterschrift ausbreiteten. Diesem
Vertragsabschluß waren sehr komplizierte Verhandlungen vorhergegangen.
Buckongahelas
Er war Oberhäuptling der Delawaren in Ohio. Buckongahelas kämpfte auf seiten der
Engländer gegen die Amerikaner. In der Schlacht bei Presque Isle in Ohio 1794
wechselte er wegen des Verhaltens der Engländer die Seite. Buckongahelas
unterzeichnete 1795 in Greenville (Ohio), 1803 in Fort Wayne (Indiana) und 1804 in
Vinvennes (Indiana) für sein Volk Friedensverträge. Er starb wahrscheinlich
1805.
Gelelemend
bedeutet gleich Anführer, auch Killbuck. Sein christlicher Taufname war William
Henry. Er war ein weißenfreundlicher Sachem der Delawaren. Er wurde 1782 von
Weißen angegriffen und alle seine Leute bis auf ihn getötet. Gelelemend
ging in den Moravian - eine christlich-getaufte Indianergemeinschaft aus Pennsylvania -
auf und starb im Januar des Jahres 1811.
Jacobs, Captain
Er war Delawaren-Sachem. Jacobs kämpfte gegen General Braddock sowie gegen die
Siedler aus Pennsylvania. Colonel John Amstrong schlug ihn am 08. September 1756 bei
Kittanming vernichtend.
Lapowinsa
(auch Lappawinze). Er war Sachem der Delawaren. Am 25. August 1737 unterzeichnete
Lapowinsa den betrügerischen Vertrag, der unter dem Namen Walking-Purchase-Vertrag
(Spazier-Kaufvertrag) bekannt wurde, um den Frieden zu bewahren. Man hatte die Delawaren
in diesem Schriftstück um ihr Stammesgebiet betrogen. Das gesamte Land was ein Mann
im Durchmesser in anderthalb Tagen abgehen konnte, sollte dann den Engländern
gehören. Ein gut trainierter Läufer legte dabei 281? Kilometer zurück.
Tamanend
Tamanend bedeutet im Deutschen der »Leutselige«, engl.: The Affable One und die
Weißten nannten ihn Tammany. Er war einflußreicher Oberhäuptling der
Delawaren zur Zeit von William Penn. Penn bekam von Tamanend nach dem Abschluß
des Friedensvertrages im heutigen Pennsylvania Land, damit sie auf diesem sich ansiedeln
konnten. Zur damaligen Zeit lebten die Delawaren im Tal des Delaware Rivers an der
Atlantikküste. Ihre Gebiete reichten im Norden bis zur Hudson Bay und im Süden
bis Manhattan. Das Hauptdorf lag nahe der heutigen Stadt Germantown, von wo aus Tamanend
regierte. Das Volk verehrte ihren Oberhäuptling so sehr, dass sogar die Weißen
dem Sachem Tammany nannten. Nach ihm wurden zahlreiche Gesellschaften, politische
Organisationen zur Zeit des französisch-indianischen Krieges benannt. Die
bekannteste war die Gesellschaft »Söhne des Königs Tammany«, die 1772
gegründet wurde. Veteranen des Krieges bildeten eine Vereinigung mit dem Namen
»Tammany-Gesellschaft«.
Teedyuscung
Teedyuscung war Sachem der Delawaren, der im Jahre 1700 geboren wurde. 1755 war er gegen
jeglichen Landverkauf an die Weißen. Damit spaltete er die Delawaren-Nation.
Daraufhin zündeten Irokesen sein Haus an, in dessen er sich noch aufhielt. Er wurde
am 12. März Christ wie auch seine Stammesangehörigen. Teedyuscung lebte
am Lehigh River bevor Teedyuscung am 19. April 1763 starb.
Häuptlinge der Huronen Zurück zur Huronen-Seite
Leatherlips
Bedeutet im Deutschen gleich Lederlippe. Er war Häuptling der Huronen. Leatherlips
unterzeichnete im August 1795 den Frieden von Greenville im Bundesstaat Ohio. Der
Shawnee Tecumseh ordnete seine Ermordung an, was 1810 in der Nacht nahe Columbus im
US-Staat Ohio auch passierte. Er wurde mit einer Kriegskeule erschlagen. 1888 wurde
zum Gedenken an Leatherlips vom Wyandot-Club von Columbus dem "Freund des weißen
Mannes" ein Denkmal errichtet.
Häuptlinge der Illinois Zurück zur Illinois-Seite
Chicago
Chicago war Häuptling der Illinois. Wo sich heute die Stadt gleichen Namens
befindet, erlegte der Häuptling ein Stinktier. Chicago = Platz des Skunks.
Häuptlinge der Menomini
Oshkosh
Er war der führende Häuptling der Menomini. Oshkosh unterzeichnete im Jahre
1827 einen Friedensvertrag mit den Vereinigten Staaten.
Häuptlinge der Miami
Little Turtle
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Peshawah
Er war Häuptling der Miami, der 1761 geboren wurde. Peshawah war Freund der
Amerikaner und wegen seiner Clevernis sehr reich. Er wurde getauft und erhielt den Namen
John B. Richardville. Nach seinem Tod am 13. August 1841 wurde im Bundesstaat
Indiana die Stadt Russiaville nach ihm benannt. Der Städtename kam durch die
unterschiedliche Betonung im Englischen und Französischen des Häuptlingsnamen
zustande.
Häuptlinge der Mohegan
Uncas
Uncas war oberster Führer wie auch Häuptling der Mohegan. Als Verbündeter
und treuer Freund der Engländer nahm Uncas und 70 seiner Krieger 1636 an dem Krieg,
den die Pequot unter ihrem Führer Sassacus gegen die Briten führten, teil.
Sie waren auch beteiligt als ein Pequot-Dorf im Juni 1637 überfallen wurde und
600 der Bewohner getötet wurden. Als die verbündeten Stämme der Wamponoag,
Narraganset, Pequot und einige andere Stämme der Algonkin im Juni 1675 im
sogenannten King-Philip-Krieg einen Aufstand gegen die Engländer unternahmen, stand
Uncas mit 500 Gewehr- und Bogenschützen seinen Freunden - den Engländern -
wiederum zur Seite. Im August wurden die verbündeten Stämme besiegt und
unterdrückt.
Häuptlinge der Narragansett
Canonchet
Canonchet war Oberhäuptling der Narraganset und der Großneffe von
Canonicus. Er verbündete sich im sogenannten King-Philip-Krieg mit Philip und
kämpfte an dessen Seite als bedeutendster Führer gegen die Engländer.
Canonchet wurde bereits nach 6 Monaten gefangengenommen und zum Tode verurteilt. Einen
Augenblick vor seiner Hinrichtung sagte er: »Es ist gut, daß ich sterbe, bevor
mein Herz schwach wird und ich etwas Unwürdiges sage«.
Canonicus
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Miantonomo
Als Sachem der Narragansett besuchte er 1632 Boston. Mit seinen Kriegern half er den
englischen Kolonisten gegen die Pequots. Miantonomo wurde nach einer Schlacht zwischen
Mohegan und Narragansett gefangengenommen und an die Briten ausgeliefert, die ihn in
Hartford - Connecticut - zum Tode verurteilten. Grund dieses Urteils war, dass er nicht
Christ werden wollte. Uncas - Mohegan-Häuptling - vollstreckte das Urteil 1841.
Miantonomo zu Ehren wurde ein Denkmal gesetzt an einem Platz, der heute als
«Sachem's Plains» bekannt ist.
Nanuntenoo
Als Sachem der Narragansett unterzeichnete er den Friedensvertrag von 1675 als erster.
Er unterstützte König Philip in seinem Krieg gegen die Engländer. Er wurde
von den Briten gefangengenommen und nach Stonington im Bundesstaat Connecticut gebracht.
Hier tötete man ihn, schnitt seinen Kopf ab und übergab ihn den Stadtherren von
Hartford als Geschenk.
Ninigret
Ninigret war Sachem eines Zweigstammes der Narraganset auf der Insel Rhode Island.
Er verhinderte, dass der Stamm am sogenannten King-Philip-Krieg teilnahm und sich neutral
verhielt. Mit diesem Verhalten entging der Stamm dem Massaker aufgebrachter Kolonisten.
Häuptlinge der Nipmuck
Nanepashemet
Als Nanepashemet - Häuptling der Nipmuck - 1619 getötet wurde, übernahm
seine Frau seine Stellung als Häuptling - Squaw-Sachem - ein.
Häuptlinge der Ottawa Zurück zur Ottawa-Seite
Enmegahbowh
Als Ottawa geborener Methodisten-Indianerpriester, der als Kind zu den Chippeway kam und
von ihnen aufgezogen wurde. Seine Ausbildung erhielt er in der Methodisten-Missionsschule
in Jacksonville im Bundesstatt Illinois. Enmegahbowh erhielt die Priesterwürde und
den Namen John Johnson. 1873 gründete er die erste Indianer-Missionsschule in Gull
Lake im US-Staat Minnesota.
Kanapima
Er war Häuptling der Ottawa, der 1813 geboren wurde. Mit dem Namen Augustin
Hamelin Junior wurde er katholisch getauft. In Cincinnati im Bundesstaat Ohio besuchte er
das katholische Seminar und wurde dann zum Studium der katholischen Theologie nach Rom
geschickt, von wo er zu seinem Stamm zurückkehrte. Beim Friedensvertrag von 1835
hatte er maßgeblichen Anteil.
Pontiac
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Häuptlinge der Pequot
Sassacus
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Häuptlinge der Potawatomi
Metea
Metea war Häuptling der Potawatomi. Er war einer der Anführer, die das Massaker
von Chicago verursachten. Metea nahm an Friedensverhandlungen im Jahre 1821 in Chicago
und 1826 am Wabash teil. Metea starb 1827 in Fort Wayne.
Pogagon
Pogagon ist ein Häuptling der Potawatomi, der im Jahre 1830 geboren wurde. Er nahm
an der Weltausstellung in Chicago teil. Für sein Volk bekam er von der US-Regierung
150.000 Dollar. Pogagon starb im Jahre 1921. An ihm erinnert ein Denkmal im Jackson Park
von Chicago.
Robinson, Alexander
Alexander Robinson war Potawatomi-Häuptling in Mackinaw. Er wurde 1789 in Michigan
geboren. Alexander Robinson war stark an Frieden zwischen Indianern und Siedlern
interessiert. Während der Friedensverhandlungen bei Prairie du Chien in Wisconsin
am 29. Juli 1829 diente er General Lewis Cass als Dolmetscher. Er starb im Jahre 1867.
Sagaunash
Er war Häuptling der Potawatomi, der im Jahre 1780 geboren wurde. Sagaunash
kämpfte als Katholik an der Seite der Briten. Im Jahre 1820 zog er mit seiner
Sippe nach Chicago. Am 28. September 1841 starb Sagaunash.
Häuptlinge der Sauk
Black Hawk
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Keokuk
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Häuptlinge der Wampanoag
King Philip
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Häuptlinge der Wappinger
Nimham
Er war Häuptling der Wappinger-Konföderation am Hudson River. Nimham reiste
nach England, um von den Briten Stammesgebiet zurückzuverlangen. Er erhielt die
Zusage, aber auch die Amerikaner machten ihm die gleiche Zusage. In der Schlacht von
Kingsbridge am 3. August 1778 wurde Nimham getötet. |