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Die
Indianer
Nordamerikas
 
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Häuptlinge - nach Stämmen sortiert


 

Häuptlinge der Pawnee


Petalasharo I 
Er war Häuptling der Skidi-Pawnee (= Wolf-Pawnee) sowie Oberhäuptling des ganzen Volkes der Pawnee. Petalasharo I wurde 1797 geboren und aus ihm wurde ein weiser und ein weitblickender Führer seines Stammes. Petalasharo I war zum Nachfolger des herrschenden Oberhäuptlings aller Pawnee herangewachsen und wurde von allen Kriegern anerkannt. Als im Jahre 1817 eine Kriegertruppe für das Morgenstern-Ritual zu einem feindlichen Lager unterwegs war, um eine Jungfrau zu erbeuten, mit einem jungen Comanchen-Mädchen zurückkamen, es mit großer Ehrerbietung behandelten und am Tag der Opferung es an das Opfergerüst anbinden wollten, ergriff Petalasharo I das Mädchen und floh mir ihr auf einem bereitstehenden Pferd. Bevor jemand etwas unternehmen konnte, waren beide außer Sichtweite. Unterwegs wechselte sie auf ein verstecktes Pferd und Petalasharo I brachte sie an die Grenze ihres Stammesgebiet bevor er ins Zeltdorf zurückkehrte. Seine seltene Charaktergröße rettete die Comanchin vor dem Opfertod für das Morgenstern-Ritual. Petalasharo I erhielt keine Strafe. Da die Götter schwiegen, wurde die grausame Opferzeremonie im Einverständnis der Häuptlinge abgeschafft. Als Oberhäuptling war er für den Frieden mit den Weißen, was dem Stamm viele Kriege ersparte. Petalasharo I starb im Jahr 1852.


Petalasharo II 
Er wurde im Jahre 1823 geboren und der Nachfolger von Petalasharo I, der 1852 starb. Petalasharo II wurde auch eine starke Führerpersönlichkeit wie sein Vorgänger. Einige Priester versuchten unter seiner Herrschaft das Morgenstern-Ritual wieder einzuführen, was auch gelegentlich heimlich gemacht wurde. Als Petalasharo II davon erfuhr, verhinderte er unter Lebensgefahr eine solche Zeremonie. Ihm gelang es, diese grausame Sitte abzuschaffen. Wie sein Vorgänger, so setzte auch er sich für Frieden ein, aber er war auch von der Notwendigkeit eines Friedens mit den Weißen so überzeugt, dass er dafür sorgte, dass von seinem Stamm die Verträge eingehalten wurden. 1864 gründete die US-Armee ein Pawnee-Bataillon. Petalasharo II erlaubte nur Kriegern mit tadellosen Ruf und einwandfreien Charakter die Aufnahme ins Bataillon. Als die Feinde der Pawnee unterworfen waren, forderte man sie auf in ein Reservat zu gehen. Petalasharo II war gegen die Umsiedlung ins Indianer-Reservat, weshalb ihn ein Pawnee erschoß.

 
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