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Die Geschichte der Inka
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Aus Überlieferungen der Geschichte des Hofes in Cusco zufolge war Manco Capac der
legendäre Begründer dieser Dynastie. Nach göttlicher Weisung ließ
er sich als erster im Cuscotal nieder. Die Namen seiner Nachfolger sind überliefert
worden, aber sie erreichten nur lokale Bedeutung durch Kämpfe und Bündnisse mit
benachbarten Stämmen. Zum eigentlichen Herrscher des Inkareiches wurde der Inka
Pachacuti Yupanqui (1438 - 1471), der durch seine energische und besonnene Politik der
Eroberungen und Reformen und den Sieg über die Chanca, welche den Staat Cusco
bedrohten, ein Anden-Großreich errichtete.
Das Eroberungswerk seines Vaters setzte der Sohn Tupac Yupanqui (1471 - 1493) fort. Die
Grenzen seines Reiches verschob er im Norden bis ins Land der Canari und im Süden
bis zu den Araukanern in
Chile.
Alle Kleinstaaten an der Küste unterwarf er. Nur der Regenwald setzte seinem
Eroberungen eine Grenze im Osten. Auch sein Vater war an diesem Hindernis gescheitert.
Sein Nachfolger Huaina Capac (1493 - 1527) konnte das Reich in Richtung Norden bis in
das Gebiet von Südkolumbien noch ausdehnen. Seine Residenz verlegte er nach Norden
in die Stadt Tomebamba in Ekuador. Damit legte er den Grundstein für einen Streit
zwischen dem ältesten Sohn Huascar, der die Priesterschaft aus Cusco hinter sich
hatte, und Atahualpa, der vom Militär der ekuadorianischen Residenz gestützt
wurde. Die Spanier beendeten die Feindschaft unter Francisco Pizarro im Jahre 1532 und
gleichzeitig ging die Herrschaft des Inkareiches zu Ende.
Das Inka-Thema wir zur Zeit umfangreich erweitert.
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