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Die Inka - Machu Picchu im Urubambatal


Ruinen der alten Inkafestung Machu Picchu oberhalb des Urubambatales 1911 fand der amerikanische Archäologe Hiram Bingham die Festung Machu Picchu. Einige Wissenschaftler glaubten sogar, dass das sagenumwobene El Dorado gefunden wurden war. Machu Picchu liegt in 2.000 Metern über dem Meeresspiegel und 500 Meter über dem Urubamba-Fluß. Hier waren tonnenschwere Granitblöcke zu einer Terrassenstadt zusammengefügt worden, die heute eine der großartigsten archäologische Stätten ist. Die Stadt wurde im 16. Jahrhundert von den Spaniern gesucht, weil sie hier einen gigantischen Goldvorrat vermuteten, aber die Stadt wurde nicht gefunden, trotz das in ihr mehrere 1.000 Inkas gelebt hatten.

In Machu Picchu fand Bingham intakte Häuser und Tempel, Treppen, Gänge und riesige Mauern. Die Steine der Häuser und Mauern waren so aufeinander gefügt, dass noch nicht einmal eine Messerklinge hineinpasst. Goldschätze fand er nicht. Warum die Stadt von ihren Bewohnern verlassen wurde, ist bis heute nicht bekannt. Professor Bingham fand keine Anzeichen eines Kampfes, von Zerstörung wie auch keinen Hinweis, der auf ein hastiges Verlassen Aufschluß gibt. Auch heute sind noch Abenteurer in Machu Picchu auf der Suche nach einem sagenumwobenen Goldschatz.

Die rätselhafte Ruinenstadt Machu Picchu ist auch heute ein touristischer Anziehungspunkt. Vom Inka-Trail, der nach Machu Picchu führt, sind auch einige Berichte im Fernsehen zu sehen gewesen.

Einst war die Stadt von Bäumen überwuchert, Moos verdeckte das Gestein, dann begann die peruanische Regierung in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts die Stadt und den Inka-Trail freizulegen. Im Anschluß wurde Machu Picchu und der Inka-Trail in einem Nationalpark eingebunden.

Machu Picchu konnte mit Hilfe der Radiokarbon-Methode auf das Jahr 1450 datiert werden, die Zeit in der Pachacuti als Herrscher das Inka-Reich regierte. Jedoch konnte bis in die heutige Zeit trotz jahrzehntelangen Forschungen nicht festgestellt werden, welchen Zweck die Stadt inne hatte. Felix Pallardel, Direktor des Kulturerbes am Nationalen Institut von Peru, glaubt, dass Machu Picchu 1450 erbaut wurde, 1.000 Bewohner beherbergte und dem König Pachacuti gehörte. Machu Picchu soll auch ein Verwaltungszentrum für Ackerbau wie auch die erste Ausbreitung in Richtung Amazonas-Urwald gewesen sein. In Machu Picchu wurden Brunnen, Plätze, Geschäfte, Tempel und ein Gefängnis gefunden. Wie die Inka Machu Picchu verließen, so haben sie auch die benachbarten Berge Huayana Picchu und El Mandor verlassen.

Die Spanier haben niemals von der Existenz der Stadt erfahren, in der es Orte für astronomische Beobachtungen, der Tempel des herrschenden Inka und heilige Plätze für Riten und Opferzeremonien gab.

Vor Machu Picchu haben selbst die Wissenschaftler Ehrfurcht und zeigen volle Bewunderung. Vor jeder Ausgrabung wird die Mutter Erde - Pachamama - mit einem geschlachteten Lama, Alkohol und Zigaretten gnädig gestimmt.

Selbst für die heutigen Nachfahren der Inka ist Machu Picchu noch Religions-, Kult- und Besinnungsstätte, wo sie ihre Götter und Geister anrufen. Bauern und Dorfgemeinschaften ziehen mit ihren Priestern einmal jährlich zu einem Mondscheinritual nach Machu Picchu.

Laut des japanischen Katastrophenforschers Kyoji Sassa ist der Zustand Machu Picchus Besorgnis erregend. Jährlich sinkt die Kultstätte um 12 Zentimeter und jeden Augenblick kann die Ruinenstadt durch einen Erdrutsch teilweise oder ganz vernichtet werden.

Deshalb wenn Sie in der Nähe von Machu Picchu sind, besuchen Sie die "verlorene Stadt der Inka".
 
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