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Hochkulturen


 

Der Sonnenkult und weitere Zeremonien der Inka


Cusco war nicht nur der Nabel der Welt für die Inka, sondern auch der Inbegriff des Imperiums, Zentrum des peruanischen Staates, der Sitz des obersten Repräsentanten des Staates dem regierenden Inka, Symbol für das gesamte Reich der Sonnensöhne und zugleich auch das religiöse Zentrum des Reiches, in dem der Haupttempel des Sonnenkultues stand.

Lange Zeit war auch der Herrscher neben den Ämtern als Erteiler der Befehle und Weisungen, oberster Gesetzgeber, alleiniger Lenker der ökonomischen Aufgaben des Staates, Kriegserklärer, Versender der Heere des Imperiums zu Eroberungsfeldzügen und Friedenschließer in erster Linie die Inkarnation des Gottes der "Sonne" und zugleich der Amtsträger des obersten Priesters des Sonnenkultes. Als die Aufgaben des Herrschers sich immer mehr vergrößerten und er nicht mehr alleine alle Ämter ausüben konnte, übernahm Huillac Umu die Aufgabe des Hohepriesters - ein Vetter und Onkel des Inkas und zugleich ältester Sohn.

Die Vorstellungen der Menschen in Tahuantinsuyu nach soll Viracocha auch der Schöpfer des Inti - des Sonnengottes - gewesen sein. Die Inka unterdrückten aber die Verehrung und die Anbetung, ja sogar den gesamten Kult. Sie konzentrierten sich auf den Gott, der die Inka geschaffen haben soll - Inti, die Sonne. Inti wurde zum Mittelpunkt der Inka, zur Achse der Welt, zum Herzen, einst ein Totem, das Symbol des einstigen Inka-Geschlechtes.

Von der Gesundheit des Herrschers hing das Wohl des Imperiums, ja des gesamten Volkes ab. Erkrankte er, so glaubten die Inka, würde das Land von Hunger und Unheil heimgesucht, die Sonne ihre Kraft und lebenserhaltende Wärme und das Licht verlieren. Die Sonne war das Leben und galt als Quelle des Lebens und Brunnen aller Kraft, die der Welt, dem Land, den Menschen ihre Lebenskraft spendete.

Der Inka Mayta Capac war unerbittlich den Sonnenkult durchzusetzen und wurde zum Erneuerer des Kultes ihres gleichnamigen Symbols des goldenen Inti-Falken. Die Sonnen-Ideologie sollte zur einheitlichen Religion im gesamten Inka-Staat werden. Um diese ständige Entfaltung der Sonnenreligion zu gewährleisten, richtetet er das Ministerium für religiöse Angelegenheiten ein, deren oberster Beamter der Huillac Umu, der Hoheprester des Sonnenkultes, wurde. Der älteste Sohn des Inka wurde mit dem Amt betraut, zudem wurde ein Apparat der Priesterschaft eingerichtet, der aus oberen und niederen Priestern bestand, die den Kult und die Lehre verbreiteten und so den göttlichen Ursprung des Inka rechtfertigen sollten.




 

Weitere Inka-Zeremonien


In Matahue zelebrierte der künftige Inka zum ersten Mal seine später so typischen Riten.


Die Huarichica-Zeremonie


wurde am Nachfolger Mancos - dem Sinchi Roca - vollzogen. Man durchbohrte ihm die Ohrläppchen. Was es damit auf sich hat, weiß ich nicht. Ich werde aber versuchen den Zweck dieses Ritus in Erfahrung zu bringen.


Die Quisuchica-Zeremonie


wurde anläßlich der ersten Menstruation der Mädchen vollzogen.


Bei der Rutuchicu-Zeremonie


wurden den Kindern die Haare geschoren. Welchen Zweck das hatte, ich mir unbekannt.


Genau weiß ich allerdings nicht, ob diese Zeremonien nur der Legende nach zelebriert worden oder Rituale waren, die die Inkas laut entsprechenden Anlaß tatsächlich durchführten.
Ich habe nur in einem Buch diese Zeremonien beschrieben gefunden. Ich werde weiter recherchieren.
 
 
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