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Die
Indianer
Nordamerikas
 
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Kulturareale


 

Die Kleidung/Bekleidung der Indianer im Detail


Assiniboin in traditioneller Kleidung Auf dieser Seite möchte ich wie schon die Überschrift verlautet, die Kleidung im Detail bringen. Zudem werden die Bilder, wenn man sie mit der Maus berührt noch vergrößert, zu sehen sein. Wer es noch besser haben möchte, soll mir das per Mail mitteilen.
Die Erstellung der Seite schaffe ich nicht an einem Tag.

Kleidung der Stämme in der Subarktis


Die Subarktis ist ein riesiges Gebiet, indem die Anfertigung von Kleidungsstücken von Süden her nach Norden eine immer fortschreitende Tendenz der Verfeinerung mitbrachte. Im Gebrauch waren Leggings oder Hosen, an die die pelz- oder grasgefütterten Mokassins befestigt waren. Dazu zog man ein halbzugeschnittenes Kleid oder ledernes Hemd an.

Dogrib
Bei den Dogrib bestand die Frauenkleidung zunächst aus einem Kleid aus geräucherter mit Sehnen vernähter Karibuhaut, das mit roten oder weißen Stachelschweinborsten-Applikationen und Flanellstoff verziert wurde. Dazu gehörte auch ein mit weißen und roten Borsten besetzter Gürtel und eine röhrenähnliche Leggings, die aus dem gleichen Material und mit gleicher Verarbeitung wie das Kleid angefertigt wurden. Die separaten Mokassins besaßen eine gerade, zentrale Vordernaht und eine T-förmige Fersennaht. Das Gewand der Männer ähnelte dem der Frauen, hatte aber einen leichten weißen Einschlag im Kragen.

Cree
Sehr ähnlich war die Kleidung der östlichen Cree. Die Jäger trugen dazu einen Kapuzenmantel aus Karibufell, dessen Haar belassen wurde und somit sehr ähnlich den Eskimoparkas war. Auf der Innenseite wurden die Umrisse der Augen und das Maul des Tieres aufgemalt. Damit sollte symbolisch die Kraft des lebenden Tieres, seine Schnelligkeit, Ausdauer oder Schlauheit in der Kleidung erhalten bleiben und auf den Träger übergehen.
Die Festtags- oder Zeremonialkleidung war feiner als die Alltagstracht. Sie war zudem mit Stachelschweinborsten, Dentaliumschalen und Bemalung verschönert. Als die Glasperlen in Umlauf kamen, kombinierte man sie mit den Borsten, später ersetzten sie sogar völlig die einheimischen Quillarbeiten.

Der Mandan-Häuptling 'Mato-Tope' Bild 1 - rechts
Der Assiniboin-Krieger "Das Licht" wurde von Catlin gemalt. Er trug eine traditionelle, außergewöhnliche schöne Kleidung. Die Beinlinge und das Hemd waren aus Bergziegenleder gefertigt, verziert mit Stachelschwein-Stacheln und Skalpfransen - die Skalpe hatte er von Feinden genommen.

Bild 2 - links
Der Mandan-Häuptling "Mato-Tope - Vier Bären" wurde von Catlin gemalt. Er trug ein Hemd aus Leder vom Bergschaf. An beiden Armen waren Stachelschwein-Stacheln aufgenäht und Hermelinfell bildete den Hemdabschluss. Die Beinlinge - eine Art Leggings - bestanden aus Hirschleder, auf die ebenso Stachelschwein-Borsten und zusätzlich die Skalplocken seiner Feinde angebracht waren. Als Kopfschmuck trug der Mandan Adlerfedern, die an einem Hermelin befestigt waren, bis zum Boden reichten und hochpolierte Büffelhörner.

Naskapi
Mit Hilfe von Knochen- und Holzwerkzeugen bemalten die Naskapi ihre Kleidung. Dabei entstanden prächtige Muster, deren Hauptfarbe Gelb und Rot waren. Um andere Farbtöne zu gewinnen, mischte man auch die Farben. Parallele Linien erzeugte man mithilfe eines dornigen Geräts, hingegen feine Linien mit einem krummen Malstab. Geometrische Muster und Doppelkurvenmotive waren beliebte Motive auf Männerroben und Sommerjacken.

Kutchin und Chipewyan
Großartige Prestigegewänder trugen die Athapaskisch sprechenden Kutchin im Nordwesten der Subarktis. Die Hemden oder Tuniken waren spitz zulaufend geschnitten und wiesen ein kompliziertes Muster auf, das aus vielen einzelnen Lederstücken zusammengesetzt war. Das Hauptteil bestand aus einer großen Brust- und Rückenpartie. Die Chipewyan, die das Land weiter süöstlich bewohnten, trugen traditionell dieselbe Art der Kleidung.


Quillarbeiten




... späteres Thema.

Unbekannte, indianische Frau Bild 3 - rechts
Eine unbekannte, indianische Frau trägt auf dem Bild ein wunderschön verziertes Büffelfell. Leider ist das Bild nicht vollendet worden. Man sieht aber trotzdem zahlreiche Details.

Die meisten nordamerikanischen Stämme glätteten und färbten die Stacheln der Stachelschweine und webten oder nähten sie in die Muster der Kleidungsstücke. Im Laufe des 19. Jahrhundert wurden die Stachelschweinborsten meistens durch aus Europa importierte Glasperlen ersetzt.

Piegan-Frau Bild 4 - links
Die Piegan-Frau trägt ein traditionelles Kleid der Plain-Indianer. Es ist mit Perlen verziert und eine farbenprächtige Schärpe hält es zusammen. Es war vielleicht ihr bestes Gewand, was in der korrekten Länge gefertigt war. Jedes Kleid sollte die Knöchel bedecken, der Anstand verbot es ihr, diesen Körperteil sehen zu lassen.


Kleidung der Stämme in der Plateau-Region


Die Kleidung der Plateau-Region bestand traditionell aus weichgegerbter und größtenteils enthaarter Antilopen-, Elch- oder Hirschhaut. Hemd, Schurz, Leggings und Mokassins aus weicher Sohle war die typische Männerbekleidung. Die der Frau bestand aus einem Kleid, wadenlangen Leggings und Mokassins. Beide Geschlechter trugen zudem eine Robe.

Cœur d'Alêne und Nez Percé
Das Frauenkleid der Cœur d'Alêne glich dem der Nez Percé. Für ein Kleid benötigte man drei Hirschhäute: zwei für Brust und Rücken und eine dritte für die Formgebung, zum Befransen und Säumen.
Die Oberteile der Häute wurden auf der Außenseite des Kleides eingeschlagen. Damit entstand vorne und hinter eine Art falsche Passe. Diese wurde wiederum an das Kleid vollkommen angenäht oder nur stellenweise mit Lederriemen angeheftet. Die Ränder des Einschlags versah man mit Quasten oder Gehängen. Das Schwanzende wurde meist nicht gestutzt, aber das Haar bahnenweise geschnitten.
Auf der Unterseite blieb der Ärmel meist offen oder wurde mit Lederriemen angeheftet oder verschnürt. Drei Reihen Fransen oder Riemen wurden oft unterhalb der Taille in das Kleid eingearbeitet. Unter der Passe wurden manchmal auf der Vorder- und Rückseite des Kleides einzelne Reihen angebracht. Das Paßstück war ganz oder nur im unteren Teil mit Perlen oder Borstenapplikationen verziert, die in ihrer Setzung den Konturen des Paßsaumes folgten. Manchmal besetzte man das Kleid unterhalb der Passe mit Perlen. Auch quer über die Brust und Rücken besaßen manche Kleider mehrere Borstenstreifen und der Paßsaum war langbefranst. Gewöhnlich reichten die meisten Kleider bis zum Knöchel.

Eine Teton-Sioux-Indianerin Bild 5 - rechts
Hier ein wunderschöner Umhang. Das Kleid, was die Teton-Sioux-Frau unter dem Umhang trägt, ist mit weißen und blauen Handelsperlen verziert, besitzt Metallknöpfe und ist wie gewöhnlich mit Fransen eingefaßt.

Aus gegerbten Häuten bestanden auch die Leggings. Sie reichten bis ans Knie und besaßen auf der Außenseite meist Fransen. Auf der Seite waren die meisten zu öffnen, wurden um das Bein gewickelt und verschnürt. Ein Schnürriemen brachte man oberhalb der Wade an, um ein Verrutschen der Leggings zu verhindern. Ein schmaleres Perlenband zog sich entlang der Außenseite. Sehr reichlich mit Perlen besetzt, war der gesamte untere Teil der Leggings.

Musterauswahl Bild 6 - links
Musterauswahl für Decken, Schals und Umhänge. Auf vielen Umhängen der Häuptlinge und angesehenen Krieger waren auch ihre Heldentaten aufgemalt.

Bei den Mokassins gab es verschiedene Typen. Die beliebteste Art der Cœur d'Alêne und der Nachbarstämme war die, bei dem, der Mokassin aus einem Stück Hirschleder genäht wurde. Die Hauptnaht begann bei der großen Zehe verlief auf der Innenseite, einige Zentimeter hinter der Fersennaht vorbei und lief dann außen um die Sohle herum. Bei der Ferse wurde noch ein Wildlederstreifen eingearbeitet, der das Ausziehen des Mokassins erleichterte. Über das Oberteil des Mokassins wurde ein Fellstück geschlagen und angenäht, das, dazu diente, die Leggings hineinzustecken und festzumachen. Dieser Sommermokassin war eng geschnitten, hingegen die Wintermokassins weiter waren und meistens aus gegerbten Häuten von Hirsch, Antilope oder Bison gefertigt wurde. Das Haar der Haut beließ man auf der Innenseite.
Ende des 19. Jahrhunderts kam auf dem Plateau ein neuer zweiteiliger rohlederbesohlter Mokassin auf, der den alten Weichsohlentyp fast völlig ablöste.


Die Kleidung der Indianer im Großen Becken


Für die indianische Bevölkerung im Innern des Großen Beckens spielte der sogenannte Eselhase - lat. Lepus californicus, der zur Gattung der Echten Hasen innerhalb der Familie der Hasen (Leporidae) gehört - eine wesentliche Rolle. Er versorgte die Menschen zum einen mit Nahrung zum anderen gab er ihnen auch die Kleidung. Für eine Robe als Winterkleidung benötige man allerdings vierzig dieser Tiere, dessen Fell man in Streifen schnitt und dann weiter verarbeitete. Dies war sehr aufwendig, warum ein solches Gewand nur die Einflussreichsten eines Stammes trugen.
Die Mehrheit trugen deshalb zum Schutz gegen das raue Klima um die Beine und Füße nur geschlungene Häute. Einen zweilagigen Rock trugen die Frauen im Sommer, die Männer einen Schurz, beide Kleidungsstücke wurden aus einer Faser aus dem Sagebrush - auch Steppen-Beifuß oder Wüstensalbei genannt - gewonnen.

Ausbreitung des Eselhasen Bild 7 - rechts: Ausbreitung des Eselhasen
- Bildnachweis -

Description English: Black-tailed Jackrabbit (Lepus californicus) range - Date 14. December 2010 - Source: Base map derived from File: BlankMap-World.png. Distribution data from IUCN Red List - Author: Chermundy

Description Black Tailed Jackrabbit, Kodachrome Basin State Park, Utah Date 28 June 2006, 21:24 - Source My, What Big Ears You Have! Uploaded by Vux - Author James Marvin Phelps from Riverview, Michigan, USA Camera location: 37° 31' 0.75" N, 111° 59' 20.27" W


Sagebrush Bild 8 - links: Sagebrush
Sagebrush - auch Steppen-Beifuß oder Wüstensalbei genannt.


Die Kleidung der Stämme in Kalifornien


Die Kleidung der Yurok war in früheren Zeiten die typische Kleidung in Kalifornien. Ein gefaltetes Hirschfell trugen junge Männer um die Taille, ältere Männer hatten in der wärmeren Jahreszeit nichts an. Die übliche Kleidung der Frauen bestand aus einem mit Wildlederfransen besetztes Vorderteil, einen breiten Schurz einen breiteren Rock, der nach vorn herumgeschlagen wurde, damit er in das Vorderteil reichte. Dazu setzten sie Korbhauben auf. Einen Umhang oder eine aus zwei Hirschenfellen zusammengenähte Decke legte man an, wenn es das Wetter erfoderlich machte. Reichlich Schmuck legten die wohlhabene Frau an. Mokassins mit Vordernaht, die aus einem Stück gefertigt wurden, war die typische Frauenfußbekleidung. Dieses Schuhwerk zog die Frau auch auf Reisen oder beim Einholen von Brennholz an.

Die Kleidung der Karok glich die der Yurok. Die Kleidung der Costano, ihre neuere Bezeichnung Ohlone, glich ebenso die der anderer Kalifornien-Stämme. Nackt gingen Männer und Jungen. Die Frauen trugen einen Schurz aus Gras oder Tulebinsen, der die Körperpartie unterhalb der Taille vorne und hinten bedeckte. Umhänge aus Hirsch- oder Hasenfellen, aus Häuten von Seesäugern und dem Gefieder von Wasservögeln bildete den typischen Schutz vor schlechtem Wetter. Als Isoliermaterial vor Kälte setzte man sogar Schlamm ein.
Eine Fußbekleidung nutzten die Costano nicht, sie gingen barfuß und verwendeten auch keine Kopfbedeckung - Ausnahme bildeten zeremonielle Anlässe. Für Schmuck sorgte die Bemalung und die Tatauierung - eine Art der Tätowierung - durch beides wurde auch die Clanzugehörigkeit offengelegt. Bei der Körperbemalung kamen meist Streifen zur Anwendung. Die durchstochenen Ohrläppchen wurden mit Perlen, Blumen, Federn oder Gras geschmückt. Einen kleinen Knochen nahm die durchbohrte Nasenscheidenwand auf - allerdings wurde dies nicht von allen Männern angewandt. Gerne trugen beide Geschlechter Halsbänder aus Perlen, Federn, Abalon- und Olivellaschalen - Schalen einer Merrschneckenart.

Die Küsten-Miwok waren großgewachsene, beeindruckende und kräftige Menschen, die die Haare in der Mitte scheitelten oder zu einem Pferdeschwanz banden. Die Frauen verwendeten als Kleidungsstück den sogenannten Doppelschurz. Die Männer waren gelegentlich mit einem Schurz bekleidet und trugen für Indianer untypisch einen Bart. Die Decken und Umhänge waren aus dem Fell der Hasen und anderer kleiner Säuger gefertigt. Damit war die Kleidung der ihrer südlichen und östlichen Nachbarn sehr ähnlich. Sie bemalten auch ihre Körper, manchmal tatauierten sie sich und schmückten sich mit Federn, die sie zu Gürteln und Armbändern verarbeiteten. Manchmal verwendeten sie auch aus Muschelschalen gefertigte Scheibenperlen zu Schmuckzwecken, die sonst als Zahlungsmittel dienten.


Die Kleidung der Prärie-Indianer


Nicht so einheitlich wie es oft angenommen wird, war die Kleidung der Prärie-Indianer. Traditionelle Elemente der vorher wirtschaftlich und kulturell unterschiedlichen, aus verschiedenen Regionen in die Prärie eingeströmten und zur Bisonjagd übergegangenen Stämme haben sich auch auf die Form und Gestaltung der Kleidung ausgewirkt. Zudem sind von den weißen Kolonisten ausgegangene Einflüsse unverkennbar. Sie werden besonders in den nach europäischen Schnitt gefertigten Jacken, Westen und Hosen sowie in dem Gebrauch von Textilien an Stelle Leder sichtbar.

Die allgemein verbreitete Vorstellung über die Kleidung der Prärie-Indianer trifft am ehesten auf die der nördlichen Stämme (Dakota) und auch dann nur auf deren Festtracht zu.

Vor dem Kontakt mit Weißen benutzten die Prärie-Indianer vornehmlich Hirsch- und Büffelleder zur Anfertigung ihrer Kleidung. Diese Arbeit gehörte zum Aufgabenbereich der Frauen. Die Alltagskleidung des Präriejägers bestand aus einem Lendenschurz, den bis zur Hüfte reichenden und dort an einem Gürtel befestigten Leggings - oft auch als Gamaschen bezeichnet - und Mokassins. Im Alltagsleben blieb der Oberkörper unbekleidet. Mit Menschenhaaren besetzte Kriegs- und Skalphemden wurden bei besonderen Anlässen nur von Häuptlingen, Medizinmännern, ausgezeichneten Kriegern und anderen Indianern mit hervorgehobener sozialer Stellung getragen. Im Winter, aber auch im Lager, wenn es die Kennzeichnung ihres sozialen Ranges notwendig machte, bekleideten sich die Männer mit einem großen Deckenmantel aus Büffelfell oder -leder; verziert mit mehrfarbigen, die Kriegstaten des Trägers darstellenden Bilderzeichnungen oder zauberkräftigen Symbolen.

Lange fransenbesetzte Lederkleider mit kurzen angeschnittenen und auf der Innenseite offenen Ärmeln trugen die Frauen. Diese Kleider waren in ihrer Form denen von den nördlichen und östlichen Waldstämme getragenen nachgestaltet. Das Kleid wurde in der Hüfte oft mit einem Gürtel zusammengehalten. Zur Frauenkleidung gehörten zudem knielange Leggings und Mokassins. Frauenmäntel, mit geometrischen Mustern ausgestattet, fertigte man für Pubertäts- und Adaptionszeremonien an.

Die Kinderkleidung entsprach im wesentlichen der Alltagskleidung der Erwachsenen und war mit ebensoviel Sorgfalt hergestellt. Solange sich die Kinder im Säulingsalter befanden, diente eine oft reich verzierte Kindertrage als Aufenthaltsort.

Wie viele andere ihrer aus Leder gefertigten Gegenstände zeigte auch die Kleidung der Prärie-Indianer eine vielgestaltige Dekoration. Einst bestickte man sie mit gefärbten Stachelschweinborsten, später wurden diese durch europäische Glasperlen abgelöst. Zudem war der Besatz der Nähte und Ränder mit Haar- und Lederfransen oder Pelzwerk üblich.

Die Herkunft der Objekte ist oft am Mustern erkennbar. Dies trifft auch die Mokassins zu, die bei den Prärie-Indianern im Gegensatz zu den weichsohligen Mokassins der östlichen Waldlandstämme noch mit einer zusätzlichen Hartledersohle ausgestattet wurden. Die Oberseite der Dakota-Mokassins war fast ganz mit Stachelschweinborsten oder Perlen besetzt, die der Cheyenne tragen oft Zickzackmuster und über den Spann laufende Querleisten. Der Arapaho-Mokassin wurde im Spann häufig mit einer breiteren Längsverzierung versehen, die von zwei kurzen Streifen flankiert wurden. Der Mokassin der Ute hatte als Verzierung meist nur einen schmalen Längststreifen oder wies ein Kreuz auf, und der der Prärie-Cree trug Blumenornamente.
Der Prärie-Indianer ist auf Bildern selten ohne Federhaube mit langer Schleppe dargestellt. Die aus Adlerfedern gefertigte Haube mit und ohne Schleppe der Dakota und anderer nördlicher Stämme wie auch die Büffelhörnerhaube der Pawnee - die sogenannten "deerstails" - waren Ehrenzeichen von Häuptlingen und bewährten Kriegern und gehörten zu ihrer Festtracht. Auf Kriegszügen trug der Indianer nur Ehrenfedern mit Zeichen seiner bisherigen Erfolge und den Skalplockenanhänger.

Oft trugen sie auch andere Schmuckelemente, wie beispielsweise die Halskette aus den Klauen des Grizzlybären oder der aus Knochenstäbchen gefertigte Brustschmuck, die immer den Charakter von Mut- oder Würdezeichen hatten. Daneben legten sie ein- oder mehrsträngige Halsketten aus Knochenstäbchen oder Perlen an, die oft aus Muschelschalen hergestellte scheibenförmige Anhängern besaßen. Das Haar hielten Kopfbänder zusammen. Hals, Oberarm und Unterschenkel schmückten oft Bänder aus Stachelschweinborsten, Fell und Perlen. Zudem trug der Indianer weitere Objekte am Körper, die aber als "Medizin" eine besondere Bedeutung hatten. Sie sollten mit ihrer Zauberkraft Schutz vor bösen und feindlich gesinnten Mächten bieten und Erfolge bei Krieg und Jagd herbeiführen.



... in Bearbeitung.

Leider habe ich nicht für jede Region die passenden Bilder. Catlin und Bodmer waren nur im Osten, in den Prärien und angrenzenden Gebieten. Die Fotos jener Zeit haben in Richtung 'Kleidung in Details' nicht die entsprechende Aussagekraft wie gemalte Bilder und deren Einzelheiten.
 
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