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Das Klima von Nord- bis Südamerika
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Nordamerika
Nordamerikas umfaßt sieben Temperaturzonen. Ganz oben im Norden Kanadas und in
Alaska herrscht subpolares Klima. Über ganz Kanada mit Ausläufer über das
Felsengebirgshochplateau bis weit nach Südwesten schließt sich eine
gemäßigt kontinentale Zone an. In den Prärieprovinzen Kanadas dominiert
winterkaltes Steppenklima. Die Pazifikküste hat ein ausgesprochenes Seeklima.
In der Mitte des Kontinents ist wie in unseren Breiten gemäßigtes Klima.
Im Südwesten bis Mexiko breitet sich eine subtropisch trockene Zone aus, die im
Südosten von subtropisch feuchten Klima abgelöst wird.
Die durchschnittliche Sommertemperatur in den subtropischen Zonen übertrifft + 48°
Celsius. Die Wintertemperaturen in den arktischen Zonen liegen bei - 45° Celsius. In der
Mitte Nordamerikas steigen die Temperaturen im Sommer auf + 45°, während an
gleicher Stelle im Winter - 45° Celsius herrschen. Dies ist darin begründet: in
Nordamerika gibt es keine Quergebirge, die in Ost-West-Richtung verlaufen. Somit hat die
arktische Kälte freien Zugang bis weit nach Süden hinunter. |
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Mittelamerika
Das Klima Zentralamerikas ist im Norden Mexikos subtropisch-trocken, sonst tropisch-
wechselfeucht mit einer Regenzeit im Sommer. Die mexikanische Halbinsel Yucatan ist
ganzjährig feucht. In Guatemala herrscht tropisch-wechselfeuchtes Klima, wobei im
Bergland ganzjährig die Temperaturen um 20° C, sonst bei 25° C liegen. In Belize
ist es tropisch mit einer Hauptregenzeit von Mai bis Oktober. Tropisch-wechselfeuchtes
Klima findet man in Honduras mit ganzjährigen Niederschlägen im Norden und
einer Trockenzeit von November bis April im Süden. Nicaragua hat ein tropisch-
immerfeuchtes Klima, nur an der Pazifikküste gibt es eine Trockenzeit im Winter.
In El Salvador ist es tropisch-wechselfeucht mit einer Regenzeit im Norden von Mai bis
Oktober, sonst trockener. In Costa Rica herrscht tropisches Klima, welches im Bergland
gemäßigt ist. Panama ist tropisch-feucht mit einer Trockenzeit von Januar bis
April. Auf den karibischen Inseln findet man Tropenklima mit einer Trockenzeit im Winter
vor. |
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Südamerika
Das Klima in Südamerika ist vorwiegend tropisch heiß und feucht. Die Anden sind
Klimascheide. An der Westküste, am Pazifischen Ozean, herrscht von Nord nach Süd
in regelmäßiger Abfolge tropisches Regenwald-, Wüsten-, subtropisches und
ozean-gemäßigtes Klima. Das ozean-gemäßigte Klima wird durch den
kühlen Humboldtstrom verursacht. Südlich des 30. Breitengrades und auf den
Andenhochflächen gemäßtes bis kües Klima. Östlich der Anden, im
Amazonasbecken, herrscht feuchtheißes Äquatorialklima. Nördlich und
südlich davon trifft man auf Zonen wechselfeuchten Tropenklimas. Weiter südlich
folgen Gebiete mit warmen, regenreichen Sommern und mäßig warmen, regenarmen
Wintern. In Patagonien trifft man Wüsten- und Steppenklima an. Im äußersten
Süden herrscht subpolares Klima. | |
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