Die Indianer von Nord- Mittel- und Südamerika
Indianer: Lebensweise, Sitten, Bräuche, Geschichte, Sprachfamilien, Stämme, Häuptlinge, Hochkulturen



Kultobjekte und -gegenstände


Zu den Naturreligionen gehören wie zum Christentum Kultobjekte/-gegenstände, wie Federhauben, Federn, Masken, Kachinapuppen, Schilde, Totempfähle, Trommeln, Rasseln ... Diese Kultobjekte waren wahre Kunstwerke, die den Eingeweihten in die Welt der Götter und Geister führte.

Der Totempfahl der Haida - ein Stamm der Nordwestküste - war nicht nur das Wappen eines Clans, sondern zugleich kultisches Denkmal.

Eine Art Orden waren die Federhauben der Indianer in den Prärien. Nur bewährte Krieger durften diesen Kopfschmuck tragen. Die rote Farbe, die in den Federschmuck zum Teil verwendet wurde, symbolisierte die spirituelle Kraft des Trägers. Für manche Stämme, so die Apachen, sahen in der Haube magischen Schutz.

Die Tänzer der Irokesen beim Neujahrsfest trugen sogenannte Maisgeister-Masken. Bei diesem Fest wurde vorausgesagt, wie gut die Maisernte im nächsten Jahr ausfallen würde. Die Masken der Kwakiutl besaßen sogar zwei Gesichter. Viele Indianer glaubten und glauben zum Teil auch heute noch das sich die Geister mal in Menschen- oder Tiergestalt zeigen.

Bei den Hopi stellen die Kachinapuppen die Ahnengeister dar, die den Regen bringen sollen. Maskierte Tänzer verteilen sogar heute noch die Figuren an kleine Mädchen. Zweck dieses Brauches ist es, dass die Kleinen die Götter ihres Volkes kennenlernen sollen.

Mehr zum Thema Kultobjekte finden Sie in "Begriffe von A bis Z" unter Sonstiges.





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