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Die
Indianer
Nordamerikas
 
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Sitten & Bräuche


 

Männerbünde und Geheimgesellschaften


Die Ausbildung von besonderen Kulturformen ist von der natürlichen Umwelt abhängig. Das Ökosystem der Prärie-Indianer begünstigte das Zusammenleben in kleinen lokalen Gruppen. Bei den Bisonjägern muß man noch berücksichtigen, ob sie Nomaden oder Seßhafte waren. Es gab auch zahlreiche Zwischenstufen.

Bei den Prärie-Indianer, die feste Wohnsitze hatten, bildete sich ein Klansystem heraus, wo die Abstammung nach mütterlicher oder väterlicher Zugehörigkeit geregelt war. Es gab jedoch bei vielen Stämmen auch soziale Gruppierungen, die nicht aus der Blutsverwandtschaft hervorgingen, so die Männerbünde und Geheimgesellschaften.

- Die Männerbünde waren in Altersgruppen gestaffelt und
  besaßen meist einen kriegerischen Charakter.
- Auch die Zugehörigkeit zu Kasten war möglich -
  die Angehörigen erhielten dadurch Ehre und Ansehen.

Um in einen Männerbund zu gelangen, mußten Rituale, z. B. der Sun Dance (Sonnentanz) durchlaufen werden, oder Tapferkeit bewiesen werden, dabei kam es oft zu Konflikten mit anderen Stämmen, von denen z. B. Pferde geraubt wurden.

Bei den Prärie-Stämmen gab es ein ausgeprägtes soziales Kasten-System, welches in Gesellschaften - sogenannte Societies - geteilt war. Vier Gruppen von Gesellschaften unterscheidet man:

- Krieger-Gesellschaften
- Religiöse Gesellschaften
- Frauen-Gesellschaften (auf die gehe ich hier nicht ein)
- Kult-Gesellschaften

Die bedeutendste Gesellschaft war die der Krieger.
 
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