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Die Maya-Stadt Becan


Das bedeutendste Gebäude war das Bauwerk IV in Becan
 
Nördlich von Peten - auf der Halbinsel Yucatán - schließt ein Gebiet an, welches sich in seinen Ausmaßen nicht genau abgrenzen läßt. Es wird nach dem Fundort Rio Bec genannt. Der Stil der freigelegten Ruinen gehört in die Zeit der Spät- oder Endklassik.

Archäologische Funde in den Maya-Gebieten sind durch das tropische Klima selten. Auf welche Art ein Bauer oder ein Krieg starb, sind deshalb nicht einwandfrei feststellbar. Schäden, die aus kriegerischen Handlungen, wie Feuer, entstanden, wurden repariert. Einige Maya-Städte besaßen Befestigungsanlagen, so auch Becan. Ein eindrucksvoller Wallgraben wurde in der Stadt freigelegt, der die ganze Stadt einschloß. Hinter ihm war ein Wall aufgeschüttet wurden. In die Späklassik wurde diese Verteidigungsanlage datiert. Oft waren die Verteidigungsanlagen eher Brustwehren oder bestanden aus Holzpalisaden oder einfachen Grabenanlagen.

Mehrere Räume weisen die palastartigen Gebäude auf. Auf gestuften Unterbauten wurden ebenfalls Gebäude errichtet. Beide Baustile wechseln in Becan ab. Die Gebäude mit den Unterkonstruktionen wurden als Türme in die symmetrisch verlaufende Palastanlage integriert. Aber auch ein- und mehrgeschossige Gebäude sind neben den großen Sockelbauwerken und Palästen vorhanden.

Der bedeutendste Bau ist das Bauwerk IV. Nach Süden hin ist es mehrfach gestuft und besitzt in der Mitte eine breite Treppe. Oben umschließt ein Gebäude einen Innenhof. Seitwärts befinden sich Scheintreppen, die im Westen einen engen Treppenaufgang verbergen. Im Norden ist das Bauwerk IV vierfach gestuft. Die Wände, Mauern und Gewölbe bestehen aus Verblendwerk aus Stein und Mörtel. Das Motiv der Verzierungen auf allen Gebäudeteilen sind Masken. An den Eingängen ist dieses Dekor besonders ausgeprägt. Einst waren die aus Kalkmörtel gefertigten Motive bemalt. Aber auch Stuck wurde für die Verzierungen verwendet.

In der Präklassik war Becan bedeutend, während der Frühklassik verlor die Stadt an Einfluß bevor sie wieder in der Spätzeit ihre Bedeutung zurückgewann.

In der Späten Präklassik - 150 bis 250 n. Chr. - wurde Becan im Tiefland aufgegeben.
 
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