MITTELAMERIKA
Hochkulturen
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Die Maya-Stadt Tulum
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Ausnahmsweise an der Küste erbaut, im mexikanischen
Territorium Quintana Roo. Unter toltekischen Einfluß ist eine Stadtmauer errichtet
worden, die heute noch erhalten ist. |
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Grijalva segelte im Jahre 1518 an der Ostküste Yucatans entlang und entdeckte auf
der Höhe von Tulum einen Ort mit dem Namen Tzama. Es liegt nahe, das es sich dabei
um Tulum handelte, so zumindest vermuten Autoren, die später in dieser Richtung
recherchierten.
Die Stadt Tulum gehört zu den Maya-Zentren an der Ostküste der Halbinsel
Yucatan, die an sogenannten Schlüsselstellen eines ausgedehnten Küstenstriches
gelegen lag. In der Späten Postklassik erlebte die Stadt ihre Blütezeit. Ein
architektonisches selbständiges Stadtbild von Tempeln, Wohnstätten und Schreinen
charakterisiert Tulum. Wie viele Orte dieser Gegend war sie befestigt und diente
vermutlich als wichtiger Handelsplatz und Knotenpunkt für die umliegenden
Tieflandprovinzen. Die Händler, die sogenannte Fernhandelsgüter gegen regionale
Erzeugnisse tauschten, waren Seefahrer, die in ganz Mesoamerika ihre Ware anboten.
Aufwendig gestaltet Gebäude und Wandmalereien zeugen vom Glanz und Reichtum dieser
Maya-Metropole. Im Gebäude 16 der Stadt haben hervorragende Wandmalereien die Zeit
überdauert. Die dargestellten Schlangenbänder bilden in der Mythologie oft das
Bindeglied zur übernatürlichen Welt - also symbolische Nabelschnüre
zwischen Menschen und Göttern. Figuren bringen Opfergaben dar und tragen Stäbe
und andere Insignien. |
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Hauptpyramide |

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