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Indianer-Sagen über die Schöpfung der Mutter Erde

       
  In Nordamerika gab es über 600 unabhängige Völker die über 500 unterschiedliche Sprachen gesprochen haben. In den verschiedenen geografischen Regionen, wo diese Völker wohnten, wurden auch viele heilige Geschichten über die Entstehung der Erde, der Menschen, der Tiere und Pflanzen erzählt.  
  Einige Völker erzählen von einem Schöpfer. Andere glauben, dass das Leben aus dem Schoß der Mutter Erde entstanden ist. Wieder andere berichten von heldenhaften Zwillingen, die die Erde von Ungeheuern befreiten. Wieder andere Indianerkulturen erzählen, dass das Leben aus dem Wasser sich entwickelte, in dem Wasserwesen Schlamm aus der Tiefe herhochholten aus dem die Erde entstand.  
  Im Nordwesten glaubten die Stämme, dass die Erde aus einem gefallenen Riesen entstanden ist. In den Erzählungen aus dem Südwesten geht hervor, dass der Mensch durch vier oder fünf Welten klettern mußte bevor er geboren wurde und nach dem Tode wieder zu diesen zurückkehrte.  
  Gemeinsam wird bei vielen nordamerikanischen Stämmen Geschichten und Sagen über die Existenz von Tier- und Geisterwesen erzählt, die dem Menschen bei Gefahren beistehen.  





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