NORDAMERIKA
Sonstige Themen
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Hopi - Schöpfungsmythos
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Huru-ing Wuuti - wird manchmal auch als Spinnenfrau bezeichnet - soll die Fähigkeit
besitzen aus Speichel und buntem Sand Menschen zu schaffen. Sie schuf vier Menschenpaare
- Mann und Frau in weiß, rot, gelb und schwarz mit verschiedener Sprache und
unterschiedlicher Kraft, um sich fortzupflanzen. Vier Unterwelten gab es und in der
hintersten begann das Leben. Dort herrschte Harmonie zwischen Mensch und Tier inmitten
von Überfluß. Eine andere Sage berichtet von diesem Ort, dass es in der
Unterwelt dunkel und überbevölkert war und jeder Mensch den Wunsch hatte
diesen Widrigkeiten zu entkommen.
Zweiherz - der Böse - soll soziale Unordnung angerichtet haben, so dass die Menschen
wegen Streit und Auseinandersetzungen ihre Zeremonien vergassen. Der Gott des Himmel
Sotuqnangu voller Zorn darüber ließ alle Unterwelten zerstören. Immer
überlebte ein Menschenpaar und wurde in eine andere Welt versetzt, wo sie die
gleichen Fehler wiederholten.
Als die dritte Unterwelt durch die Sintflut vernichtet werden sollte, riefen die Priester
die Tiere und Vögel um Hilfe. Sie hatten nämlich Geräusche gehört,
von jemandem der oben herumging und wollten dort hinauf. Nach zahlreichen vergeblichen
Versuchen erreichten sie mit Hilfe der Tiere einen Ausgang - den sipapu - und kamen in
die nächste Welt.
Hier wohnte nur das Heilige Wesen Masau, der seinerseits den Hopi - welche diese Welt
betreten wollten - half. Masau erlaubte den Hopi sich in dieser Welt niederzulassen und
wies ihnen ihr Land zu.
Siehe zu diesem Thema auch die Götter der Hopi: hier. | |
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