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Indianer
Nordamerikas
 
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Nationalparks in den USA - Der Westen


 Arches National Park
(Utah)
Arches Nationalpark Größe: ca. 296 km2     Gegründet: 1971     Geöffnet:

Der Nationalpark ist ein Wüstenland, dass nach den etwa 80 Naturbogen benannt wurde. Die phantastisch geformten Bogen sind aus Sandstein entstanden - der größte ist der 89 Meter hohe Landscape Arch in Devils Garden. Im Park sind auch andere bizarre Felsformationen zu bewundern, die Fenster und Türme ähnlich sind.
 
 Badlands National Park
(South Dakota)
Badlands National Park Größe: ca. 1000 km2     Gegründet: ?     Geöffnet:

Bekannt wurde der Nationalpark durch die größten fossilen Fundstücke Nordamerikas. Badlands bedeutet «Schlechtes Land» und ist eine Hochebene, die durch Erosion entstanden ist. Kantige Berge, tiefe, weitverzweigte Schluchten und stark zerfurchte Hänge markieren diese Landschaft. Einige Felsformationen sehen aus wie phantasievolle Gestalten.
 
 Bryce Canyon National Park
(Utah)
Bryce Canyon National Park Größe: ca. 145 km2     Gegründet:     Geöffnet: ganzjährig

Der Canyon liegt in 2.500 Meter Höhe am Ostrand des Paunsanguntplateaus. Er ist das farbenprächtigste Gebirge der Vereinigten Staaten. Seinen Namen erhielt der Canyon von einem Ehepaar aus der Pionierzeit - Bryce Temple. Die Felsformationen erinnern an Städte und Türme und sind durch Erosion entstanden. Chinese Wall, Gulliver's Castle und Cathedral sind nur einige Namen der Gebilde.
 
 Canyonlands National Park
(Utah)
Größe: ca. km2     Gegründet: ?     Geöffnet:

Der Park liegt um die Mündung des Green River beiderseits des Colorado. Mehrere bizarre Felsformationen entstanden durch Erosion und bildeten Felsnadeln, Brücken und Mesas. Eine Straße führt in den nördlichen Teil des Parks auf das Plateau Island in the Sky zu einem Visitor Center. Von hier aus gelangt man wenn man will in den Süden zum Grand View Point Overlook - einem Aussichtspunkt mit einem super Rundblick.
 
 Capitol Reef National Park
(Utah)
Größe: ca. 1000 km2     Gegründet: ?     Geöffnet:

Im Gelände des Nationalparks befindet sich ein riesiges Sandsteinriff. Es ist 105 Meter lang und besitzt eine Höhe von 300 Metern. Im Felsen sind zahlreiche Zeichnungen geritzt worden, die aus dem 9. bis 12. Jahrhundert stammen. Monolithe, natürliche Steinbrücken und weitere Gesteinsformationen, wie The Castle, Chimney Rock und Twin Rocks sind ferner im Park zu finden. Der Fremont River durchfließt das Areal.
 
 Carlsbad Caverns Nationalpark
(New Mexico)
Größe: ca. km2     Gegründet: 1930     Geöffnet: ganzjährig

Im Carlsbad Caverns Nationalpark gibt es große Tropfsteinhöhlen. Vor 250 Millionen Jahren begann entlang einer riesigen Meeresbucht ein Kalkalgenriff von Ablagerungsmaterial überdeckt zu werden. Als nun diese Schichten auf 2.000 Meter angehoben wurden, bildeten sich Risse im Sedimentgestein in die Regen- und wie auch Grundwasser eindringen konnten. In Jahrmillionen entstanden im Kalkstein riesige Höhlen. Die größte von ihnen ist die Carlsbad Caverns, nach der der Nationalpark genannnt wurde. Ihre Ausmaße sind gigantisch: 550 Meter lang, 100 Meter breit und etwa 80 Meter hoch. Die größte Tropfsteinsäule mißt etwa 30 Meter. Nur zwei der 50 im Carlsbad Caverns Nationalpark gelegenen Höhlensysteme sind für Besucher zugänglich - Carlsbad Caverns und New Cave. Das Gelände oberhalb der Höhlen ist wüstenhaft.
Schon vor 12.000 Jahren, so konnte mit der Radiocarbon-Datierung ermittelt werden, war das Gebiet der Carlsbad Caverns von Menschen in Besitz genommen worden. An den Wänden des natürlichen Zugangs der Höhle deuten entsprechend datierte Malereien hin.
Vor 250 Millionen Jahren entstanden die Guadalupe Mountains, wo sich die Carlsbad Caverns befinden. Kalkbildende Algen und Meeresorganismen ließen ein 700 Kilometer langes Riff entstehen, welches mit Ablagerungen überdeckt wurde. Tektonische Kräfte während der Entstehung der Rocky Mountains - etwa vor 65 Millionen Jahren - haben das Riff gngehoben und die Ablagerungsschicht abgetragen. Durch sich bildende Risse sickerte Regenwasser ein und ließ das großartige Höhlensystem der Carlsbad Caverns entstehen.
Spektakulärstes Tier des Nationalparks sind die mehr als ein Dutzend vorkommenden Fledermäuse. Auf der Erdoberfläche sind Maultierhirsche, Waschbären, Hasen, Füchse, Erdhörnchen ... anzutreffen. Die Vogelwelt ist mit mehr als 200 Arten vertreten. Unter ihnen sind Truthahngeier, Spechte, Häher, Drosselvögel, Schopfwachteln, Finken, Zaunkönige, Kolibris zu finden.
Im Gebiet der Carlsbad Caverns sind mehr als 600 verschiedene Pflanzenarten gezählt worden. In den trockenen Regionen ist stacheliges Gestrüpp und Kugelkakteen die verbreitesten Pflanzen. In feuchteren Tälern gedeihen Nesselbaum, Eiche und Schwarznuß.
Hauptaktivität in diesem Nationalpark sind die Höhlen des Carlsbad Caverns, aber auch Wanderungen sind eine Möglichkeit.
Wie in anderen Nationalparks auch kann in Hotels und auf Campingplätzen übernachtet werden.
Mit Hilfe von Buslinien, aber auch mit Leihwagen ist der Nationalpark erreichbar.
Hauptbesucherzeit ist Juni bis September, da das Höhlensystem eine konstante Temperatur von 13 Grad Celsius besitzt, sind auch in den Wintermonaten die Höhlen zu besichtigen.
 
 Crater Lake NP
(Oregon)
Crater Lake NP Größe: ca. 649 km2     Gegründet:     Geöffnet: ganzjährig

Nahe den Klamath Falls - benannt nach einem Indianerstamm - liegt der einzige Nationalpark des Bundesstaates Oregon. Bis zum Kraterrand auf 600 Meter Höhe führt eine etwa 50 Kilometer lange Straße. Der Zusammenbruch des Mount Mazama vor etwa 7.000 Jahren ließ den tiefsten See der Vereinigten Staaten mit seinen 590 Metern Tiefe entstehen. Mitten im 10 Kilometer breiten See befindet sich ein 200 Meter hoher Vulkan - der Wizard Island.
 
 Glacier NP
(Montana)
Glacier NP Größe: ca. km2     Gegründet: 1910     Geöffnet: teilweise ganzjährig

Der Nationalpark liegt an der kanadischen Grenze im Nordwesten von Montana. Mehrere 3000er zieren den 100 Kilometer langen und etwa 50 Kilometer breiten Park. Charakteristisch für dieses Gelände sind die mehr als 200 Firnseen, die U-förmigen Täler sowie einige große Seen. Zahlreiche Bäche stürzen über senkrechte Felswände in die Tiefe und durchfließen dichte Nadelwälder. Der Logan-Paß wird durchfahren, wenn man der Parkstraße folgt.
Das Gebiet westlich des Parkes war einst das Jagd- und Fischgebiet, aber auch gleichzeitig heiliger Ort der Blackfoot und Kutenai. Das Gelände des Parkes wurde von Indianern durchquert, um im Osten des Parkes gelegene Gebiet Bisons zu jagen. Mitte des 19. Jahrhunderts durchstreiften auch Erzsucher das Gelände.
Geologisch gesehen ist der Glacier-Nationalpark in den untersten Schichten 1,5 Milliarden und in den oberen 800 Millionen Jahre alt. In Meeresablagerungen von einigen tausend Metern Höhe haben sich Kalk, Kies, Sand und Schlamm angesammelt. Schwere darüberliegende Schichten verfestigten tieferliegende Sedimente zu Gestein. Lava aus dem Erdinnern erstarrte zu Granit.
Im Park findet man eine für die Rocky Mountains typische Tierwelt wie Schwarzbären, Elche, Maultier-, Wapiti- und Weißwedelhirsche und Dickhornschafe. Seltener anzutreffen sind Grizzlies, Luchse, Berglöwen und Otter. Über 200 Vogelarten, meist Wasservögel, bevölkern den Park. Neben Kolibri, Raben-, Hühner- und Finkelvögel sind Schwalben, Seeschwalben, See- und Lappentaucher zu nennen, die im Glacier-Nationalpark beheimatet sind. Weniger zu sehen sind Weißkopfsee-, Stein- und Fischadler.
Douglastannen, langnadelige Kiefern, Lärchen, Riesenlebensbäume und Hemlocktannen sind im feuchtwarmen pazifischen Westen vorherrschend, während im wesentlich trockeneren Osten Kiefern, Douglastannen und Weichkiefern dominieren. An geschützen Stellen sind Zitterpappeln anzutreffen. Von Juni bis August verwandeln sich die Bergwiesen in ein Blumenmeer.
Den Glacier-Nationalpark kann man wandernd, reitend, bootfahrend durchqueren, aber auch Angler und Wintersportler kommen auf ihre Kosten.
Sehenswert ist die bezaubernde Natur mit allen Tieren und Pflanzen sowie die zahlreich vorkommenden Wasserfälle. Der Park ist auch ideal zum Camping geeignet.
Beste Reisezeit sind Juli und August, der Sommer ist warm, mit kühlen Nächten und vor allem trocken, sonst ist die Niederschlagsneigung ziemlich hoch - eben pazifisches Klima.
 
 Grand Canyon National Park
(Arizona)
Grand Canyon NP Größe: ca. 4.930 km2     Gegründet: 1919     Geöffnet: ganzjährig

Über Jahrmillionen hat der Colorado River diese 450 Kilometer lange Schlucht gegraben. Das Kaibab-Plateau bildet den Südteil des Canyons. Auf den Rücken von Maultieren kann man auf alten Pfaden die Steilhänge erkunden oder man begibt sich zu Fuß auf Exkursion. Auch mit einem Schlauchboot oder Floß kann man auf Abenteuer gehen. Das Klima im Canyon ist wegen der Höhenunterschiede von wüstenhaft bis gemäßigt. Zwischen Desert View und Grand Canyon Village im Osten sind ganzjährig Autotouren möglich, hingegen der Westteil zwischen Grand Canyon Village und Hermit's Rest nur mit Shuttlebussen erreichbar ist. Im Norden ist das gradiose Flußtal von Mitte Oktober bis Mitte Mai wegen Schneeverwehungen gesperrt. Nahe dem Grand Canyon befinden sich einige Indianer-Reservate.
 
 Grand Teton National Park
(Wyoming)
Grand Teton NP Größe: ca. km2     Gegründet: 1929     Geöffnet:

Der Grand Teton NP befindet sich im Nordwesten des US-Bundesstaates Wyoming. Granit-Gestein wurde langsam auf mehrere 1.000 Meter angehoben und ließ diese Gebirgskette entstehen. Ihr höchster Berg gipfelt im Grand Teton mit 4.197 Meter. Das Jackson Hole - ein bewaldetes Hochtal im Osten der Gebirgskette - steigt bis auf eine Höhe von 2.000 Meter an und wird wegen einiger größerer Seen gerne von Anglern und Bootsführern aufgesucht. Gefährliche Wildwasserfahrten bietet der mäandrierende (geschlängelter Flußlauf) Snake River (Schlangen-Fluss). Der Nationalpark lädt zu mehrtägigen Touren für Bergsteiger und Wanderer ein.
Der Jackson Hole wie auch das andere Parkgelände war einst das Jagdgebiet verschiedener Indianergruppen. Fallensteller und Pelztierjäger folgten ebenfalls den Fährten der hier anzutreffenden Tierwelt.
Mormonen ließen sich 1884 in dieser Gegend nieder. 13 Jahre später wurde Jackson gegründet.
Geologisch besteht die Teton Range aus etwa 2,5 Milliarden Jahren alten eruptiv- und metamorphen Gestein wie Granit, Gneis, Schiefer und Quarzit. Das von 200 Millionen Jahren alten Meeressedimenten bedeckte Gestein wurde während Jahrmillionen dauernden Verwitterung freigelegt. Schwarzes Ganggestein durchzieht das Tiefengestein. Tektonische Kräfte begannen vor etwa 17 Millionen Jahren auf den westlichen Teil des nordamerikanischen Kontinents zu wirken, die die Kontinentalkruste anhob und dehnte. Mehrere 1.000 Meter stieg der westliche Teil des Bruches an und ließ die Teton Range entstehen, während sich östlich des Bruches das Gelände senkte und das Jackson Hole entstand. Eiszeitgletscher verfrachteten Gestein über die Flüsse hierher, die Seen sind ebenfalls Teil der Eiszeit.
Eine reiche Tierwelt ist im Parkgelände anzutreffen. Neben Bisons, Wapitihirschen und Gabelböcken kann man Biber, Hasen, Murmeltiere, Bisamratten, Erd- und Baumhörnchen beobachten. Der ideale Lebensraum für Grizzlies und Dickhornschaf bietet der Teton Range im Sommer. Auch die Vogelwelt bietet einige Besonderheiten, so den Weißkopfseeadler, Blaureiher, Kanadagans, Wasseramsel, Rabe, Krähe, verschiedene Entenarten und einer Bussardart sowie zwei Hühnerarten. Pelikan und Kolibri sind genauso vertreten.
Weitverbreiteste Baumart im Nationalpark ist die langnadelige Drehkiefer. Weiterhin vertreten sind Weichkiefern und Engelmannfichten. In höheren Gebirgsregionen kommen Erlen, Espen, Weiden, Pappeln und zwergahorn vor.
Dem Besucher wird Wandern, Angeln und Bootfahren angeboten. Besonders interessant sind aber Tierbeobachtungen. Aber auch Reiten und Bergsteigen sind weitere Freizeitbeschäftigungen.
Die Rockefeller Parkway - Panoramastraße - führt zu den Hauptsehenswürdigkeiten des Grand Teton Nationalparks - die grandiosen Aussichtspunkte entlang der Straße.
Ein kleiner Flughafen im Park wird von lokalen Fluglinien angeflogen und öffentliche Buslinien führen zum Parkgelände.
Hauptbesucherzeit ist Juni bis September.
 
 Mesa Verde-Nationalpark
(Colorado)
Mesa Verde Nationalpark Größe: ca. km2     Gegründet: 1906     Geöffnet:

Grüne Tafel - span. Mesa Verde - nannten die Spanier den Tafelberg im äußersten Südwesten von Colorado. Von der umgebenen Wüste überragt diese 150 bis 600 Meter hohe Tafelberg die Landschaft - vom Meeresspiegel sogar auf etwa 2.600 Meter. Der südliche Teil der Mesa Verde wird von 10 Meter tiefen in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Canyons durchfurcht. In den Felsnischen der Mesa Verde wurden die Behausungen der Anasazi die Cliff Dwellings entdeckt. Erbaut haben «die Alten», wie die Navaho die Anasazi nannten, die Felsensiedlungen zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert. Ende des 13. Jahrhunderts geben die Anasazi ihre Klippenhäuser auf. Fachleute vermuten, dass eine lange Trockenperiode die Anasazi zur Aufgabe ihrer Siedlungen gezwungen hat. Nach der Entdeckung erfolgt die Zerstörung und Ausplünderung, was schließlich zur Erschaffung des Nationalparks führte. Über Straßen erreicht man die größten dieser Felsbauten. Führungen werden mehrmals täglich zu den restaurierten Ruinen unternommen.
Zum Colorado-Plateau gehört geologisch gesehen die Mesa Verde. Vor etwa 17 Millionen Jahren begann die aus verfestigten Meeres-, Fluß- und Sumpfablagerungen bestehende Hochebene durch Erdkrustenbewegungen sich zu heben. Die um mehrere 1.000 Meter angehobenen horizontalen Gesteinsschichten wurden bei der Hebung nach Süden hin abgeneigt und durch Verwitterung auf 2.615 Meter abgetragen. In den gelben Cliff-House-Sandstein - die oberste Schicht - haben sich die 150 Meter langen und 30 Meter tiefen Felsnischen gebildet, in die die Anasazi ihre Cliffhäuser errichteten. Unter dieser Schicht entstand die schwarze Menefee-Kohle - ein kohlehaltiger, wasserundurchlässiger Schiefer der sich zu Stein verfestigte. Er wurde in Sümpfen abgelagert. Erosion ließ nun diese Felsnischen entstehen: Kohlensaures Regenwasser drang in den porösen Sandstein ein, löste das aus vorwiegend von Mangan- und Eisenoxyd bestehende Bindemittel - das dem Sandstein die Farbe verleiht und bildete ein Netz von Kanälen und Reservoirs. Auf der undurchlässigen Schicht sammelte sich nun das Wasser, drang nach außen und ließ dabei die Felsnischen entstehen. Aus Quellen der oberen Sandsteinschicht bezogen die Anasazi ihr Wasser, was Ende des 13. Jahrhunderts versiegte.
Nur noch Maultierhirsche sind im Nationalpark zu beobachten. Früher waren hier auch Schwarzbären und Berglöwen (Puma) noch heimisch. Luchse, Kojoten, Hasen, Stachelschweine, Streifen- und Erdhörnchen, verschiedene Fledermausarten gehören aber noch zum Tierbestand. Einige Schlangenarten, darunter die giftige Klapperschlange und einige kleine Echsenarten vertreten die Reptilienfamilie. Häher, Schwalben und Finkenvögel sind nur einige der 170 anzutreffenden Vogelarten im Mesa Verde-Nationalpark.
Die Vegetation ist wüsten- bis halbwüstenhaft. Am verbreitesten sind die Mexikanische Steinkiefer (Pinyon) und die Utah-Wacholder, zwei an das Wüstenklima angepaßte Koniferen. Alle genannten Pflanzen bedecken einen Großteil der Mesa-Fläche und dienten den Anasazi als Nahrung, Bau- und Brennmaterial und als Gewürz, Färbe- und Heilmittel. Auch sind verschiedene Kakteenarten in der Mesa Verde heimisch wie einige Opuntienarten, Yuccas und einige dornenreiche Gebüsche. In den Seitentälern des Nordrandes der Mesa ist es feuchter, so dass sich Douglastannen, Geldkiefern und die Amerikanischew Zitterpappel ansiedeln konnten. Auf dem trockenen Wüstenboden gedeiht der Amerikanische Beifuß.
Die Mesa Verde bietet seinen Besuchern Wanderungen zu den Cliff Siedlungen als Hauptaktivität an, ebenso den Besuch des Museums und Tierbeobachtungen.
Hotels und Campingplätze laden zum Verweilen ein. Hauptbesucherzeit ist Ende Juni bis Anfang September. Mit dem Auto ist der Nationalpark zu erreichen, Fluggesellschaften bieten regelmäßige Fluglinien zu den größeren Metropolen in der Umgebung an.
 
 North Cascades Nationalpark
(Washington)
North Cascades Nationalpark Größe: ca. km2     Gegründet: ?     Geöffnet:

Der North Cascade-Nationalpark liegt im nördlichen Kaskadengebirge im Bundesstaat Washington. Der klassische Wanderpark besitzt eine alpine Wildnis. 300 Gletscher sind die Hauptattraktion, die die Überreste der letzten Eiszeit darstellen. Sie münden in Seen der tiefen Trogtälern. Ein üppiger Nadelwald bedeckt die von Regen reich beschenkte Westseite, während auf der regenärmeren Ostseite Mischwald dominiert. Die höchste Erhebung ist der Mount Shuksan mit 2.781 Metern. Das Parkgelände ist weitgehend unerschlossen. Zwei unbefestigte Straßen führen in den Park hinein.
Das Parkgelände war von prähistorischer Zeit an bewohnt bzw. teilweise bewohnt. Alexander Ross war der erste Weiße, der 1814 den Cascade-Paß überquert hatte. 1858 wurde im Gebiet des Parkes Gold gefunden, was einen Goldboom auslöste. Erneuter Goldboom fand ab 1880 statt. Die drei Staumdämme im Park wurden von 1919 bis 1949 (George-Damm [1919], Diablo-Damm [1930], Ross-Damm [1949]) errichtet.
Sägetiere des Parkes sind Schneeziegen, Schwarz- und Grizzlybären, Puma, Luchse, Kojoten, Füchse, Elche, Hirsche, Marder und vielfraße. Als sogenannte Kleinsäuger findet man Murmeltiere, Erd- und Streifenhörnchen, Schneehasen und Stinktiere. In der Vogelwelt wurden etwa 150 Arten gezählt. Zu ihnen gehören unter anderen Schwalben, Lerchen, mehrere Spechtarten, Hühnervögel, Ziegenmelker, Weißkopfsee- und Steinadler, einige Eulen, Drosseln, Raben, Krähen, Häher, Waldsänger, Wasseramseln, verschiedene Finken, Tyrannen, Seidenschwänze und der Kolibri.
Die Flora wird von zwei Vegetationstypen bestimmt. Einmal blumenreiche Wiesen und Alpweiden und die üppigen Waldbestände. Die niederschlagsreiche Westseite des Kaskadengebirges wird von 75 Meter hohen und etwa 1.000 Jahren alten Douglastannen, Westlichen Hemlocks, Riesenlebensbäume und Küsten-Sequoien bedeckt. Der Waldboden bietet feuchtliebenden Pflanzen, wie Moosen, Farnen und Pilze, einen Lebensraum. Auf der niederschlagsärmeren Seite des Kaskadengebirges werden die Gewässer von Zitterpappeln gesäumt. In unteren Lagen dominieren sonst Gelbkiefern. In höheren Regionen sind Bergahorn, Felsengebirgstannen, Lärchen und Kiefern anzutreffen. Heidesträucher und Riedgras unterbrechen den Waldbestand. Nahe der Baumgrenze fristen verkümmerte Hemlocks, Tannen und Kiefern ihr Dasein. Darüber befindet sich die Hochgebirgspflanzenwelt mit winterharten, nur wenige Zentimeter hohe Gewächse.
Wer diesen Park durch Wandern erkunden will, dem stehen 300 Kilometer Wanderwege zur Verfügung. Hauptaktivitäten sind neben Wandern auch Bergsteigen, Bootfahren, Angeln und Campen.
Die Hauptbesucherzeit liegt zwischen Juni und September. Man sollte aber die Regenbekleidung nicht vergessen.
 
 Olympic National Park
(Washington)
Olympic National Park Größe: ca. km2     Gegründet: ?     Geöffnet: ganzjährig

Der Olympic NP erstreckt sich fast über den Peninsula und erreicht im Westen den Pazifik. Der Mount Olympus - 2428 Meter - erhebt sich als höchster Berg über die Region. In seinen Höhenlagen herrschen Eisfelder und Gletscher vor, hingegen in niederen Teilen des Berges Regenwälder zu finden sind. Hier kann man die riesigen Douglastannen und weitere Nadelbäume bewundern. Den Nationalpark erreicht man über den Highway 101. Ein wunderschöner Wanderweg beginnt am Storm King Visitor Center und führt zu dem 30 Meter hohen Marymere-Wasserfall.
 
 Petrified Forest National Park
(Arizona)
Petrified Forest National Park Größe: ca. 381 km2     Gegründet: ?     Geöffnet: ganzjährig

Im Jasper Forest des Nationalparks sind über 225 Millionen Jahre alte versteinerte Bäume zu sehen. In anderen Teilen des Parks befinden sich pflanzliche Fossilien. Ebenfalls gibt es eine indianische Ruinenstätte - Puerco Indian Ruin mit Namen. Auch Felszeichnungen sind am Newspaper Rock zu entdecken. Neben diesen Entdeckungen sind noch zahlreiche Aussichtspunkte vorhanden, die super Blickwinkel in den Park ermöglichen.
 
 Rocky Mountain Nationalpark
(Colorado)
Rocky Mountain Nationalpark Der Rocky Mountain Nationalpark liegt hoch in den Rocky Mountains. 70 Dreieinhalb- und Viertausender befinden sich im Parkgelände. Die höchste Erhebung ist der 4.345 Meter hohe Longs Peak. Eine Paßstraße endet auf 3.700 Meter Höhe, etwa 300 Meter tiefer - aber erstaunlich hoch - liegt die Baumgrenze. Erdgeschichtlich ist das Gebirge relativ jung mit seinen vorwiegend magmatischen und metamorphen Gestein, noch jüngere Schichten aus Sedimenten wurden durch Eiszeitgletscher abgetragen. Der Sommer ist in diesen Höhen relativ kurz, trotz alledem präsentiert sich die Natur mit allen ihren Reizen was die Farbenpracht der Blüten angeht.
Schon vor 7.500 bis 5.800 Jahren haben im Parkgebiet steinzeitliche Jäger und Sammler gelebt wie archäologische Funde in dieser Region beweisen. Grund dafür war das wärmere Klima bevor es in den Jahrtausenden danach sich allmählich abkühlte. Im 18. Jahrhundert - als Europäer diese Region entdeckten - war es das Jagdgebiet der Arapahos. Uralte Pfade sind Zeugen dieser Zeit. Als Joel Estes - ein Goldsucher - im Jahre 1859 - Geld für Farmland investieren wollte, lebten die Arapaho bereits in einer Reservation in Wyoming.
Aus rund 1,8 Milliarden Jahre alten Sedimenten und metamorphen Gesteinen wie Gneis und Schiefer sowie aus jüngeren Granit und maritimer Ablagerungen besteht das Parkgelände. Die Gebirgsbildungen im Bereich des Parkes entstanden durch plattentektonische Vorgänge, die von Vulkanismus begleitet waren.
Die weitgehende unberührte Bergwelt der Rocky Mountains bietet Dickhornschafen und Wapitihirschen sowie Maultierhirschen und Grizzlies einen idealen Lebensraum. 256 Vogelarten sind im Park registriert worden wie Spechte, Häher, Wanderdrosseln und einige Greifvögel.
3 Vegetationszonen sind im Rocky Mountain Nationalpark vorhanden. Ab 3.400 Metern beginnt der Bereich der Baumgrenze, wo nur noch Pflanzen existieren, die an hochalpine Bedingungen angepaßt sind wie Kräuter, Bergblumen, Gräser und Flechten. Die zweite Zone liegt zwischen 2.800 und 3.400 Meter. Hier sind Nadelbäume wie Felsengebirgstannen, Engelmannfichten und Weichkiefern dominierend, deren Wuchs mit zunehmender Höhe immer kümmerlich wird. Die untere Vegetationszone reicht bis zu einer Höhe von 2.800 Meter. In diesem Bereich sind Mischwälder und blumenreiche Wiesen typisch. In den unteren Lagen, wo es trockener ist, wachsen Douglastannen und Gelbkiefern. In feuchteren Regionen dieser Höhenlage gedeihen Erlen, Pappeln, Birken, Stechfichten und Weiden.
Sehenswert sind die imposanten Wasserfälle des Parkes und seine der Höhenlage angepaßte Tierwelt wie Dickhornschaf, Wapitihirsche, Maultierhirsche und Kojoten.
Im Rocky Mountain Nationalpark sind Reiten, Wandern, Angeln, Bergsteigen und Wintersport die Hauptaktivitäten.
Wem die Landschaft der Rockies besonders gut gefällt oder noch Verweilen möchte, dem bieten sich die Möglichkeiten zu Campen oder in einem Hotel zu übernachten.
Über den Großflughafen Denver, Pkw-Ausleih und mit Buslinien ist der Nationalpark zu erreichen. Im Sommer werden im Park Busfahrten unternommen.
Die Hauptbesucherzeit liegt zwischen Juni bis Oktober, besonderer Andrang herrscht aber von Juli bis August. Der Nationalpark liegt zwischen einer Höhe von 2.400 und 4.345 Meter. Das Klima ist abhängig in welcher Höhenlage man sich befindet.
 
 Yellowstone National Park
(Wyoming)
Yellowstone NP: Castle Geysir Größe: ca. 9.000 km2     Gegründet: 1872     Geöffnet: ganzjährig außer Old Faithful Visitor Center

Wohl der bekannteste aller Nationalparks der USA. Der Park liegt in den mittleren Rocky Mountains auf einer Höhe von 2.100 bis 2.500 Meter. Sehenswürdigkeiten sind die Geysire, Hot Springs, Fumarolen und gelegentlich kleine Erdstöße. Zahlreiche Wasserfälle des Yellowstone River, Seen, Höhenlagen und Täler sind weitere Anziehungspunkte. Große Hirsch- und Bisonherden ziehen durch den tadelwaldbedeckten Park. Weitere Tiere, die man hier bewundern kann, sind Elche, Gabelböcke, Grizzly- und Schwarzbären. 6 Besucherzentren liegen im Park, 14 Zeltplätze, Blockhütten, und vieles mehr bieten Übernachtungsmöglichkeiten.
 
 Yosemite National Park
()
Yosemite National Park Größe: ca. 3.080 km2     Gegründet: 1890     Geöffnet:

Dieser Nationalpark erhielt seinen Namen nach einem Indianerstamm. Zwei Flüsse - der Merced und der Tuolomne - durchqueren einen der schönsten und meistbesuchten Parks der USA. Stattliche Wälder mit den weltberühmten Sequoia-Bäumen, Gebirgsformationen mit hochalpinen Charakter und Wasserfälle bieten eine imposante und zugleich atemberaubende Landschaft. Der Yosemite Valley erhebt sich im Westen des Parks. Hier fällt auch der El Capitan - ein Granitfels - fast senkrecht in die Tiefe. Am Südeingang des Nationalparks genauer in Mariposa Grove trifft man auf die fast 3.000 Jahre alten Grizzly Giant Sequoia-Bäume und auf weitere Mammutbäume. Nahe den Yosemite Valley markieren zwei Berge die Landschaft - einmal der Half Dome und die drei Gipfel der Three Brothers. Hier stürzt auch einer der höchsten Wasserfälle der Welt - der Yosemite Fall mit seinen 750 Metern - in die Tiefe. Außer dem Tioga Road - der von November bis Mai geschlossen ist - sind alle anderen Straßen des Parks ganzjährig im Normalfall geöffnet.
 
 Zion National Park
(Utah)
Zion National Park Größe: ca. km2     Gegründet: 1918     Geöffnet: ganzjährig

Der Zion Nationalpark ist ein Felsental von 24 Kilometer Länge und 900 Meter Tiefe. Der Virgin River schuf diese Felslandschaft. Der Great White Throne ragt 750 Meter empor. Die Natur hat in diesem Park ein Theater Temple of Sinawana geschaffen. Geführte Touren werden von Anfang Mai bis Ende September unternommen.
 
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