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Navaho und Canyon de Chelly


Übersicht vom Canyon de Chelly Sonny von Navajo Crafts schrieb mir am 22.06.05, um 13:03:29, diesen kleinen Bericht über den Canyon de Chelly im Navajo-Land von Arizona. Ich habe den Bericht weitgehend so gelassen wie er war. Nur kleine Änderungen sind von mir nach Rücksprache durchgeführt worden.


Archäologische Beweise zeigen, das Menschen im Canyon De Chelly vor ungefähr 5.000 Jahren wohnten, also länger als irgend jemand anders auf dem Colorado Plateau ununterbrochen lebte. Die ersten Bewohner hatten keine permanente Wohnungen gebaut, aber Überreste von ihren Wohnstätten sind zu finden sowie eingekratze Zeichnungen an den Wänden.

Behausung der Anasazi - sogenannte Cliff Dwellings Später baute ein Volk - das wir heute Korb-Macher nennen - Häuser-Siedlungen, Speicher und gesellschaftliche sowie zeremonielle Strukturen hoch oben in den Wänden des Canyon. Sie wohnten in kleinen Gruppen, jagten Wild, bauten Mais und Bohnen an und bemalten die rundumliegenden Wände.

Die Vorfahren der heutigen Pueblo- und Hopi-Indianer, werden öfters Anazasi genannt; ein Navajo-Wort, das "die antiken oder die Alten meint". Dieses Pueblo-Volk baute mehrstöckige Gemeinschaftshäuser, kleine Haushalt-Gebiete und Kivas mit dekorierten Wänden, die verstreut in den Canyon-Alkoven und Abhängen zu finden sind.

Vor 700 Jahren sind die meisten weggezogen, aber einige blieben in den Canyons. Spätere Hopi-Indianer wanderten zu. Auch andere Indianer-Stämme verbrachten die Sommerzeit in den Canyons. Sie jagten und betrieben Landwirtschaft. Geritzte Zeichnungen der Anasazi in den Felswänden Schließlich am Ende einer langen Wanderung kamen die Navajo an. Sie bauten Häuser in den Canyons, lernten neue Fertigkeiten und neue Landwirtschaftsmethoden und fügten ihre eigenen Gemälde zu den antiken Galerien.

Nirgends in der Navajo-Nation ist das Zusammenkommen von Vergangenheit und heutiger Kultur eindrucksvoller als im Canyon de Chelly. Das Navajo-Volk hat heute noch mystische Verbindungen zu diesen von der Natur rotgefärbten Canyons, welche einen fast tropischen Weg mit Bäumen und Blumen durch die Wüste schneidet.

Noch eine andere Behausung der Anasazi - sogenannte Cliff Dwellings Die Canyons besitzen 42 Kilometer Länge und fallen fast senkrecht von 10 Metern bis über 340 Metern in die Tiefe. Einen spektakulären Blick bietet sich vom Rand der Canyons auf Anazasi-Ruinen und moderne Navajo-Häuser und Farms.

Im Canyon de Chelly steht auch der Spider Rock, ein Ort, wo Spider Woman die Navajos - laut einem Mythos - lehrte Teppiche zu weben und Spider Man den Männern zeigte, wie man einen Webstuhl baut.

Touristen werden von den Navajo durch ihre Reservation geführt. Canyon de Chelly war auch der Ort wo sich die Navajos vor den Spaniern und später vor der US-Kavallerie - geführt von Kit Carson - versteckten als sie 1863 besiegt wurden. Sie wollten in ihrer Heimat bleiben und nicht von Kit Carson umgesiedelt werden nach Fort Sumner in Bosque Redondo, New Mexico.

Ende 1864 wurden die besiegten Navajos - ungefähr 8.000 Personen - Männer, Der sagenumwobene Spider Rock Frauen und Kinder - doch auf den 400 Kilometer langen Weg gezwungen, viele überlebten ihn nicht. Die Bosque Redondo Gegend war ungünstig für die Landwirtschaft. Als man das einsah, durften die Navajo 1868 wieder in ihre alte Heimat zurückkehren.

Heutzutage darf man den Canyon besichtigen, aber nur mit einen Navajo-Führer und mit Autos, die 4-Rad-Antrieb besitzen müssen. Gruppen-Touren gibt es auch mit offenen Lastwagen (siehe Bild).


Bilder stammen alle von Sonny. Danke
 
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