| A |
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| Anasazi |
Der wirkliche Name der Anasazi ist nicht bekannt. Die Navaho nannten sie
«Anasazi» = «Vorfahren eines anderen Volkes», die im 16.
Jahrhundert von Norden her in das Land der Anasazi strömten und ehrfürchtig
vor den verlassenen Monumenten standen. |
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| B |
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| Bison |
Der Bison (lateinisch: Bison americanus) ist die mächtigste nordamerikanische
Wildrinderart - das größte Landsäugetier der Neuen Welt, der der
nächste Verwandte des vom Aussterben bedrohten europäischen Wisent ist. |
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| C |
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| Cahokia |
Um 1.500 v. Chr. waren im nordöstlichen Waldland Indianer an manchen Orten
dazu übergegangen ihre Toten auf Hügelkämmen bzw. -kuppen mit
Grabbeigaben, wie Schmuck, Werkzeugen u. ä. zu bestatten. |
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| Caral |
Als die Stufenpyramiden bei Caral mit Hilfe der Radiokarbon-Datierung untersucht wurde,
ermittelten die Archäologen ein Alter von 2.627 Jahren v. Chr. Das von
Menschenhand stammende Bauwerk ist damit etwa ein Jahrtausend älter als die
Kultur der Olmeken. |
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| Chinchorro-Mumien |
Die ältesten einbalsamierten Leichname der Welt wurden Chinchorro-Mumien genannt.
Mit ihren schimmernden schwarzen und roten Gesichtsmasken und Körperhüllen
zählen sie zu den aufwändigsten dekorierten Mumien aller Zeit. |
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| Cibola |
War Cibola - die sagenumwobenen Städte - ein Gerücht oder gab es sie wirklich?
Nordamerika ist nicht vom Osten her erobert wurden, sondern von Süden. Von Mexiko
her brachen die Spanier in Richtung Norden auf, auf der Suche nach Gold. |
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| D |
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| Dakota, Lakota, Nakota |
Die Teton waren der wichtigste Unterstamm, der zwei Drittel der Dakota ausmachte und
seinerseits wieder in sieben Zweigstämme sich aufschlüsselte, die aber nicht
mit den «Sieben Ratsfeuern» zu verwechseln sind. Die Teton waren die Lakota,
die Yankton und Yanktonai bildeten die Nakota und die Santee, die sich aus vier
Unterstämmen zusammensetzten, die Dakota ... Um das Jahr 1650 gab es im Gebiet der
Santee und Nakota noch keine Weißen. |
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| E |
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| El Dorado |
Nach der Durchquerung Venezuelas drang er in Kolumbien ein. Hier bestätigten sich die
Nachrichten. Als Geschenke und im Tausch gegen Plunder erhielt Ehinger Gold. Ehinger hatte
in kurzer Zeit so viel Gold erhalten, dass es zu Problemen mit dem Transport kam. |
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| G |
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| Götterwelt der Azteken |
Im Laufe der 100-jährigen Herrschaft der Azteken hat sich in ihrer Religion
eine umfassende Götterwelt herausgebildet. Die Anzahl der Götter wuchs
auch an, weil die Azteken die Götter der Völker übernahmen, deren
Gebiet sie eroberten. Mit dem Anwachsen der Götter gab es auch immer weniger
Azteken, die ihren gesamten Himmel - auch Pantheon genannt - kannten. |
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| Gotthund (Pferd) |
Die Blackfoot bezeichneten das Pferd mit Großer Hund, die Sioux nannten es Medizinhund und
die Comanchen Gotthund. Die trefflichste Namensgebung ersannen allerdings die Sarsi, die
es als Sieben Hunde titelierten. |
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| Greise und Alte |
In unserer Gesellschaft sind Alte ein Klotz am Bein, so zumindest würde ich es
empfinden. Krankenkassen wollen möglichst keine Ausgaben mehr haben.
Die Indianer hingegen verehrten alte Menschen wegen ihrer Lebenserfahrung. Deshalb gab es
im Stamm einen sogenannten Ältestenrat. Er setzte sich aus alten und weisen
Männern, tapferen Kriegern aber auch angesehenen Frauen zusammen. |
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| H |
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| Heilig: Was war/ist Indianern heilig? |
Diese Landschaft in der Sierra Nevada ist den Maidu heilig. |
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| I |
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| Inka-Mumien |
Mit dem Aussterben der Chinchorro - ebenfalls auf dieser Webseite erschienen - ist das
Balsamieren von Toten in Südamerika nicht verschwunden. Andere Andenvölker,
die entlang der Küste und der nahegelegenen Berge lebten, konservierten später
ebenfalls ihre Toten und brachten damit ihre Verehrung und Zuneigung dar. Die trockene
Wüstenluft half ihnen bei dieser Arbeit. Große Baumwolltücher, die
häufig um die Leichname gewickelt worden waren, saugten die Körperflüssigkeit
auf. |
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| Inuit: prähistorisch |
Im Norden von Grönland - am Wolstenholme-Fjord - wurden wahrscheinlich die
ältesten Spuren von Bewohnern Grönlands gefunden. Die aus Stein gefertigen
Fundstücke ähneln zwar den Independence I- bzw. Saqqaq-Kulturen, wurden
aber als eigenständige Kultur angesehen. |
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| K |
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| Kennewick Man |
Zahlreiche Funde werden zufällig gemacht. So passierte es auch mit dem Kennewick
Man. Sein Skelett wurde am Ufer des Columbia River im Bundesstaat Washington im Jahre
1996 rein zufällig entdeckt. Ein Student ging am Ufer des genannten Flusses
spazieren als er einen Schädel aus dem Sand ragen sah. Er glaubte das Opfer eines
Mordes gefunden zu haben und alarmierte daraufhin den Sheriff, der das Skelett
freilegen ließ. |
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| Kultstätten |
Bei den nordamerikanischen Indianern wurde jeder Gegend in der Natur Achtung
entgegengebracht. Bestimmte Orte besaßen aber größere magische
Bedeutung als andere. Plätze, an denen Wasser vorhanden war, hatten ganz
besondere spirituelle Kräfte. Einige dieser Stätten wurden wegen ihrer
übernatürlichen Entstehung als heilig angesehen. |
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| M |
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| Mais |
Ohne die indianischen Nahrungspflanzen wäre die deutsche, italienische,
französische ... Küche um zahlreiche Speisen ärmer. Ungefähr 60
Prozent der heute auf der Erde verzehrten Lebensmittel sind Pflanzprodukte, die von
Indianern angebaut, gekreuzt und ausgelesen wurden, um so neue Sorten zu züchten... |
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| Maya: Der heilige Brunnen |
Alljährlich zu Zeiten der Dürre wurden in den Opferbrunnen von Chichen Itza
junge Mädchen, Gefangene und Juwelen hinuntergestürzt, um den Regengott
gnädig zu stimmen. |
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| P |
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| Peyote |
Bei den Indianern wird der Lophophora als Peyotl (auch Peyote) bezeichnet. Er wird als
Gottheit verehrt, unter Einhalten vorgeschriebener Zeremonien gesammelt und bei kultischen
Handlungen verzehrt. |
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| Pferd |
Schon in der Vorgeschichte grasten zahlreiche Wildtiere in den Ebenen Nordamerikas.
Das Pferd kam mit den spanischen Konquistadoren nicht das erste Mal auf den
amerikanischen Kontinent. |
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| Präkolumbische Lebensweise |
Immer wieder wird publiziert, dass die Plains erst mit der Prärie-Kultur
bevölkert wurden sind. Dies ist nach neuesten Erkenntnissen falsch. |
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| S |
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| Stämme, deren Name... |
Zahlreiche Stämme Nordamerikas sind in rund 400 Jahren durch Ausrottung,
Vertreibung, Zwangsumsiedlung und Epidemien vernichtet worden oder gingen
in anderen Stämmen auf. Einzig ihr Name blieb erhalten. |
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