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| PALÄOINDIANISCHE KULTUREN
Die sogenannten Paläo-Indianer waren Nomaden, die vor mehr als 10.000 Jahren
Großtiere, wie den Alt-Bison, Tapir und das Mastodon, jagten. Erst seit 8.000
Jahren betreibt der Mensch Ackerbau und Viehzucht, vorher lebte der Mensch als
Jäger, Sammler und Fischer. Der amerikanische Subkontinent wurde während der
Mittelsteinzeit (Mesolithikum) nach dem Rückweichen der letzten Vereisung vor
15.000 bis 12.000 Jahren besiedelt. Die Indianer Kaliforniens waren an den
Meeresküsten und an Flussläufen konzentriert. Ihre Wirtschaft beruhte auf den
Fischfang, das Einsammeln von Schalentieren und Jagd auf Wassergeflügel. |
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Zwischen 200.000 und 15.000 v. Chr.
Es ist wahrscheinlich, dass es schon zwischen 200.000 und 15.000 Jahren Menschen aus
Euroasien und Ozeanien bereits Amerika besiedelten. Die Zahlen sind aber höchst
umstritten. |
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Zwischen 15.000 und 9.000 v. Chr.
Nomaden wandern von Sibirien kommend über eine Landbrücke (Beringstraße)
nach Amerika und besiedeln nach und nach den ganzen Kontinent. |
Clovis-Kultur |
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Clovis: zwischen 13.000 und 9.000 v. Chr.
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Sandia-Kultur |
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Sandia: 13000 bis 9000 v. Chr.
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Folsom-Kultur |
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Folsom: zwischen 9.000 und 8.000 v. Chr.
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Goshen-Kultur |
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Goshen: zwischen v. Chr.
Zur Goshen-Kultur |
Yuma-Kultur |
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Yuma: ca. 8.000 v. Chr.
Die Yuma-Kultur ist nach dem Ort Yuma in Arizona benannt worden. Hier fand man
Speerspitzen in Blattform mit leicht eingebogenen Ende, aber auch in Dreiecksform
oder mit Andeutung einer Schaftung. Die sogenannten Yuma-Spitzen gab es in einer
schlanken Ausführung, die sogenannten »Eden-Spitzen«, und in einer gröberen
und größeren Ausführung, die sogenannten »Scottsbluff-Spitzen«.
Von der Yuma-Kultur hat man sehr wenige Kenntnisse. Heute weiß man, dass sie nach
dem Walapai-Wort »Patayan« (= »Das alte Volk«) genannt wurden. Sie lebten in
Erdhütten, stellten Keramik her, bauten später Ziegelhütten aus Adobe
und verbrannten ihre Toten. Die Asche wurde nicht beigesetzt. |
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| ARCHAISCHE KULTUREN
Der Periode der Paläologischen Kulturen
schloß sich die Periode der Archaischen Kulturen an. Diese Periode dauerte bis
1.000 Jahre v. u. Z. und war die Zeit des Übergangs zur
Seßhaftigkeit.
Die meisten Großtiere sterben zwischen 9.000 und 8.000 v. Chr. in
Nordamerika aus, wie Alt-Bison und Mammut. Ab diesem Zeitpunkt sind die Indianer
angewiesen, ihre Jagd auf Kleintiere, Fischfang und Sammeln von Wildpflanzen zu
beschränken. In vielen Regionen Nordamerikas behalten die Indianer bis zur
Ankunft der Weißen ihre Lebensweise bei. |
Trockenlandkulturen |
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zwischen 9.000 bis 8.000 v. Chr.
Auf dem Gebiet der heutigen US-Staaten Arizona, Nevada und Utah fertigen die Menschen
nicht nur primitive Jagdwaffen, sondern es werden hier die ersten Körbe geflochten. |
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Old Copper Culture |
zwischen 6.000 bis 1.000 v. Chr.
Sie sind die ersten Jäger- und Sammlervölker, die im Gebiet der Großen
Seen, die Speerspitzen und Werkzeuge aus gehämmerten Kupfer herstellen. |
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Cochise |
zwischen 600 v. Chr. bis 1.000 n. Chr.?
Sie sind die Vorfahren der Hohokam und Mogollon und gehören der sogenannten
archaischen Entwicklungsstufe an - aus denen in Verbindung mit den Basket Makers sich
schließlich die Pueblo entwickelten. Die Cochise besitzen Einfluß der
Kulturen aus Mexiko. Sie und die Mogollon werden auch als Wüsten-Kulturen
bezeichnet. Die Heimat der Cochise ist die Region der Sonora-Wüste im Süden
des heutigen US-Bundesstaates Arizona. Ihre Behausungen waren halb in die Erde
versenkte Häuser, die 400 n. Chr. dem Erdgrubenhaus der Mogollon glichen,
die östlich von ihnen ihre Siedlungen hatten. Die Häuser besaßen
Stützpfähle auf denen Astwerk verflochten war und mit Lehmputz abgedichtet
wurde. |
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| FELDBAUKULTUREN |
| SÜDWESTEN |
SÜDÖSTLICHES WALDLAND |
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Adena, Hopewell, Mississippi siehe Erbauer der Mounds |
* = Zahlenangaben aus anderen Quellen |
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