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Die Territorien der Prärie-Indianer
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Das Prärie-Jägertum begann erst mit der erneuten Einführung des Pferdes
durch die Spanier im 16. Jahrhundert.
Dreizehn Stämme beherrschten Anfang und Mitte des 19. Jahrhunderts das Kerngebiet
der Prärie. Diese Völker waren Nomaden und berühmte Krieger und
Jäger. Ihre Welt befand sich in rascher sowie gewaltsamer Umwälzung. Die
Stammesgebiete von 1840 hatten sich wesentlich von denen vor fünfzig Jahren
verändert. Auch die Jahre danach brachten starke Veränderungen mit sich.
Einst lebten die wildesten Kriegerstämme - dazu gehören die Cheyenne und Sioux
- in den Waldgebieten am oberen Missouri und an den Großen Seen bevor sie in die
Plains kamen. Die Iowa und Missouri hingegen waren in den Gebieten, die heute ihre Namen
tragen, beheimatet, ehe sie von den Weißen verdrängt worden.
Nun streiften sie als berittene Nomaden durch die Großen Plains und lebten vor
allem von der Bisonjagd. Ständig kam es zu Fehden zwischen diesen Stämmen.
Gelegentlich mußten sich diese Völker auch gegen die Pawnee und Mandan
behaupten, die in festen Dörfern lebten und Landwirtschaft betrieben, aber im
Sommer auf Bisonjagd gingen und aus diesem Grund die Nomadenvölker überfielen,
um sich Pferde zu besorgen.
Im Südwesten lebten die erfahrenen Bauern der Pueblo-Indianer, die in riesigen
Häusern aus Adobe (luftgetrocknete Lehmziegel) oder Stein lebten. Sie trieben
Handel mit Pferden und Mais die sie gegen Bisonumhänge und andere Erzeugnisse
tauschten. Ihre Nachbarn waren die gefährlichen Apachen, die einst die Bewohner der
südlichen Plains waren. Von dort waren sie nach New Mexico abgedrängt wurden
und mußten sich hier den Überfällen ihrer Feinde den Comanchen
erwehren.
Gelegentlich jagten Stämme wie die Ute, Nez Percé, Shoshoni und andere aus den
mittleren und nördlichen Rocky Mountains in den Plains. Die Nez Percé z. B.
ritten jeden Sommer aus Oregon kommend über die Pässe nach Osten, um Bisons
zu jagen, Handel zu treiben oder andere Stämme zu überfallen. Jedoch
hinterließen diese Kämpfe weniger Schaden als in den vierziger Jahren des
19. Jahrhunderts durch die weißen Eindringlinge entstand. Nur die
größeren Stämme wie beispielsweise die Cheyenne, Sioux, Blackfoot und
Comanchen konnten diesem Druck standhalten. Kleinere Stämme wie die Crow und Arikara
verschwanden oder wurden Verbündete der Weißen gegen ihre Feinde. | |
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