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Die Rocky Mountains


Rocky Mountains Die Rocky Mountains - Felsengebirge - erstrecken sich an der Westküste Nordamerikas. Es ist 4.300 Kilometer lang - beginnend von Brooks Range in Alaska über Kanada bis New Mexico in den USA. Sie sind der nördliche Teil der Kordilleren, die sich über Mittelamerika bis nach Feuerland im Süden von Südamerika an der Westküste fortsetzen. Vor rund 150 Millionen Jahren zwischen dem Ende der Kreidezeit und Beginn des Tertiärs wurde das Gebirge aufgefaltet und angehoben. Etwa vor 50 Millionen Jahren wurde durch Vulkantätigkeit das Hochgebirge erneut angehoben. Magma versickerte in der Erdkruste - Granit und andere Tiefengesteine entstanden - bevor es wieder geschmolzen wurde und an die Erdoberfläche erneut als Magma erschien. Die Rockies - wie man sie auch nennt - erhielten ihre heutige Gestalt vor etwa 2 Millionen Jahren, wo während der Eiszeit die Eismassen ihren Weg sich bahnten und Schluchten, Wannen und Becken im Gestein entstehen ließen. Aus den Wannen entstanden die Gebirgsseen. Die Gletscher der Eiszeit sind auch verantwortlich für die Trogtäler, Moränen, Kare und Fjorde, die das Felsengebirge veränderten. Große Teile der Rockies sind auch noch heute stark vergletschert.

Yosemite Nationalpark 600 Berge der Rocky Mountains erreichen eine Höhe von mehr als 2.000 Metern und 74 sind höher als 3.500 Meter. Der Mount Elbert im Bundesstaat Colorado ist der höchste Berg mit 4.396 Metern. Die Rocky Mountains sind im Norden dichter bewaldet als im Süden. Der Norden ist in Längstäler aufgegliedert, im Süden entstanden stattdessen Parallelketten, wo einige Hochbecken sich bildeten. Wir kennen sie unter den Namen Colorado-Plateau und Großes Becken.

Von der Grenze Alaskas bis hinunter zum Fraser River erstreckt sich entlang des Pazifiks auf einer Länge von 1.600 Kilometern das Küstengebirge - Coast Mountains. Mehrere Gipfel erreichen eine Höhe von 3.400 Meter. Der Mount Waddington ist 4.016 Meter hoch. Tiefe Schluchten entstanden durch die zahlreichen Gletscher, aber auch die Fjordlandschaft.

Südöstlich des Küstengebirges verläuft das rund 1.100 Kilometer lange Kaskadengebirge. Es erstreckt sich von British Columbia im Norden bis nach Kalifornien im Süden. Im Alttertiär wurde dieses Gebirge abgetragen und durch vulkanische Aktivitäten wieder emporgehoben. 3.000 Meter hohe Berge sind hier mehrfach anzutreffen, die verloschene Vulkane sind und heute teilweise Gletscher besitzen. Vulkantätigkeit ist aber trotz alledem immer noch zu sehen. Der Mount Rainier ist die höchste Erhebung mit 4.392 Metern. Ihm folgen der Mount Adams mit 3.751 und der Mount Hood mit 3.421 Metern. Das Kaskadengebirge ist die Klimascheide zwischen dem Pazifik und dem Festland. Während es auf der Westseite regnet, ist auf der Ostseite kaum Niederschlag zu verzeichnen. Bei der weiter im Osten verlaufenden Hauptkette des Felsengebirges fallen wieder mehr Niederschläge.

Im Südwesten vom Kaskadengebirge schließt sich parallel zum Pazifik die Küstenkette - Coast Ranges - an. Sie ist im Mittel 1.000 Meter hoch, erreicht aber im Diabolo Ranges eine Höhe von 2.692 Metern. Mehrere Verwerfungen durchziehen das Gebirge. Die bekannteste ist die San-Andreas-Verwerfung. Hier reiben sich die pazifische und amerikanische Platte aneinander. Die Spannungen zwischen diesen Platten äußern sich in zahlreichen Erdbeben. Eine der gefährlichsten Städte ist San Francisco. Im Lassen Volcanic National Park im Gebiet der Cascade Range sind brodelnde Schlammlöcher und heiße Quellen zu bewundern.

Im Süden des Kaskadengebirges dehnt sich die Sierra Nevada aus. Es ist ein 600 Kilometer langer Gebirgszug, dem sich im Osten nach steilabfallenden Bergen das Große Becken anschließt. Im Zentrum dieser Bergkette sind Rothölzer bis in die größten Höhen vorgedrungen. Mit dem 4.418 Meter hohen Mount Whitney erreicht die Sierra Nevada ihren höchsten Punkt. In diesem Gebiet sind die schönsten Nationalparks der USA zu finden. Von Gletschern eingeschnittene U-förmige Täler sind im Yosemite Nationalpark vorherrschend. Nicht zu vergessen der 740 Meter hohe Yosemite Fall, der über drei Stufen in die Tiefe stürzt. Riesenbäume sind im Sequoia Nationalpark zu bewundern.
 
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