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Die San Agustin-Kultur
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Wie bereits auf der Hauptseite dieses Kulturareals erwähnt, liegen die weltberühmten
Fundstätten von San Agustin am oberen Magdalena etwa 300 km südlich von Bogotá, wo die
Ost- und Zentralkordillere zusammentreffen.
Auf grünbewachsenen Bergkuppen erheben sich Totenstädte, Hügelgräber
und bis 3 Meter hohe aus Stein gehauene Standbilder aus präkolumbischer Zeit.
Für die San-Agustin-Kultur charakteristisch sind jedoch die Idolos - fratzenhafte,
furchterregende Gesichter der Götterfiguren - die den der Mayas in Mittelamerika
ähneln. Ferner gibt es Darstellungen des Adlers, der das Licht und die Macht
symbolisiert, und der Schlange, des Gottes der Fruchtbarkeit, des Regens und der Erde.
Menschengestalten mit raubtierhaften Reißzähnen verkörpern die oberste
Gottheit, die Sonne. Die Figuren waren auf Gräbern aufgestellt oder befanden sich in
unterirdischen Grab- und Kulträumen. Bis heute ist noch nicht geklärt, welches
Volk die Schöpfer der Tierdämonen und Götterbilder waren. Sie sind für
die Wissenschaft immer noch ein Rätsel. Man vermutet, dass sie auf eine
ackerbautreibende Bevölkerung zurückgehen. |
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| Die Figuren von San Agustin stellen
wahrscheinlich Gottheiten, Dämonen, Krieger und Tiere dar. | |
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