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Indianer
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Indianer-Stämme von Kalifornien


Achumawi | Akwaala | Atsugewi | Awani | Buena Vista | Cahuilla | Chilula | Chukchansi | Chumash | Cocopa | Comeya | Costano | Cupeno | Cuyama | Diegueno | Fernandeno | Gabrieleno | Hupa | Juaneno | Kamia | Karok | Kato | Kitanemuk | Konkow | Lassik | Luiseno | Maidu | Mattole | Miwok | Nisenan | Nomlaki | Nongatl | Patwin | Pomo | Quechan | Saia | Salina | San Nicoleno | Serrano | Shasta | Tataviam | Tipai | Tolowa | Tubatulabal | Wailaki | Wappo | Whilkut | Wintun | Wiyot | Yahi | Yana | Yokut | Yuki | Yurok

Achumawi
(Achomawi). Sie gehören der Sprachgruppe der Hoka-Shasta an. Ihre Heimat war das nordöstliche Kalifornien am Pit River im Vorgebirge der Sierra Nevada westlich des Mt Shasta, wo sie in Erdhütten lebten. Sie wurden auch als Pit-River-Indianer bekannt. Sie ernährten sich von pflanzlichen wie von tierischen Produkten. Bei einer Zählung von Fred Kniffen im Jahre 1928 wurden ca. 3.000 Achumawi und Atsugewi erfaßt, die in 131 Dörfern wohnten.



Akwaala

Die Akwaala gehören der Hoka-Yuman-Sprachgruppe an, der im südwestlichen Kalifornien in San Diego County wohnte. Ihre Behausung waren Kuppelförmige Stroh-, Rinden- oder Fellhütten. Die Hauptnahrung der Akwaala waren Eicheln.



Atsugewi

Die Atsugewi gehören der Hoka-Sprachgruppe an. Ihre Heimat war das nordöstliche Kalifornien am Pit River. Als Wohnstätte verwendeten sie die Erdhütte und ernährten sich von tierischen sowie pflanzlichen Produkten. Die Atsugewi lebten zusammen mit den Achomawi und Modoc und wurden im äußeren Norden von Kalifornien vorgefunden. Fred Kniffen registrierte im Jahre 1928 in 131 Dörfern 3.000 Achomawi und Atsugewi.



Awani

Sie sind ein kalifornischer Stamm der in neun Dörfern im Yosemite Valley wohnte. 1848 zehn Jahre nach Beginn des Goldrausches war der Stamm der Awani auf ein paar Dutzend Personen dezimiert worden.



Buena Vista

Sie sind ein Stamm der Penuti-Yokot-Sprachgruppe, der im mittleren und östlichen Kalifornien beheimatet war. Sie verwendeten das Tipi als Behausung und ernährten sich von eicheln und Kleinwild.



Cahuilla

Die Cahuilla ist ein Wüstenstamm, der sich von Gras und Würmern ernährte. Sie wurden im Jahre 1880 in der kalifornischen Reservation Agua Caliente angesiedelt.



Chilula

Die Chilula ist ein Volksstamm, der der athapaskischen Sprachfamilie angehörte. Ihre Heimat lag im Norden Kaliforniens am Redwood Creek, deren Dialekt Hupa war. Im 19. Jahrhundert ging der Stamm in den Hupa auf. Bevölkerung: 500 - 600 Personen um 1770.



Chukchansi

Sie sind ein Stamm der Penuti-Yokot-Sprachgruppe, der im östlichen nahe dem Zentrum von Kalifornien lebte. Das Tipi war ihr Unterkunft und als Nahrung diente ihnen Eicheln und Kleinwild. Im Reservat in Kalifornien am Table Mountain wurden 1985 88 Stammesangehörige registriert.



Chumash

Die Chumash sind ein Stamm der kalifornischen Hokan-Sprachfamilie, der der großen Sioux-Sprachfamilie angehört. Sie waren berühmte Seefahrer und -fischer. Für ihre Jagd stellten sie Großkanus her, die mit Pechsehnen zusammengehalten wurden. Sie wohnten im Süden von Kalifornien und auf den Inseln um Santa Barbara, weshalb sie auch als die Santa Barbara-Indianer bezeichnet wurden.



Cocopa

Sie sind ein Stamm der Hoka-Yuma-Sprachgruppe, der im südöstlichen Kalifornien lebte. Als Wohnstätte diente die Kuppelförmige Stroh-, Rinden- oder Fellhütte. Ihre Nahrung war Mais, Wildpflanzen und Wild.



Comeya

Die Comeya sind kleine Stammesgruppen. Sie lebten zwischen San Diego und dem Colorado River. Die Comeya kannten weder Ackerbau, Jagd und Viehzucht und mußten wegen der armen Verhältnisse ihre Kinder verkaufen, damit sie überhaupt leben konnten.



Costano

Sie sind ein kalifornischer Stamm der Penuti-Sprachfamilie. Die Costano lebten entlang der Küste der San Francisco Bay bis nach Monterey hinunter.



Cupeno

Sie sind ein Volksstamm der uto-aztekischen Sprachfamilie, der im südöstlichen Kalifornien lebte. Als Behausung verwendeten sie die Kuppelförmige Rinden-, Stroh- oder Fellhütte. Die Cupeno ernährten sich von Kleinwild, Wildpflanzen und Mais.



Cuyama

Sie sind ein Stamm, der im Tal des Cuyama Rivers und am oberen Santa Maria River in Kalifornien beheimatet war.



Diegueno

Die Diegueno sind ein Volksstamm der Hoka-Yuma-Sprachgruppe, der im südwestlichen Kalifornien lebte. Als Unterkunft verwendeten sie die Kuppelförmige Stroh-, Rinden- oder Fellhütte. Eicheln waren ihre Hauptnahrung. Bevor die Spanier Kalifornien erreichten, waren die Diegueno einer der größten Stämme im Süden Kaliforniens. 1925 schätzte Alfred Kroeber sie auf rund 3.000 Stammesangehörige. Krankheiten und Mischehen dezimierte ihre Zahl 731.



Fernandeno

Sie sind ein Volksstamm der uto-aztekischen Sprachfamilie, der im südöstlichen Kalifornien beheimatet war. Als Behausung diente die Kuppelförmige Stroh-, Rinden- oder Fellhütte. Ihre Nahrung waren Eicheln. Die Fernandeno, Gabrieleno und San Nicoleno gehörten zu den Stämmen der »Missionsvölker«. Rund 5.000 Personen gab es vor der Ankunft der Spanier.



Gabrieleno

Sie sind ein Stamm der uto-aztekischen Sprachfamilie. Die Gabrieleno lebten einst im Südosten von Kalifornien und hatten als Unterkunft die Kuppelförmigen Rinden-, Stroh- und Fellhütten. Ihre Nahrung waren hauptsächlich Eicheln und Mais. Sie gehören zu den sogenannten »Missionsvölker«, da sie sehr schnell die Kultur und Religion der Weißen übernahmen. Sie und die San Nicoleno zählten vor Ankunft der Spanier etwa 5.000 Personen.



Hupa

Sie sind ein Volksstamm der athapaskischen Sprachfamilie, der im Nordwesten von Kalifornien beheimatet war. Ihre Wohnstätte war das Blockhaus und als Nahrung gab es tierische wie auch pflanzliche Produkte. Typisch für Kalifornien war die Verwendung von Eicheln, die zu Mehl gestampft wurden und dann daraus Brot hergestellt wurde, was auch die Hauptnahrungsquelle darstellte. Neben der Herstellung des Brotes ging man auch der Jagd auf Wild nach, welches zahlreich in den umliegenden Wäldern vorkam. Bei den Hupa war die Stellung des Häuptlings wichtiger als bei anderen Stämmen Kaliforniens. Ein Hupa-Dorf bestand aus zwei unterschiedlichen Hütten. Eine davon hatte eine Größe von 37 Quadratmetern und war circa 1,50 Meter in die Erde versenkt. Sie diente der Lagerung der Vorräte und als Schlafraum. Die zweite Hütte diente den Männern als Schwitzhütte. Hauptsächlich bewohnten die Hupa das Hoopa-Tal am Unterlauf des Trinity Rivers. Bei einer Zählung im Jahre 1914 wurden 1.345 Stammesmitglieder im Reservat registriert. Die Bevölkerung ist bis zum Jahre 1928 auf 1.921 Personen angestiegen.



Juaneno

Sie sind ein Volksstamm der uto-aztekischen Sprachfamilie, der in Südostkalifornien lebte. Ihre Wohnstätte waren die Kuppelförmigen Rinden-, Stroh- und Fellhütten. Als Nahrung verwendeten sie pflanzliche sowie tierische Produkte. Sie gehören auch zu den sogenannten "Missionsvölker", da auch sie die Kultur und Religion der Weißen übernahmen.



Kamia

Die Kamia sind ein Stamm der Hoka-Yuma-Sprachgruppe, deren Heimat im südwestlichen Kalifornien bei San Diego lag. Als Behausung verwendeten sie die Kuppelförmigen Rinden-, Stroh- oder Fellhütten. Ihre Nahrung waren hauptsächlich Eicheln. Sie waren eng mit den Diegueno verwandt. Die Kamia waren einst einmal 1.000 Personen.



Karok

Sie sind Mitglieder der Hoka-Karok-Sprachfamilie und lebten einst im nordwestlichen Kalifornien am Klamath River. Ihre Wohnstätte war die Erdhütte und als Nahrung verwendeten sie pflanzliche und tierische Produkte. Die Karok wie auch die Yurok waren die größten Stämme Nordkaliforniens. Die Anzahl an Personen in den Lower Klamath River-Reservationen betrug 1.125 um das Jahr 1880. 1985 bildeten die Karok die größte indianische Gruppe in Kalifornien mit 2.096 Stammesangehörigen.



Kato

Sie sind ein Volksstamm der Athapasken-Sprachgruppe, der im nordwestlichen Kalifornien wohnte. Sie lebten in Blockhäusern und ernährten sich von tierischen und pflanzlichen Produkten.



Kitanemuk

Die Kitanemuk sind ein Volksstamm der uto-aztekischen Sprachfamilie, der im Süden von Kalifornien am Tejon Creek in den Tehachapi Mountain wohnte. Ihre Nachfahren sind auf der Rancheria von Tejon beheimatet.



Konkow

Die Konkow sind eng verwandt mit den Maidu und lebten in Zentral-Kalifornien. Heute sind sie gemeinsam mit den Maidu in der Round Valley Reservation angesiedelt. Im Jahre 1905 lebten noch 171 Stammesangehörige. Die Konkow gingen später in den Maidu auf.



Lassik

Die Lassik sind ein Volksstamm der Athapasken-Sprachgruppe, der am Eel River in Nordkalifornien wohnte. Mit ihren Nachbarn den Nongatl und Sinkyone zählten sie 2.000 Personen im Jahre 1770. 1910 wurden noch 100 registriert.



Luiseno

Die Luiseno sind ein Volksstamm der uto-aztekischen Sprachfamilie, deren Heimat im südöstlichen Kalifornien lag. Auch sie verwendeten die Kuppelförmigen Stroh-, Rinden- oder Fellhütten. Eicheln und Mais war ihre Hauptnahrung. Sie waren einer der größten Stämme im Süden Kaliforniens und gehörten den sogenannten »Missionsvölkern« an. Sie übernahmen auch die Kultur und Religion der weißen Eindringlinge. 4.000 Menschen, so schätze Alfred Kroeber, sollen es gewesen sein. 888 Luiseno lebten 1970 in neun Reservationen im Süden von Kalifornien. 1985 wurden 2.739 Personen bei einer Volkszählung registriert.



Maidu

Maidu bedeutet Mann. Sie gehören der Penuti-Sprachfamilie an und wohnten in einem kleinen Gebiet Kaliforniens. Da die kalifornischen Indianer ihr Stammesgebiet wohl hüteten, gingen die Maidu sogar soweit an der Grenze zu ihren Nachbarn Wachen zu postieren. Wenn ein Eindringling ernsthafte Schwierigkeiten machte, stellten sich Krieger der beiden streitenden Stämme in einer Linie gegenüber auf. Ein zu Ehren gekommener Krieger vertrat im Kampf die Interessen des Stammes. Am Ende des Kampfes bezahlten die Schuldigen ihre Strafe mit Muschelgeld. Der Streit war nun beigelegt.
Yeponim waren Mitglieder des geheimen Männerbundes der Maidu.



Mattole

Die Mattole sind ein Volksstamm der Athapasken-Sprachfamilie, der im nordwestlichen Kalifornien lebte. Sie bauten Blockhäuser und ernährten sich von tierischen und pflanzlichen Produkten.



Miwok

Ihr Name bedeutet "Mensch". Die Miwok war der größte Stamm Zentralkaliforniens.



Nisenan

Die Nisenan sind nahe verwandt mit den Maidu. Sie lebten in Zentralkalifornien.



Nomlaki

Die Nomlaki sind ein Zweigstamm der Wintun. Sie lebten in Zentralkalifornien und gehören der Penuti-Sprachgruppe an.



Nongatl

Die Nongatl gehören der athapaskischen Sprachfamilie an und waren die Nachbarn der Lassik. Ihre Heimat war der Norden Kaliforniens.



Patwin

Sie sind ein Stamm der Penuti-Sprachfamilie, deren Heimat in Kalifornien lag - genauer im Sacrament Valley.



Pomo

Die Pomo ist ein Stamm der der Hokan-Sprachfamilie gehört. Er lebte an der Küste und im Küstengebirge im Norden Kaliforniens, genauer an der San Francisco Bay. In jedem ihrer Dörfer war ein Tanzhaus errichtet. Sie sammelten Eicheln, die es ausreichend in ihrem Stammesgebiet gab. Die Eicheln wurden in Speicherhäusern aufbewahrt oder verarbeiteten sie in verschiedenen Arbeitsgängen zu Brot. Die Männer gingen der Jagd nach Rotwild nach, was es reichlich im Gebiet gab. Mit Netzen fingen sie kleine Tiere und Vögel. Die Pomo zählten und zählen auch noch heute zu ausgezeichneten Korbflechtern. Die Körbe waren auf der Innenseite glatt, außen mit Perlen und mit bunten Federn geschmückt. Geflochtene Schmuckgegenstände werden auch von ihnen gefertigt.



Quechan

Sie sind ein Volksstamm der Hoka-Yuma-Sprachgruppe, der in Kalifornien lebte. Als Behausung verwendeten sie die Kuppelförmige Rinden-, Stroh- oder Fellhütte. Die Quechan ernährten sich von Kleinwild und Wildpflanzen.



Saia

Sie waren ein kleiner Stamm in Kalifornien, der sich im Jahre 1862 gefangennehmen ließ. Man brachte sie in eine Wüsten-Reservation, wo bis 1868 fast der gesamte Stamm starb. Nur 8 Personen überlebten diese Einöde. Im Jahre 1877 stellte man fest, dass man den Stamm durch einen Schreibfehler versehentlich in diese Region gebracht hatte. Eine sofortige Rückführung in ihre Heimat wurde durch die US-Regierung angeordnet. Bis zur Ausführung war jedoch der letzte Saia gestorben und ein Indianer-Problem gab es weniger.



Salina

Sie sind ein Stamm, der der Hoka-Sprachgruppe angehört. Ihre Heimat war der Salina River in Kalifornien. Als Behausung verwendeten sie Kuppelförmige Rinden-, Stroh- oder Fellhütten. Die Nahrung der Salina bestand hauptsächlich aus Eicheln.



San Nicoleno

Die San Nicoleno sind ein Stamm, der uto-aztekischen Sprachfamilie, welcher im Südosten Kaliforniens lebte. Ihre Behausung war die Kuppelförmige Rinden-, Stroh- oder auch Fellhütte. Hauptnahrung waren Mais und Eicheln. Die San Nicoleno sind ein Stamm der sogenannten missionierten Völker, da sie sehr bald die Religion und Kultur der Weißen annahmen.



Serrano

Die Serrano sind ein Stamm, der uto-aztekischen Sprachfamilien, der im Süden von Kalifornien, genauer gesagt am San Bernardino Range beheimatet war. Seine Bevölkerungszahl war 1770 etwa 1.500 Personen, um 1910 noch 118 und 1990 gab es noch einen Serrano.



Shasta

Die Shasta sind ein Volksstamm der Hokan-Sprachgruppe, der der Sioux-Sprachfamilie angehört. Ihre Heimat war Kalifornien nördlich der Shasta Mountain. Von den Shasta sind einige Unterstämme bekannt, so die Achomawi und Atsugewi, die am Hat Creek und Pit River lebten.



Tataviam

Die Tataviam sind wahrscheinlich ein Volksstamm der uto-aztekischen Sprachfamilie vom takischen Zweig, der am Oberlauf des Santa Clara River in Südkalifornien lebte. Ihre Sprache ist vor 1916 ausgestorben.



Tipai

Sie sind ein Volksstamm der Hokan-Sprachgruppe, der der Sioux-Sprachfamilie angehört. Ihre Heimat war Kalifornien. Als Behausung verwendeten sie die Kuppelförmige Stroh-, Fell- oder Rindenhütte. Hauptsächlich ernährten sie sich von Kleinwild und Wildpflanzen.



Tolowa

Die Tolowa sind ein Volksstamm der athapaskischen Sprachgruppe, der an der Küste des nordwestlichen Kalifornien beheimatet war. Im Jahre 1828 zählte der Stamm noch 2.200 Mitglieder. Nach 1900 ist der Volksstamm mit den Tututni verschmolzen, der ebenfalls ein Stamm der Athapasken war.



Tubatulabal

Die Tubatulabal ein Volksstamm der uto-aztekischen Sprachfamilie, der einen eigenen Zweig bildet. Ihre Heimat war der obere Kern River der kalifornischen Sierra Nevada. Um 1850 lebten noch etwa 500 bis 1.000 Stammesmitglieder, im Jahre 1972 waren es noch 43. Ihre Sprache ist deshalb am Aussterben.



Wailaki

Sie sind ein Volksstamm der Athapasken-Sprachgruppe, der am Eel River im Nordwesten von Kalifornien beheimatet war. Der Stamm bestand aus 19 kleineren Gruppen, welche um 1800 ungefähr 2.200 Stammesmitglieder hatten.



Wappo

Die Wappo sind ein Volksstamm der Penuti-Sprachgruppe, der nördlich der Bucht von San Francisco lebte. Ihre Wohnstätte war das Tipi und als Hauptnahrung verzerrten sie Eicheln.



Whilkut

Die Whilkut sind ein Volksstamm der Athapasken-Sprachgruppe, der am oberen Redwood Creek im Nordwesten von Kalifornien lebte und mit den Hupa verwandt war. Um das Jahr 1850 gab es noch etwa 500 Stammesangehörige. Heute ist der Stamm als eigenständige Volksgruppe ausgestorben.



Wintun

Sie sind ein Volksstamm der Penuti-Sprachfamilie, der im Sacramento Valley beheimatet war. Er lebte wie alle kalifornischen Indianer von Eicheln, Wurzeln, Wildgemüse. Ihre Nahrung ergänzten sie durch die Jagd auf Kleinwild und Hirsche.
Untergruppen: Hill Wintun, Nord-Wintun (Wint oder Trinity Wintun), River Wintun.



Wiyot

Die Wiyot sind ein Volksstamm der Algonkin-Sprachfamilie, der in Kalifornien beheimatet war. Sie lebten an der pazifischen Küste im nördlichen Kalifornien und waren mit den Yurok stammesverwandt. In ihrer Lebensweise glichen sie allen kalifornischen Indianern. Die Dörfer der Wiyot waren am Meer oder an Flüssen errichtet worden. Sie machten Jagd auf Fische, die sie mit Einbäumen fingen. Ihre Behausungen war aus Brettern gefertigt.



Yahi

Die Yahi sind ein Stamm der Hoka-Sprachfamilie, der in Kalifornien nördlich des Sacramento-Flußtal lebte. Sie bewohnten Erdhütten und ernährten sich hauptsächlich aus einer Mischung pflanzlicher und tierischer Nahrung. Die Stämme der Yahi und Yana waren einmal verbündet. Beide Stämme waren einst zusammen 3.800 Personen. Heute sind die Yahi und Yana ausgestorben.



Yana

Sie waren ein Stamm der Hokan-Gruppe und war im Norden Kaliforniens beheimatet. Ihre Nachbarn waren die Maidu, Shasta und Wintun. Die Yana sind von kleiner Statur und vielen unter den benachbarten Stämmen auf, die viel größer gewachsen waren. Sie ernährten sich von Eichelbrot und Hirschfleisch und glichen in ihrer Lebensweise den anderen kalifornischen Indianern.



Yokut

Die Yokut waren ein Volksstamm vom kalifornischen Zweig der Penuti-Sprachfamilie, der weiterhin in 40 bis 50 getrennte Unter- und Zweigstämmen im San Joaquin Valley beheimatet war. Auch bei ihnen glichen die Lebensweise, die Sitten und Bräuche, denen der anderen kalifornischen Indianer.



Yuki

Sie waren ein Stamm der Hokan-Gruppe der Sioux-Sprachfamilie, der im Norden Kaliforniens am Sacramento River wohnte. Seine Nachbarn waren die Maidu und Pomo. Auch sie ernährten sich von Eicheln und Hirschfleisch wie die anderen Indianer Kaliforniens.



Yurok

Sie sind ein Stamm der algonkischen Sprachfamilie. Er lebte im nördlichen Kalifornien an der Pazifik-Küste. Ihre unmittelbaren Nachbarn waren die Wiyot, mit denen sie stammesverwandt waren.

 
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