| Sie besiedelten Amerika |
| Amerika wurde auch einmal von den Indianern entdeckt. Der Mensch hatte in der Alten Welt
bereits eine Entwicklung von mehr als 2 Millionen Jahren durchlaufen. Amerika war zu
diesem Zeitpunkt immer noch menschenleer. Erfahren Sie alles von der Besiedlung bis zur
Ausbreitung des Menschen in Amerika. |
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| Kennewick Man |
| Zahlreiche Funde werden zufällig gemacht. So passierte es auch mit dem Kennewick
Man. Sein Skelett wurde am Ufer des Columbia River im Bundesstaat Washington im Jahre
1996 rein zufällig entdeckt. |
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| Anasazi |
| Der wirkliche Name der Anasazi ist nicht bekannt. Die Navaho nannten sie
«Anasazi» = «Vorfahren eines anderen Volkes». Sie
strömten im 16. Jahrhundert von Norden her in das Land der Anasazi und
standen ehrfürchtig vor den verlassenen Monumenten. Von den
Archäologen wurde der Begriff der Navaho für diesen Kulturabschnitt
der amerikanischen Indianer übernommen und beinhaltet die
Korbflechter-Kultur und Pueblo-Kulturen. |
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| Die Erbauer der Mounds |
| Von den Kulturen der vorzeitlichen Waldmenschen im Osten in den Vereinigten Staaten ist
nicht sehr viel bekannt. Durch die Feuchtigkeit und die großen
Temperaturschwankungen in dieser Region sind die Funde stark verwittert.
Paläo-Indianer lebten als Nomaden vor 10.000 Jahren in kleinen oder in nicht
zusammenhängenden Gruppen in den riesigen Wäldern der Ostküste und im
Mississippital und gingen der Großwildjagd nach. An diese Jäger schlossen sich
seßhafte halbnomadische Jäger und Sammler der Archaischen Periode bis 1.000
v. Chr. an. Ab 1.000 v. Chr. spricht man von einer Kultur, die sich bis 1.700
n. Chr. entwickelt hat und noch zur Zeit der Entdeckung existierte.
Die Kultur nennt man Mound Builder. |
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| Frühe Kulturen |
| Die sogenannten Paläo-Indianer waren Nomaden, die vor mehr als 10.000
Jahren Großtiere, wie den Alt-Bison, Tapir und das Mastodon, jagten. Erst
seit 8.000 Jahren betreibt der Mensch Ackerbau und Viehzucht, vorher lebte der
Mensch als Jäger, Sammler und Fischer. Der amerikanische Subkontinent wurde
während der Mittelsteinzeit (Mesolithikum) nach dem Rückweichen der
letzten Vereisung vor 15.000 bis 12.000 Jahren besiedelt. Die Indianer
Kaliforniens waren an den Meeresküsten und an Flussläufen
konzentriert. Ihre Wirtschaft beruhte auf den Fischfang, das Einsammeln von
Schalentieren und Jagd auf Wassergeflügel. |
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| Felsmalerei |
| In Canyons, unter Felsüberhängen, an steil abfallenden
Felswänden oder zwischen großen Steinbrocken findet man
geheimnisvolle und fremdartige Felsgrafiken. Bis heute weiß man nicht
was sie bedeuten. Diese Felsmalerei gibt es auf der ganzen Welt - auch in den
USA von Alaska bis Hawaii von Kalifornien bis Texas. |
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| Astronomisches Wissen |
| Schon viele steinzeitliche Völker auf unterschiedlichen Erdteilen haben
sich mit den regelmäßigen Veränderungen der Sonnenbahn
beschäftigt. Dieser jahreszeitliche Rhytmus prägte die Lebensweise
der seßhaften Ackerbauern. |
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| Prähist. Inuit-Kulturen |
| Das östliche Verbreitungsgebiet der Eskimos ist Grönland. Auf die
größte Insel der Welt konnten die Eskimos nur nördlich des 78.
Breitengrades genauer über das Arktische Archipel einwandern. Erst seit
der Mitte des 3. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung sind immer wieder
Gruppen aus Alaska und Kanada nach Grönland vorgedrungen. |
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