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Die Wari-Kultur

Wari Bereits die Moche unternahmen einen Versuch einen expandierenden Staat zu gründen, jedoch gelang erst den Wari ein erfolgreiches Imperium in den Anden aufzubauen. Wenn nicht ausreichende Erkenntnisse verlägen, könnte man meinen die Wari wären von den Inkas abgelöst worden, denn die Wari beherrschten ein großen Reich.

Im ersten Abschnitt des Mittleren Horizonts - also zwischen 650 bis 1000 n. Chr. - expandierte das Reich der Wari im Ayacucho-Tal. Weitere Zentren der Wari entstanden an der Südküste in Cerro Baul - eine Hügelfestung im Moquegua-Tal, einem Gebiet das von Auswanderern aus Tiwanaku kolonisiert war, im südlichen Hochland in Pikillaqta, in Pachacamac an der Küste und im nördlichen Hochland in Viracochapampa nahe der befestigten Siedlung Marcahuamachuco.

Die erste Knotenschriftschnüre entstanden und der Straßenbau waren Anzeichen für imperiale Verwaltung. Die Straßen dienten vermutlich, um besser die Truppen verlegen und um die Bevölkerung besser kontrollieren zu können. Land wurde urbar gemacht und die Bevölkerung umgesiedelt, um die Felder nutzbarer als zuvor zu machen.

Die Architektur und Keramik werden Themen der Errungenschaften-Rubrik.



Während im südlichen Hochland die Moche an Einfluß verloren und andere Kulturen aufstiegen, kam es zwischen 562 bis 594 n: Chr. zu einer Dürre, die vermutlich durch El Niño ausgelöst wurden.

...erste Thema zur Zeit der Bearbeitung El Niño (spanisch für „Christkind“ oder auch „das Kind“) nennt man das Auftreten ungewöhnlicher, nicht zyklischer, veränderter Strömungen im ozeanographisch-meteorologischen System des äquatorialen Pazifiks. Der Name ist vom Zeitpunkt des Auftretens abgeleitet, nämlich zur Weihnachtszeit und stammt von peruanischen Fischern, die den Effekt, aufgrund der damit ausbleibenden Fischschwärme, wirtschaftlich zu spüren bekommen. Hierbei schwächt sich der kalte Humboldtstrom ab und kommt zum Erliegen. Dies geschieht durch eine Verschiebung der Windzonen, wodurch das normalerweise nach Westen strömende oberflächennahe (warme) Meereswasser nach Osten zurückströmt. Innerhalb von ca. 3 Monaten wandert die Warmwasserschicht von Südostasien nach Südamerika. Dies geschieht durch die äquatorialen Kelvinwellen. Die Walkerzirkulation hat sich nun umgekehrt. Der Ostpazifik erwärmt sich, während vor Australien und Indonesien die Wassertemperatur absinkt. Dies kann weltweite Auswirkungen auf das Wetter in Form extremer Dürren oder Unwetter haben (vor allem aber in Südamerika und dem südostasiatischen Raum mit Australien). Auf den Galápagos-Inseln und an der Südamerikanischen Küste kommt es zu starken Regenfällen, während in Südostasien Dürre herrscht mit Missernten und Buschbränden. Durch die Erwärmung des Meereswassers tritt stellenweise ein Massensterben der Korallen ein. Seine Rolle bei der globalen Erwärmung wird kontrovers diskutiert. El Niño ist ein natürliches Klimaphänomen; es wird jedoch vermutet, dass dieses durch den anthropogenen Treibhauseffekt noch verstärkt wird.





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