Die Indianer von Nord- Mittel- und Südamerika
Indianer: Lebensweise, Sitten, Bräuche, Geschichte, Sprachfamilien, Stämme, Häuptlinge, Hochkulturen




Die Indianer Mittelamerikas - Die Maya-Stadt Kabah


Maya-Fries, über die gesamte Fassade verteilt (Kabah). Die Kabah liegt nahe der Maya-Stadt Uxmal. Zur Ruinenstätte wurde erstmals 1843 Informationen veröffentlicht. Catherwood und Stephens besuchten diese Maya-Stadt. Hölzerne Türsturze mit Schnitznereien schickten sie für Untersuchungszwecke nach New York, wo sie durch einen Brand vernichtet wurden.

Im Zentrum dieser Anlage liegen der Palast und der Tempel der Säulen. Beide Bauwerke wurden in der Spätklassik im Stil der Puuc-Architektur errichtet. Interessant ist auch das Gebäude mit dem Namen Codz-Poop - auch bekannt unter dem Namen "Palast der Masken". Es entstand zwischen 830 bis 1000 n. Chr. und weist auf der Südseite 400 Masken des Regengottes auf. Das Gebäude ist 46 Meter lang und hat zehn paarweise angeordnete Räume. Ein sogenannter Dachkamm thront auf dem Bauwerk. Vor dem Codz-Poop befinden sich fünf lebensgroße Figuren.

In Kabah ist an der Stelle wo die Straße von Uxmal auf das Zentrum stößt eine quadratische Plattform errichtet worden. Ein isolierten Torbogen kennzeichnet die Stelle des Übergangs vom Stadtzentrum ins Umland. Neben diesen regionalen Straßen waren natürlich auch die Gebäude der Stadt durch ein Straßennetz miteinander verbunden.

Kabah könnte bereits in der Präklassik besiedelt gewesen sein.



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