Die Indianer von Nord- Mittel- und Südamerika
Indianer: Lebensweise, Sitten, Bräuche, Geschichte, Sprachfamilien, Stämme, Häuptlinge, Hochkulturen




Die Indianer Mittelamerikas - Die Maya-Stadt Tikal


Tikal Tikal ist die größte von den Maya erbaute Stadt. Sie hat 3.000 Bauten auf einem Areal von 16 km2 und erreicht damit gewaltige Dimensionen.

Die Metropole liegt in Guatemala und wird von einem reichen an Flora und Fauna bestehenden Nationalpark umschlossen. Bei Ausgrabungen Ende der 50er Jahre kamen Hunderte von Stelen, Altären und Gräbern zum Vorschein. Die Kultstätte, die zwischen 600 v. Chr. und 900 n. Chr. besiedelt war, hat im Zentrum fünf gigantische Tempelpyramiden.

Tikal: Zwischen 300 bis 900 haben vermutlich 10.000 Menschen hier gelebt. Ihre Höhe betragen zwischen 38 und 70 m und überragen damit die benachbarten kleineren Tempel und Baumriesen des Regenwaldes. Mehrere Generationen bauten an dieser Stadt. Die Bauwerke wurden auf Fundamenten älterer Bauten errichtet. Der Tempel des Jaguars ist auf einer außerordentlich steilen Pyramide errichtet worden.

Im Süden der Metropole erhebt sich die Zentrale Akropolis. Sie besteht aus mehr als 40 ein- bis zweistöckigen Gebäuden, die auf unterschiedlichen Ebenen liegen und sechs Innenhöfe aufweisen. Die Anordnung der Gebäude erscheint willkürlich, aber in Wirklichkeit folgt sie einer strengen Rangfolge.

Um dies zu erkennen, muß man in geringer Entfernung die Anlage genauer betrachten. Auf der oberen Plattform befindet sich der sogenannte Tempel V. Links und rechts erheben sich zwei 43,5 m hohe Bauwerke. Am Rand der Kultstätte befinden sich auch drei Ballspielplätze.



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