Die Geschichte der Indianer vor Kolumbus


Hier einige Highlights dieser Rubrik. Mehr zum Thema finden Sie auf sprechender Webseite.


Sie besiedelten
Amerika


Amerika wurde auch einmal von den Indianern entdeckt. Der Mensch hatte in der Alten Welt bereits eine Entwicklung von mehr als 2 Millionen Jahren durchlaufen. Amerika war zu diesem Zeitpunkt immer noch menschenleer. Erfahren Sie alles von der Besiedlung bis zur Ausbreitung des Menschen in Amerika.



Frühe Kulturen

Die sogenannten Paläo-Indianer waren Nomaden, die vor mehr als 10.000 Jahren Großtiere, wie den Alt-Bison, Tapir und das Mastodon, jagten. Erst seit 8.000 Jahren betreibt der Mensch Ackerbau und Viehzucht, vorher lebte der Mensch als Jäger, Sammler und Fischer. Der amerikanische Subkontinent wurde während der Mittelsteinzeit (Mesolithikum) nach dem Rückweichen der letzten Vereisung vor 15.000 bis 12.000 Jahren besiedelt. Die Indianer Kaliforniens waren an den Meeresküsten und an Flussläufen konzentriert. Ihre Wirtschaft beruhte auf den Fischfang, das Einsammeln von Schalentieren und Jagd auf Wassergeflügel.



Felsmalerei

In Canyons, unter Felsüberhängen, an steil abfallenden Felswänden oder zwischen großen Steinbrocken findet man geheimnisvolle und fremdartige Felsgrafiken. Bis heute weiß man nicht was sie bedeuten. Diese Felsmalerei gibt es auf der ganzen Welt - auch in den USA von Alaska bis Hawaii von Kalifornien bis Texas.



Astronomisches
Wissen


Schon viele steinzeitliche Völker auf unterschiedlichen Erdteilen haben sich mit den regelmäßigen Veränderungen der Sonnenbahn beschäftigt. Dieser jahreszeitliche Rhytmus prägte die Lebensweise der seßhaften Ackerbauern.



Prähist.
Inuit-Kulturen


Das östliche Verbreitungsgebiet der Eskimos ist Grönland. Auf die größte Insel der Welt konnten die Eskimos nur nördlich des 78. Breitengrades genauer über das Arktische Archipel einwandern. Erst seit der Mitte des 3. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung sind immer wieder Gruppen aus Alaska und Kanada nach Grönland vorgedrungen.



Kennewick Man

Zahlreiche Funde werden zufällig gemacht. So passierte es auch mit dem Kennewick Man. Sein Skelett wurde am Ufer des Columbia River im Bundesstaat Washington im Jahre 1996 rein zufällig entdeckt.



Anasazi

Der wirkliche Name der Anasazi ist nicht bekannt. Die Navaho nannten sie "Anasazi" = "Vorfahren eines anderen Volkes". Sie strömten im 16. Jahrhundert von Norden her in das Land der Anasazi und standen ehrfürchtig vor den verlassenen Monumenten. Von den Archäologen wurde der Begriff der Navaho für diesen Kulturabschnitt der amerikanischen Indianer übernommen und beinhaltet die Korbflechter-Kultur und Pueblo-Kulturen.



Die Erbauer
der Mounds


Von den Kulturen der vorzeitlichen Waldmenschen im Osten in den Vereinigten Staaten ist nicht sehr viel bekannt. Durch die Feuchtigkeit und die großen Temperaturschwankungen in dieser Region sind die Funde stark verwittert. Paläo-Indianer lebten als Nomaden vor 10.000 Jahren in kleinen oder in nicht zusammenhängenden Gruppen in den riesigen Wäldern der Ostküste und im Mississippital und gingen der Großwildjagd nach. An diese Jäger schlossen sich seßhafte halbnomadische Jäger und Sammler der Archaischen Periode bis 1.000 v. Chr. an. Ab 1.000 v. Chr. spricht man von einer Kultur, die sich bis 1.700 n. Chr. entwickelt hat und noch zur Zeit der Entdeckung existierte. Die Kultur nennt man Mound Builder.